Düsseldorf (KNA). Über eigene muslimische Friedhöfe in Nordrhein-Westfalen ist es im Düsseldorfer Landtag zum Streit zwischen der rot-grünen Landesregierung und der CDU-Opposition gekommen. Einen Tag nach der Einbringung des neuen Bestattungsgesetzes sagte der CDU-Sozialexperte Norbert Post am Donnerstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), statt eigenen Friedhöfen für Muslime halte seine Fraktion es für ausreichend, „Bestattungsfelder“ auf öffentlich-rechtlichen Friedhöfen für Menschen mit islamischer Religionszugehörigkeit auszuweisen. [ABO] mehr ...
London/Dubai (KNA). Der Großscheich der Kairoer al-Azhar-Universität, Ahmed Al-Tayyeb, beklagt den Einfluss islamistischer Fernsehsender. Viele Kanäle heizten mit ihren Botschaften religiösen Hass an, sagte der Geistliche zur Eröffnung des „Arab Media Forum“ am Dienstag in Dubai. Seine größte Sorge seien die teils „lächerlichen und absurden Urteile“, die islamische Hardliner unter dem Mantel der Religion als Fatwas verbreiteten. mehr ...
Bamako/Timbuktu (KNA). Sie würden gerne zurückkehren, doch sie können es noch immer nicht. Unter den rund 475.000 Flüchtlingen, die den Norden Malis seit Mitte Januar 2012 verlassen haben, ist die Angst vor der unsicheren Versorgungslage groß. Außerdem sind viele der Ansicht, dass die Region auch vier Monate nach Beginn der französischen Militärintervention noch nicht wieder sicher ist. Doch auch der Alltag in den Städten wie Bamako, Mopti und Sevare ist für sie nur schwer zu bewältigen.
Er ist gut aussehend und charmant - im Wahlkampf jubelten ihm bei seinen mitreißenden Auftritten Zehntausende Pakistaner zu. Imran Khan fuhr mit seiner Partei ein achtbares Wahlergebnis ein. Der frühere Kricket-Kapitän wird künftig eine gewichtige Rolle spielen.
(iz). Die IZ braucht neue Abonnenten/Innen und höhere Verkaufszahlen. Nachdem die Islamische Zeitung zwischenzeitlich nicht mehr an Kiosken und im Zeitschriftenhandel erhältlich war, ist sie nun bis auf weiteres wieder an ausgewählten Verkaufsorten erhältlich. Bitte beachten Sie die auch die (nicht vollständige) Liste unten. Die Zahl der Verkaufsstellen wird gegebenenfalls künftig noch erhöht werden. Außerdem suchen wir auch nach wie vor Zwischenhändler, VerkäuferInnen und weitere Kioske (Diskussionen und Vorschläge auch auf unserer "Facebook"-Seite). mehr ...
Pakistans Regierung droht die Abrechnung für eine miserable Sicherheitslage, für dramatischen Energiemangel und für die Wirtschaftskrise. Die Pakistaner hoffen, dass die Taliban aus der historischen Wahl am Samstag kein Blutbad machen.
Genf (dpa). Die Konfliktgegner in Syrien gehen nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) immer grausamer vor und kümmern sich kaum noch um Verletzte und Tote. Für humanitäre Helfer werde es zugleich immer gefährlicher, Opfer medizinisch zu versorgen oder Leichen zu bergen, beklagte das IKRK am Montag in einem in Genf veröffentlichten Bericht.
Istanbul (dpa). Die Menschenrechtskommission des türkischen Parlaments hat vor dem Beginn des NSU-Prozesses ein härteres Vorgehen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland gefordert. «Es ist nun an der Zeit zu zeigen, dass Taten von Extremisten wie dieser Neonazi-Gruppe nicht länger straflos bleiben können», sagte der Vorsitzende der Kommission, Ayhan Sefer Üstün, der türkischen Tageszeitung «Today`s Zaman». Das Gericht habe die Verantwortung, eine «historische Entscheidung» gegen Rassismus und Diskriminierung in der deutschen Gesellschaft zu treffen. mehr ...
(EMU). Der angekündigte Prozess gegen Beate Zschäpe, dem einzigen überlebenden Mitglied des rechtsextremen Terrornetzwerk NSU, vor einem Münchener Gericht sowie die jüngste Veröffentlichung der Bertelsmann Stiftung (einer führenden und einflussreichen Denkfabrik) über anti-religiöse, insbesondere anti-muslimische Einstellungen in Deutschland hat die Europäische Muslimische Union (European Muslim Union EMU) dazu veranlasst, diese beiden wichtigen und zusammenhängenden Fragen zu beleuchten. mehr ...
