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Muslime während des 2. Weltkriegs: Gelegentlich wird der propagandistische wie falsche Eindruck erzeugt, Muslime hätten dieses Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts mit zu verantworten. ­Laila Massoudi ordnet ein
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22.05.2013 Zum Hintergrund der jüngsten Übergriffe auf Moscheen. Interview mit der Medienwissenschaftlerin Dr. Sabine Schiffer

Führt Islamkritik zur „Dämonisierung“?

(iz). Vor Kurzem wurde bekannt, dass vier Moscheen an unterschiedlichen Orten zum Ziel anti-muslimischer Übergriffe wurden. Trotz muslimischer Stellungnahmen dazu erreichte das ­Thema entgegen der Schwere der Vorgänge nur die Seiten einiger Lokalblätter sowie von Muslimen betriebene Webseiten.

Die IZ sprach mit der Medienwissenschaftlerin Dr. Sabine Schiffer über den Zusammenhang zwischen medialer Muslimfeindlichkeit und solchen Übergriffen.  mehr ...

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28.05.2013 „IZ-Begegnung“ mit dem Philosophen Prof. Dr. Ferid Muhic über die europäischen Muslime, ihre Identität und ihre Gegenwart

„Warum ­sollte sich ein Muslim und Europäer überhaupt integrieren?!“

(iz). Inmitten unzähliger Debatten um Integration, Identitäten, Sicherheit und anderen Themen gehen Grundfragen des ­Islams in Europa häufig unter. Hinter dem Vorgang aus undefinierbaren Begriffen geht unter, dass der Islam in Europa eine ähnlich lange Geschichte hat wie das Christentum. Und während es in westeuropä­ischen Metropolen zu sporadischen Gewaltaus­brüchen von Randalierern kommt, die oft dem Islam zugeschrieben werden, vergessen viele, dass die Mehrheit der Muslime in Europas Einheimische sind und mit Sicherheit nicht „integriert“ werden müssen.

Hierzu sprachen wir mit Prof.  mehr ...

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29.05.2013 Muslime während des 2. Weltkriegs: Zwei Filme der letzten Jahre beleuchteten die Rolle von Muslimen, die verfolgten Juden halfen

Unbekannte Filmhelden

„Diese Leute (...) haben bei der Résistance mitgemacht. Das heißt, Muslime spielen auch eine Rolle in der französischen Geschichte. Bis jetzt werden sie aber ausgeschlossen.“ (Ismail Ferroukhi)

(iz). Filmhelden sind – zumindest im Massenkonsum – banale Gestalten mit hohem Wiedererkennungswert. Auch wenn Quentin Tarrantino (in „Inglorious Basterds“) oder Guy Richie mit ihren Charakteren spielen, bleiben auch ihre Anti-Helden dem Mainstream verhaftet.  [ABO] mehr ...
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10.06.2013 Die islamische Welt denkt den (Ab-)Grund der Finanztechnik neu. Von Abu Bakr Rieger

„Bankendämmerung“

„In der muslimischen Welt fällt der Siegeszug der Banken mit dem Untergang des islamischen Nomos zusammen. Das Osmanische Reich zerfiel auch unter dem Druck der ausländischen Banken und einer hoffnungslosen Staatsverschuldung. (...) Die neue Technik sollte ‘islamisiert‘ werden, um dann dem eigenen Machtwillen dienlich zu sein. Die Gefahr der Neutralisierung eigener religiöser Überzeugungen durch die Technik selbst wurde dagegen noch kaum gesehen. (...) Aber in den letzten Jahren wuchsen die Zweifel.  mehr ...
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10.06.2013 Muslime während des 2. Weltkriegs: Gelegentlich wird der propagandistische wie falsche Eindruck erzeugt, Muslime hätten dieses Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts mit zu verantworten. ­Laila Massoudi ordnet ein

Ein historisches Missverständnis

(iz). In unserer Januar-Ausgabe erinnerte Sulaiman Wilms in einem Essay an den mutwilligen Umgang mit Geschichte („Das Pippi-Langstrumpf-Syndrom“), insbesondere soweit es Muslime und den Islam betrifft. Der schwerwiegendste – und sicherlich fatalste – Vorwurf dieser nachträglichen Deutung von Geschichte ist, Muslime in verschiedenen Teilen der Welt hätten sich in ihrer Allgemeinheit zu Mittätern am Völkermord der Nazis während des 2. Weltkriegs gemacht.  mehr ...
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24.05.2013 Das Schweizer Team von himatoys will nicht nur islamisches Spielzeug anbieten, sondern auch umweltbewusst den Lieferanten helfen

