Der Weg zur Einheit
(iz). An einem Donnerstagabend vor vielen Jahren nahm ich an einer wöchentlichen Versammlung in der Zawijja von Sidi Ali Al-Dschamal in Fes teil. Als sie sich auflöste, blieb ich mit einem der alten Faqire von Sidi Muhammad ibn Al-Habib zurück. ...
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25.10.2011 Die Sprachwissenschaftlerin Sabine Schiffer zum Islambild in deutschen Medien. Von Sabine Kleyboldt

Mit Fakten lügen

Hamburg (KNA). Ein funkelnder Halbmond auf einem Minarett, daneben ein Kreuz auf einer Kirchturmspitze: Das Zeitungsfoto illustriert nicht etwa das friedliche Miteinander der Religionen; vielmehr dürfte es in manchem Leser Unbehagen erzeugen. Denn das muslimische Gotteshaus scheint die Kirche eine Idee zu überragen. Für die Erlanger Sprachwissenschaftlerin Sabine Schiffer ist dies eine typische Form der Darstellung des Islam in deutschen Medien. Nach ihrer Einschätzung werden hier flächendeckend Klischees benutzt. Und das nicht erst seit dem 11. September 2001.

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Ansonsten: Interview mit dem großen syrischen Erzähler Rafik Schami, eine Analyse der Irakkrise, die Moderne und ihre Suche nach Spiritualität, der Sufismus als Stifter von Einheit, Deutungen Abdurrahman Arslans Position zur Säkularisierung des islamischen Denkens sowie Ibn Khaldun und die Mission der Muslime Europas.
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
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Solidarität mit bedrängter Minderheit BERLIN. Europäische Muslime luden zu einem Berliner Hearing über die Lage in der Ukraine und auf der Krim
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