„… Und (Er schuf auch) die Sonne, den Mond und die Sterne, durch Seinen Befehl dienstbar gemacht. Sicherlich, Sein ist die Schöpfung und der Befehl. Segensreich ist Allah, der Herr der Weltenbewohner.“ (Al-A’raf, 54)
(iz). In seinen „Noten und Abhandlungen zum westöstlichen Divan“ erläutert Johann Wolfgang von Goethe den geistigen und historischen Hintergrund der ihn zu den zwölf Versbüchern seines „Westöstlichen Divan“ bewegte. Er geht dabei weit zurück bis zur Flucht der Hebräer aus Ägypten. mehr ...
„Die Hälfte des Islam ist von Aischa.“ (häufige Meinung islamischer Gelehrter)
Femen sorgt spätestens seit der Thematik um Pussy Riot regelmäßig für Schlagzeilen. Mittlerweile hat sich die Gruppierung auch in der islamischen Welt „etabliert“. Während dort die meisten Menschen nicht viel von Nacktprotesten halten, nutzen religiöse Hardliner die Situation aus, um von wichtigen Problemen abzulenken.
(iz). Indonesische Literatur ist dem deutschsprachigen Leser so gut wie unbekannt. Große Namen der modernen indonesischen Literatur wie Hamka (1908-1981) oder Pramoedya Ananta Toer (1925-2006) sind hier unbekannt. Nur kleine Spartenverlage haben bis vor kurzem deutschsprachige Übersetzungen aus dem Indonesischen verlegt. Dabei hat die moderne indonesische Literatur durchaus etwas zu bieten. Die Liebe für das Detail zum Beispiel findet sich in vielen literarischen Werken, blumige Beschreibungen und ein mehr oder weniger leichter oder schwerer Hauch Kritik am politischen System. [ABO] mehr ...
(iz). Bekanntlich sollten Glauben und Handeln eins sein und Theorie und Praxis kein Gegensatz. Um so wichtiger ist es, heute die islamische Lehre und damit die Lebenspraxis selbst, nicht in eine Art der Weltfremdheit abgleiten zu lassen. Es geht uns als Muslime um das Hier und Jetzt, das Innen und Außen, das Materielle und Spirituelle.
Sprachprobleme, veraltete Rollenbilder und unsichere Eltern: Eine Arbeitsagentur in der Nähe von Stuttgart engagiert eigens eine Muslimin als Berufsberaterin. Die Türkin hat sogar eine Liste mit Firmen, die Frauen mit Kopftuch einstellen.
(iz). In den letzten Tagen schaute Freund Mukhtar ein paar Mal vorbei. Mukhtar ist ein junger Südafrikaner, Muslim und ziemlich hipp. Wer ihn nicht kennt, mag kaum glauben, wie tief sein Wissen und wie prägend seine Erfahrungen in Sachen Islam sind. Dabei bricht er sämtliche Stereotypen, die viele von einem religiös gebildeten Muslim haben mögen. Der junge, professionelle Sportlehrer verbrachte neben seiner Karriere Jahre in der Gegenwart großer Gelehrter, in Zawijas und ist aktiv mit den Freunden Allahs. mehr ...
„O ihr Menschen, fürchtet euren Herrn, Der euch aus einem einzigen Wesen schuf. Und aus ihm schuf Er seine Gattin und ließ aus beiden viele Männer und Frauen sich ausbreiten. Und fürchtet Allah, in Dessen Namen ihr einander bittet, und die Verwandtschaftsbande. Wahrlich, Allah ist Wächter über euch.“ (An-Nisa, 1)
(iz). Als Annemarie Schimmel Anfang Februar 2003 80-jährig in Bonn starb, gab es in Zeitungen zahlreiche kleinere und größere Artikel, die noch einmal an das Leben dieser Grande Dame der deutschen Orientalistik erinnerten. 8 Jahre zuvor, im Jahre 1995, hatte es monatelang durch den Medienwald gerauscht, nachdem bekannt wurde, dass sie in diesem Jahr in Frankfurt/Main den Friedenspreis des Börsenvereins des deutschen Buchhandels bekommen sollte. [ABO] mehr ...
(iz). In der Ferne höre ich Hammerschläge, doch geht mir der Gedanke nicht aus dem Sinn, dass dies ebenso Schüsse sein könnten, die von den Bergen in die Stadt wummern, welche drei Jahre lang Tag und Nacht unter Belagerung litt und Gewehr- und Artilleriesalven hinnehmen musste.