Ökologisch und fair gehandelt

(iz). Mitte Februar diesen Jahres startet der Onlineshop himatoys. Das Projekt steht für hochwertiges und stabiles Kinderspielzeug und bietet auch ein islamisches Element, um die Kinder frühzeitig auf spielerische Weise mit der Religion vertraut zu machen. Nach zehn Jahren Arbeit, unter anderem beim Schweizer al-waha Verlags, wollte das Duo nicht länger „nur“ islamisches Kinder­spielzeug verkaufen, sondern auch solches, das zugleich gerecht und ökologisch nachhaltig produziert werden soll.  [ABO] mehr ...

29.05.2013 Muslime während des 2. Weltkriegs: Während der Nazizeit halfen auch Muslime vielen Verfolgten. Von Fauzia Lewandowski

Gerechte unter den Völkern

(IZ/Missing Pages). Vor einiger Zeit äußerte sich der bekannte US-amerikanische Rabbiner Shmuley Boteach gegenüber Al Jazeera über das heutige Missverständnis, wonach Muslime und Juden Gegner seien. „Die jüdische Gemeinschaft steht in der Schuld der muslimischen Gemeinschaft. Als die Juden aus Spanien und aus Portugal vertrieben wurden, waren es die Muslime, die uns aufnahmen. (...) Es gab ­keinen Holocaust in den muslimischen Ländern“, beschrieb Rabbi Boteach eine viel älte­re Tradition als die, die heute im Nahen Osten die Norm zu sein scheint.  [ABO] mehr ...

29.05.2013 Auf Schusters Rappen zu den heiligen Stätten

Ist der Weg das Ziel? Zwei deutsche Muslime haben es sich zum Ziel gesetzt, Mekka zu Fuß zu erreichen

(iz). Was treibt zwei deutsche Muslime an, sich zu Fuß auf den Weg nach Mekka zu machen? Leben wir nicht im Zeitalter des globalen Flugbetriebs, der uns noch den hintersten Winkel der Welt erschließt?

Abdul Kareem Hochhausen und sein Bruder Abdul Haliim sind zwei muslimische Brüder wie viele andere auch. Was sie auszeichnet, ist ihr Vorhaben, das Gebiet der heiligen Stätten in Mekka und Medina zu Fuß zu erreichen. Ihr Weg führt sie nicht nur über viele Länder und mehrere Kontinente.  mehr ...

29.05.2013 Khalil Breuer über Erleichterung der Ausweisung von Extremisten

Friedrich hat Recht

(iz). Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich wird oft hart kritisiert. Sein Management der deutschen Islamkonferenz hat nicht nur viele Musli­me in Deutschland nicht überzeugt. Seine ­These vom Islam, der „nicht zu Deutschland gehört“, hat manchen sogar erbost. Die Überwachung von Moscheebesuchern, der Generalverdacht gegen Muslime oder der unge­klärte Einsatz von V-Leuten unter Muslimen wären ande­re Themen, die zu Kontroversen einladen.

Aber manchmal hat auch ein Minister Recht und Vorschläge, die einschlägige Reaktionen hervorrufen, verdienen manchmal zunächst ­etwas Reflektion.  [ABO] mehr ...

11.06.2013 Wie findet man zum Islam?

Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime. Von Fauzia Lewandowski

„Und wenn du sie fragst: ‘Wer hat die Himmel und die Erde erschaffen?’, dann sagen sie gewiss: ‘Allah.’ Wie ­können sie sich dann doch abwenden?“ (Al-’Ankabut, 61)

„Sagt mir, wenn einer von euch einen Fluss vor seiner Tür hätte und darin fünf mal jeden Tag badete, würde irgendwelcher Schmutz an ihm bleiben? Ihm wurde geantwortet: ‘Nein, kein Schmutz würde bleiben.’ Er fuhr fort: ‘Genauso ist es mit den fünf Gebeten. Durch sie löscht Allah alle falschen Taten aus.’“ (Hadith des Propheten Muhammad)

(iz).  mehr ...

