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(iz). Gibt es in Deutschland eine „Systematik” gegen den Islam? Natürlich ist die Bundesrepublik ein Rechtsstaat, mit einem funktionierenden Minderheitenschutz, einer freien Presse und mit allen Möglichkeiten der freien Meinungsbildung. mehr ...
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11.03.2010 Interview: Mounir Azzaoui über einen möglichen Ausstieg der Verbände aus der DIK

"Vorführung" der muslimischen Verbände?

(iz) Es gäbe durchaus Gründe für die DITIB, den VIKZ und den Zentralrat der Muslime aus der Deutschen Islamkonferenz auszusteigen, meint Mounir Azzaoui. Mounir Azzaoui ist Politikwissenschaftler und war von 2001-2006 Sprecher des Zentralrats der Muslime (ZMD). Er war zudem bis 2008 Mitglied in einer der Arbeitsgruppen der ersten Islamkonferenz.  mehr ...

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10.03.2010 Deutschland: Siedlungsbau in Israel falsches Signal

"Brüskiert"

(dpa) Die Bundesregierung hat den von der israelischen Regierung angekündigten Ausbau von Siedlungen in Ostjerusalem als «nicht akzeptabel» bezeichnet. «Inhaltlich und auch vom Zeitpunkt her» werde damit «ein völlig falsches Signal ausgesandt», sagte ein Sprecher von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) am Mittwoch in Berlin. Alle politischen Anstrengungen müssten sich derzeit darauf konzentrieren, die Voraussetzungen für umfassende Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern zu schaffen, «damit die Kernfragen des Konflikts geregelt werden können».  mehr ...
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10.03.2010 Kommentar: Spannung(en) um Verbleib in der Islamkonferenz. Von Khalil Breuer

"Von oben"

(iz) Die 2. Runde der Islamkonferenz beginnt mit den gleichen Grundsatzfragen: Wer nimmt teil, wer nicht und kann das Innenministerium die Agenda und die Teilnehmer einfach "von oben" festsetzen? Die Antwort ist klar: Ja, man kann von staatlicher Seite und im Sinne der Mehrheitsgesellschaft natürlich so vorgehen, nur ob dies für den gewünschten Prozess "weise" ist, ist eine ganz andere Frage.  mehr ...
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10.03.2010 Kairo: Oberhaupt des wichtigsten Islam-Instituts ist tot

"Begräbnis in Medina"

(dpa) Scheich Mohammed Said Tantawi, das Oberhaupt des einflussreichsten Islam-Instituts der Welt, ist tot. Er starb am Mittwoch in Saudi-Arabien. Ägyptische Staatsmedien berichteten, der 81-jährige Imam des Kairoer Al-Azhar-Instituts habe nach seiner Teilnahme an einer Preisverleihung in Riad am Dienstagabend eine Herzattacke erlitten. Er starb kurz darauf in einem Militärkrankenhaus. Tantawi hatte sich in den vergangenen zehn Jahren durch seine von vielen Muslimen als zu liberal empfundenen Ansichten Feinde gemacht.  mehr ...

10.03.2010 Islamkonferenz: Diskussion läuft weiter - Entscheidung am Freitag

Steigen die Verbände aus?

(KNA) Die zur Islamkonferenz eingeladenen muslimischen Verbände haben deutliche Vorbehalte gegen das Gremium. Es sei "völlig offen, ob und in welcher Form die islamischen Dachorganisationen teilnehmen", sagte der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Ayyub Axel Köhler, der Frankfurter Rundschau (Mittwoch). Der Zentralrat sei gegenüber Themen und Zielen der zweiten Runde der Deutschen Islamkonferenz (DIK) skeptisch, die Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) angekündigt habe. Zudem gebe es Vorbehalte gegenüber der Zusammensetzung des Plenums,so Köhler.  mehr ...

09.03.2010 Bangladesch: Gesellschaft für bedrohte Völker verweist auf verschärfte Lage

Situation muslimischer Flüchtlinge aus Burma dramatisch

(Pressemitteilung GfbV) Mehr als 1.160 Rohingya-Flüchtlinge aus Burma sind nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) seit Januar 2010 in Bangladesch verhaftet und meist in ihre Heimat abgeschoben worden. Dort droht ihnen weitere Verfolgung. "Mindestens 366 der Festgenommenen wurden gleich nach ihrem Grenzübertritt aufgegriffen und sofort burmesischen Sicherheitskräften übergeben", berichtete Ulrich Delius, Asienreferent der in Göttingen ansässigen Menschenrechtsorganisation, am Dienstag. "Viele Verhaftete werden misshandelt.  mehr ...