Aleppo (Human Rights Watch). Die syrische Luftwaffe hat wiederholt willkürlich, in einigen Fällen auch gezielt, Luftangriffe gegen Zivilisten durchgeführt. Diese Angriffe stellen schwere Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht (Kriegsrecht) dar. Personen, die solche Verletzungen mit krimineller Absicht begehen, machen sich eines Kriegsverbrechens schuldig. mehr ...
Den muslimischen Rohingya versagen die Behörden nicht nur einen angemessenen Schutz, sondern schüren auch ihre Ausgrenzung. So verweigern sie ihnen die Staatsbürgerschaft und schränken ihre Rechte ein.
München (dpa). Das Oberlandesgericht München hat den Beginn des NSU-Prozesses vom 17. April auf den 6. Mai verschoben. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Montag von Prozessbeteiligten.
(iz). Den Neo-Jakobinerinnen der Allzweckprotestmaschinerie Femen (mehr dazu in unserer kommenden Printausgabe) muss am 4. April ziemlich kalt gewesen sein. Die für das Wetter augenscheinlich unpassend (un-)bekleideten Mitglieder der Deutschland-Niederlassung des – global agierenden PR- und Medienfranchise – nutzten diesen Tag für einen so genannten „barbusigen Jihad“. mehr ...
Genf (dpa). Immer mehr notleidende Menschen in Syrien können nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) nur noch durch internationale Hilfslieferungen überleben. «Das Ausbleiben solch humanitärer Unterstützung könnte für einige Hunderttausend Menschen quer durch Syrien katastrophale Folgen haben», warnte am Freitag der für Nothilfeoperationen in dem Land zuständige IKRK-Vertreter Jeroen Carrin. mehr ...
Noch schweißt der Kampf gegen Syriens Regime die Rebellen zusammen. Doch nach dem erhofften Sturz Assads droht ein Machtkampf zwischen den Revolutionären der ersten Stunde und radikalen «Islamisten».
(ZMD). Jeder Muslim glaubt daran fest, dass jeder Mensch sterben muss und der Sterbeprozess Bestandteil des Lebens ist, dennoch gilt es sein Leben und das Leben der anderen ernsthaft zu schützen. Er muss zudem seine Gesundheit pflegen und bewahren, und wenn er krank wird, muss er die mögliche und die erforderliche Behandlung suchen, soweit ihm eine mögliche kurative Therapie zur Verfügung steht. Bei schwerem Schicksal und bitterem Leiden, wie eine schwere unheilbare Krankheit, sollte er standhaft und geduldig bleiben und sein Vertrauen und seine Dankbarkeit gegenüber Gott beibehalten. [ABO] mehr ...
In Damaskus gedenkt das offizielle Syrien bei einem Tag der Trauer der Opfer eines Selbstmordanschlags. Landesweit dauern derweil die Kämpfe an. Rebellen melden einen weiteren militärischen Erfolg.
Paris (dpa). Zum dritten Mal in Folge ist in Frankreich die Zahl rassistischer und antisemitischer Straftaten gestiegen. Insgesamt 1539 Menschen waren 2012 Opfer von Übergriffen. Das entspreche einem Anstieg von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, berichtet die Nationale Kommission für Menschenrechte am Donnerstag in Paris.
Von der uneingeschränkten Solidarität zur Koalition der Unwilligen: Der Irak-Krieg leitete eine Eiszeit in den deutsch-amerikanischen Beziehungen ein. Deutschland lernte Nein zu sagen, auch gegen den Willen der USA.
(iz). Zum wiederholten Male wurde die Berliner Ensar-Moschee, die der der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) angeschlossen ist, Ziel einer versuchten Brandstiftung. In der Nacht zum Freitag, den 8. März, wurde dort vorsätzlich ein Feuer gelegt. Es drang über die Fenster in die Moschee ein. Obwohl die Berliner Ermittler bisher nur von Wandalismus ausgehen, dürfte – wie bereits in der Vergangenheit – die Motivlage hier anders gelagert sein.
(iz). Kann man objektiv über den Nahost-Konflikt schreiben? Jeder Autor weiß, er sitzt unter dem Vergrößerungsglas der Leserschaft, das jede Äußerung aufmerksam registriert und begierig darauf aus ist, den Autor einzuordnen, um ihn dann entweder auf die Schulter zu klopfen oder zu verdammen.
Angesichts der Gewalt in Syrien setzt die EU vorerst weiter auf Sanktionen - doch bisher kann sie das Blutvergießen nicht stoppen. UN-Vermittler Brahimi fürchtet eine Verschlimmerung.
Genf (dpa). Die Zahl der Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien hat viel früher als erwartet die Eine-Million-Grenze überschritten. Das geht aus jüngsten Datenerhebungen des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) in den Nachbarländern hervor.
„Nicht willkommen“, so hieß es auf Plakaten, die zahlreiche Demonstranten dem neuen US-Außenminister John Kerry in Kairo entgegenhielten.