29.05.2013 Nach Langem ist wieder eine Ausgabe von DER.WISCH erschienen. Von Massouda Khan

Wortmeldung aus Wien

„Es ist notwendig, dass wir bei Versuchen, die Menschheitsgeschichte zu verstehen, mit Definitionen ganzer Epochen mit Begriffen wie Dunkelheit und Helligkeit vorsichtig sein müssen.“ Osman Faruk ­Akyol, DER.WISCH

(iz). Im September 2008 erschien die letzte Ausgabe von DER.WISCH, einem Magazin mit interessanten Texten und Analysen, bei dem sich in jeder Ausgabe etwas Interessantes zu lesen fand. Vor Kurzem wurde das Projekt nun mit alten und neuen Mitarbeitern wiederbelebt und fungiert ab sofort als vierteljährliches ­Publikationsorgan des Wiener Studentenvereins.  mehr ...

29.05.2013 Abschlussveranstaltung eines interreligiösen Projektes in Berlin

Ihr seid ein Segen

(iz). Unter dem Motto „Ihr seid ein Segen“ fand am 22. Mai das Abschlussfest des ersten inter­religiösen Projektes der Islamischen Grundschule Kreuzberg und der ­Clemens-Brentano-Grundschule Lichtenberg statt. Das Fest in der Boppstraße vor der Islamischen Grundschule Kreuzberg sorgte bei Teilnehmern für Spannung und reges Interesse. Hierbei führten die muslimischen, ­christlich-evangelischen und katholischen Schüler und Schülerinnen der 5. und 6.  [ABO] mehr ...

29.05.2013 „Wo man helfen muss“ – Die Hilfsorganisation muslimehelfen leistet Nothilfe an mehreren Orten

Zeitnah und gezielt

(mh). Gewalt durch ethnische Unruhen, unerwartete Naturka­tastrophen oder Flucht verlangen sofortige Hilfe. Denn jetzt ist rechtzeitig: damit ein Notfall nicht zur Katastrophe wird.

Nothilfe in Assam: Im indischen Assam haben ethnische Unruhen zig Menschen ihr Leben gekostet, wobei die Dunkelziffer auf mehr als 200 Tote geschätzt wird. Tausende Häuser wurden in Brand gesetzt. Als Folge flohen Hunderttausende aus Angst vor Gewaltübergriffen. Zuflucht ­fanden 400.000 von ihnen in über 300 Flüchtlingslagern; oder bei Verwandten. Doch das Leid geht weiter.  mehr ...

28.05.2013 Erläuterungen zum islamischen Wucherverbot von Ali Kocaman

Was ist Riba?

(iz). Wucher [arab. Riba] ist wie Krebs. Er ist ein bösartiges Wachstum, welches das fein abge­stimmte Ökosystem unterbricht und mit seinem Kommen Elend, Tod und Zerstörung bringt. Die Umwelt wird mehr und mehr verschmutzt. Tierarten sterben jeden Augenblick aus. Der Graben zwischen Reich und Arm wird täglich größer. Menschen hungern, während Berge ungenutzter Nahrung verrotten. Riba ist die Ursache all dieser Symptome.

Es gibt Leute, die die Betonung dieses Themas kritisieren. In Wirklichkeit ist das die Frage unserer Zeit.  mehr ...

29.05.2013 Grundsteinlegung am 4. Mai

Eine neue Moschee für Reisholz

(iz). Der Verein Masjid Assalam besteht seit 1993 und hat in der Zeit hinsichtlich der Mitgliederzahl als auch der Interessen stark an Bedeutung zugenommen. Paral­lel sind die Betätigungsfelder sowie auch die Aktivitäten des Vereins angewachsen, sodass die tägliche Arbeit nur mit erheb­lichen Einschränkungen zu bewerkstelligen ist.

Bereits im Jahr 2007 erwarb Masjid Assalam e.V. eine größere Immobilie, die nun durch einen Neubau in den kommenden Jahren zu einem zukunftsfähigen und vitalen Gemeindezentrum ausgebaut werden soll.  [ABO] mehr ...