(iz). Närrische Tage in Deutschland. Der rüstige FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle wird von einer Stern Reporterin des Sexismus bezichtigt. Der Politiker hatte zu später Stunde in einem Lokal keine Fragen zur Finanzpolitik beantwortet, sondern soll die gute Dame an der Bar mit unzüglichen Bemerkungen bedrängt haben. Der Stern, sonst nicht gerade sparsam mit schlüpfrigen Titeln, brachte die „heiße“ Story online. Ein Jahr später wurde der Vorfall öffentlich und löste eine Debatte aus. Das Thema: Sexismus in der deutschen Öffentlichkeit. mehr ...
(iz). Anlässlich des hundertjährigen Bestehens der humanitären Organisation „Merhamet“ wurde am Samstag, den 19. Januar 2013, im „Haus der Demokratie“ die Ausstellung „Vergessene Flüchtlinge“ feierlich eröffnet. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit der „Gesellschaft für bedrohte Völker“ und mit Unterstützung der Heinrich Böll Stiftung realisiert. Ziel der Ausstellung ist es, der deutschen Öffentlichkeit die aktuelle Lebenssituation der Menschen in Flüchtlingscamps zu zeigen, insbesondere angesichts der Tatsache, dass die Flüchtlingscamps in nächsten Jahren geschlossen werden. [ABO] mehr ...
(iz). Wir leben in einer bildlastigen Welt. Was zu uns über die Augen kommt, hat eine viel direktere Wirkung – zu unserem Vorteil und zu unserem Schaden. Nicht umsonst funktionieren zeitgenössische Debatten über vorher geprägte Bilder und stereotype Sichtweisen. mehr ...
„Zwei mal drei macht vier,
(OnIslam.net). In beinahe jedem Jahr ende ich damit, dass ich während der Weihnachtsfeiertage arbeite. Das ist keine große Sache, weil ich diesen Feiertag nicht begehe. Es macht mir nichts aus für meine Kollegen zu arbeiten, die jetzt frei haben. Immerhin ist das nur gerecht, weil sie mich vertreten, wenn ich mich in die ‘Id-Feiertage verabschiede.
(iz). Aus der anfänglichen Verwunderung über das Urteil der Richter am Kölner Landgericht [über einen Beschneidungsfall] wurde im Laufe von Wochen Entsetzen. Dies, weil sich eine Diskussion entwickelte, in der die Beziehungen der einzelnen Grund- und Menschenrechte einseitig interpretiert wurden. Der Tenor war und ist: Religionsfreiheit ist zu befürworten, wenn sie nicht anderen Freiheiten im Wege steht. mehr ...
(iz). Ungeachtet davon, was eigentlich mit Religion und Religiosität – zu denen es keine einheitliche Definition gibt – gemeint ist, findet man sie überall und immer. Ja, Religion ist überall präsent. Es bestimmt unseren Alltag viel mehr als wir öfters wahrnehmen. Da Religion gerade überall ist, nehmen wir es öfters eben nicht wahr oder erkennen es nicht als Religion.
(iz). Seit dem Jahr 1970 hat sich die Demographie Europas drastisch geändert. Als ich 1972 Muslim wurde, gab es in der deutschen Schweiz relativ wenig Muslime. Die Mehrheit stammte aus der Türkei; mit wenigen Fachleuten aus arabisch-sprachigen Ländern. Heute haben wir einen bedeutenden Bevölkerungsanteil an Muslimen in allen wichtigeren Städten der Schweiz, und sie stammen aus nahezu allen Ländern der Welt.
(iz). Wir sind eine Redaktion jung gebliebener Männer und Frauen, an der die technische Entwicklung nicht vorübergeht – mit dieser klaren Selbsteinschätzung im Hinterkopf erobern wir nun eine der letzten Bastionen der „sozialen Medien“. Um es kurz zu machen: Wir twittern!
(iz). Zurzeit erleben wir eine weitere Episode der Provokation von Muslimen. Sie begann mit einigen Ausschnitten des Schmäh-Films „Die Unschuld der Muslime“ und es folgten gewaltsame Proteste und Übergriffe auf Auslandsvertretungen in der islamischen Welt.
(iz). Die Hadithe [arab. Plural Ahadith] sind einer der wichtigsten Belege dafür, wie der Gesandte Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden eben, sein Leben führte und seine Angelegenheiten regelte. Die Sammlungen von Imam Al-Bukhari, Imam Muslim und Imam At-Tirmidhi usw. sind vielleicht die bedeutendsten Mittel, die wir haben, um ihn kennenzulernen.