09.03.2010 Venedig war eine Stadt, in der sich Ost und West begegneten. Von Richard Covincton

Die Herrin der Meere

(iz) Das Glück Venedigs und das seiner einflussreichen Familien, wie beispielsweise der Familie Zen, war seit dem 8. Jahrhundert mit der islamischen Welt verbunden. Damals begannen Händler aus der Lagune ihren Handel mit Alexandria. In dieser Fabel der gegenseitigen Verbindungen war die Adria-Stadt das Tor zum muslimischen Osten. Gleichzeitig vermittelte sie damaligen Muslimen einen Geschmack, dass Europäer nicht nur Kreuzfahrer, sondern auch Händler sein konnten.  mehr ...

08.03.2010 Frankreich: Europarats-Menschenrechtskommissar gegen Burka-Verbote

Keine Gefährdung belegt

(KNA) Gegen gesetzliche Burka-Verbote hat sich Europarats-Menschenrechtskommissar Thomas Hammarberg ausgesprochen. Verbote des den ganzen Körper verhüllenden islamischen Kleidungsstücks könnten womöglich mit der Europäischen Menschenrechtskonvention unvereinbar sein, erklärte Hammarberg am Montag in Straßburg. Die Anhänger eines Burka-Verbotes hätten nicht belegen können, dass diese Kleidungsstücke Demokratie, Sicherheit oder öffentliche Ordnung und Moral gefährdeten. Es sei auch nicht nachweisbar, dass Burka-Trägerinnen grundsätzlich Opfer von Unterdrückung seien.  mehr ...

07.03.2010 Dresden: Andrang vor der Türckischen Cammer

"Weltoffenheit"

(dpa) Schlangestehen vor der Türckischen Cammer: Rund 2500 Kunstliebhaber sind am Sonntag in die neue Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen im Residenzschloss in Dresden geströmt. Der Zugang habe zeitweise wegen Überfüllung geschlossen werden müssen, sagte ein Museums-Sprecher. Die Begeisterung sei riesengroß. Mit ihren rund 600 Stücken des 15. bis 19. Jahrhunderts ist die Türckische Cammer die umfangreichste Sammlung osmanischer Kunst in Deutschland, die auch Einblicke in die historischen deutsch- türkischen Verbindungen gewähren soll.  mehr ...

04.03.2010 Dort wo Kain Abel erschlug, geht es heute recht friedlich zu. Von Oscar A.M. Bergamin, Damaskus

Eine echte Perle des Orients

(iz). Die syrische Hauptstadt Damaskus gilt als Musterbeispiel für interreligiöses Zusammenleben. Im Gegensatz zur allgemeinen Auffassung geht es in ­Damaskus und im ganzen Land seit mehr als 1400 Jahren sehr friedlich zu . „Die Braut der Städte“ ist zum verlieben schön und authentisch orientalisch.  mehr ...
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IZ erklärt Deutschland: Denunziation
Unter Denunziation (lat. denuntiare „absprechend berichten, Anzeige/Meldung machen“) versteht man die häufig anonyme Beschuldigung einer Person hinter deren Rücken durch jemanden, dessen Dienst- oder Rechtspflicht dies nicht ist. Im ethischen Sinn wird allgemein von Denunziation gesprochen, wenn in einem nicht freiheitlichen System Menschen bei staatlichen Vollzugsbehörden angezeigt werden, obwohl dem Anzeigenden klar sein muss, dass er sie damit der Gefahr der politisch motivierten Verfolgung aussetzt. Eine Denunziation unter Kindern oder Schülern wird umgangssprachlich als Petzen bezeichnet.
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Google ist auch keine Lösung BERLIN. Der Zustand der nächsten muslimischen Generationen hängt auch von den Gelehrten ab.
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Zitat der Woche
"Da es in Wirklichkeit keinen überragenden Grund für den Afghanistan-Krieg gibt, greifen seine Befürworter zum Totschlagargument Hitler. Das Beispiel Hitler zeige, dass Krieg manchmal eben doch unvermeidbar sei. Dieses bereits im Irak-Krieg und zunehmend auch in der Iran-Debatte verwendete Argument ist eigentlich eine Beleidigung des gesunden Menschenverstandes. Man kann nicht jeden sinnlosen Krieg damit begründen, dass es in der Tat einmal einen sinnvollen Krieg gab - jenen gegen Adolf Hitler. Das 15.000 erbärmlich bewaffnete Taliban mit den hochgerüsteten Vier-Millionen-Heer der Nationalsozialisten verglichen werden, zeigt, dass unseren politischen Eliten nicht nur moralische, sondern auch intellektuelle Mindeststandards abhandengekommen sind."

Jügen Todenhöfer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.01.2010
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Englischsprachige Webseite des russischen Senders mit einer frischen Berichterstattung

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Webseite und Blog der Islamwissenschaftlerin Kathrin Klausing

Union Europäischer Muslime
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