29.05.2013 Sana Gul gibt Tipps für ein erfolgreiches Wohnumfeld

Islamische Lebenspraxis: Auf gute Nachbarschaft

„Und dient Allah und gesellt Ihm nichts bei. Und zu den Eltern sollt ihr gütig sein und zu den Verwandten, den Waisen, den Armen, dem verwandten Nachbarn, dem fremden Nachbarn, dem Gefährten zur Seite, dem Sohn des Weges und denen, die eure rechte Hand besitzt. Allah liebt nicht, wer eingebildet und prahlerisch ist.  [ABO] mehr ...

29.05.2013 Eine kurze Erwiderung auf die Erzeugnisse der Geisteswelt von Necla Kelek. Von Tahir Chaudhry

Das Versagen einer medialen Ikone

(iz). Necla Kelek ist bekannt für ihre kruden Thesen und „Analysen” zum Islam. Auf ihrem an­tireligiösen Feldzug möchte die deutsch-türkische Soziologin persönliche Blutrache an einer ganzen Religion nehmen. Ihre Behauptungen über muslimische Migranten haben schon durch die gesamte Integrationsdebatte hinweg große Wellen geschlagen. Folglich ist ihr Wirken eher gewinnbringend für sie selbst, als für die deutsche Gesellschaft. Ihr Kampf gilt seit vielen Jahren den „muslimischen” Parallelgesellschaften und der vermeintlichen Flagge des Islamismus, dem Kopftuch.  [ABO] mehr ...

28.05.2013 Hassan Mohsen denkt über die Chancen der landwirtschaftlichen Kooperation zwischen Afrika und den Golfstaaten nach

Ein Kapital der Zukunft?

(iz). Kein Kontinent wurde und wird so oft von Katastrophen heimgesucht wie der afrikanische. Auch die Intensität der Katastrophen suchen ihresgleichen. Ob Kolonialisierung, Versklavung, Ausbeutung oder Destabilisierung: Alles erlebte und erlebt der schwarze Kontinent. Gibt es einen Ausweg aus diesen Katastrophen für ­Afrika? Kann der afrikanische Kontinent je ­wieder zu seinem Ruf als „Wiege der Menschheit“ gelangen?

Ja. Afrika besitzt das Kapital der Zukunft.  [ABO] mehr ...

28.05.2013 Inmitten massiver Probleme setzt Hamas auf die Kontrolle der Moral. Von Mel Frykberg

Eiferer im Gazastreifen

Die in Gaza regierende Hamas hat zu Beginn des Jahres eine neue Tugendkam­pagne gestartet, die sich gegen „westliche” Kleidungs- und Lebensstile richten soll. Während die ökonomische Lage in dem übervölkerten Küstenstreifen auch Jahre nach ihrem Machtantritt verheerend ist, setzt sie nun auf die Kontrolle der individuellen Moral.

(IPS). Der Hamas, die den Gazastreifen kontrolliert, wurde von der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) vorgeworfen, das Küstengebiet in einen „neuen Hinterhof“ der Muslimbruderschaft zu verwandeln.  [ABO] mehr ...

29.05.2013 Cimsit warnt vor Stigmatisierung Unschuldiger durch Antiterrordatei

Muslime fordern Prävention

Deutschlands Muslime haben ein vita­les Interesse, dass Extremisten und poten­tiellen Verbrechern effektiv ein Riegel vorgeschoben wird. Sie lehnen aber die bisherige Praxis der Verdächtigung von Unbeteiligten ab.

Die Schura Rheinland-Pfalz teilt die zunehmende Sorge um den gesellschaftlichen Frie­den und begrüßt ein entschlossenes Vorgehen gegen jede Form von politischem Extremismus, erklärte der Vorsit­zende des neugegründeten Landesverbandes, Mustafa Cimsit.  [ABO] mehr ...

28.05.2013 Lage der Rohingya bleibt daheim und auswärtig schlecht. Von Simba Shani Kamaria Russeau

Menschen im Nirgendwo

(IPS). Als unsichtbare Menschen in der eigenen Heimat fliehen regelmäßig tausende muslimische Rohingya vor den unhaltbaren Lebensbedin­gungen, einem Fehlen an humanitärer Hilfe und regelmäßigen Hassausbrüchen in ihren Siedlungsgebieten in Burma (Myanmar). Der Staat, der sie eigentlich beschützen ­sollte, muss sich den Vorwurf der „ethnischen Säuberungen“ gefallen lassen.

Die augenblickliche Gewaltwelle begann im Juni 2012, als Rohingya von ihren buddhistischen Landsleuten im Bundesstaat ­Rakhine ermordet wurden. Die Vorfälle leiteten einen Zyklus der Gewalt ein.  [ABO] mehr ...

29.05.2013 Die Militär- und Orchestermusik des Westens haben den Osmanen viel zu verdanken. Von Kay Hardy Campbell

Ein Echo aus den Jahrhunderten

(SAM). Man hört ihr Echo, wenn die Becken klirren und die Basstrommeln dröhnen, wäh­rend eine Blaskapelle marschiert. Und, es vibriert durch die Jahrhunderte, wenn ein Orchester die letzten Takte von Beethovens 9. Symphonie spielt. Hier handelt es sich um den unüberhörbaren Tonabdruck – die musikalische DNS – der farbenfrohen Mehter-Musiker, den meis­terhaften Spielmännern des osmanischen Khalifats.

Mehter leitet sich aus dem persischen Wort für „überlegend“ aus. Einst waren damit hochrangige Diener gemeint.  [ABO] mehr ...

28.05.2013 Pakistan: Hoffnungsträger wird Zweiter bei den Wahlen. Von Massouda Khan

Erfolg für Imran Khan

(iz). Die Menschen machen Geschichte und sind der Ort, an dem sie geschieht. Wie kaum ein anderer zählt der National­held Imran Khan zu den interes­santesten Personen in der musli­mischen Welt. Der ehemali­ge Kricketstar hat es in kürzester Zeit geschafft, sein gesamtes Land zu mobilisieren und gegen die korrupte und gescheiterte politi­sche Klasse in Stellung zu bringen.

Obschon es die von ihm ins­pirierte Partei Tehreek-e-Insaf (PTI) bei den jüngsten Wahlen in der zweitgrößten muslimischen Nation der Welt nicht ganz geschafft hat, die Mehrheit aller Stimmen zu bekommen.  [ABO] mehr ...

29.05.2013 Die Erkenntnis setzt sich durch, dass die Islamkonferenz ein untaugliches Instrument der Politik ist. Von Malik Özkan

Es geht ein Zug ins Nirgendwo…

„Den Muslimen wird indirekt suggeriert, eine Vereinbarkeit ihrer religiösen Praxis mit dem deutschen Grundgesetz sei nur zu erreichen, wenn man die Randpositionen jener politisch ausgewählten Repräsentanten übernehme und sich vom Kern der islamischen Lehre distanziere.“ (Wochenzeitung „Der Freitag“)

(iz). Alle Jahre wieder...“, ist der ­Refrain der sich seit Jahren hinziehenden Islamkonferenz. Wie bei jeder Wiederkehr des Ewiggleichen wurden auch dieses Jahr keine Über­raschungen erwartet.  [ABO] mehr ...

29.05.2013 Foto-Essay: In einer Madrassa im marokkanischen Larache erhalten junge Musliminnen eine vertiefte Ausbildung

Ein Tag im Leben einer Schülerin

(iz). Eine Schule für muslimische Mädchen, in der sie eine traditionelle islamische Ausbildung erhalten können, die aber trotzdem mit beiden Beinen in der europäischen Gegenwart steht und noch dazu an zwei Standorten, England und Marokko, vertreten ist - eine solches Projekt ist an sich schon ungewöhnlich. Doch solch eine verkürzende Beschreibung wird der Wazania-Akademie für Mädchen (Wazania Academy for Girls) nicht gerecht.  [ABO] mehr ...

28.05.2013 Ein Kommentar von Sulaiman Wilms über randalierende Jungmänner in Europas Vorstädten

Jungmännerrandale und Sozialstaat

(iz). Es scheint Normalität zu sein, dass es in hoch­entwickelten Staaten West- und Nord­europas sporadische Gewaltausbrüche mehrheitlich migrantischer Jungmänner gibt. Jüngst traf es Vororte der Hauptstadt Schwedens. Eigentlich eines der sozialstaatlichen Musterländer Europas. „Imren Hafif wohnt direkt gegenüber ihrer Montessorischule im Stockholmer Stadtteil Kista. ‘Meine Mama weckte mich letzte Nacht auf’, sagt die 13-Jäh­rige. ‘Sie schrie, dass die Schule gegenüber brennt.’ (...) ‘Die Flammen waren sehr groß’, berichtet das Mädchen“, begann die Wochenzeitung „Die ZEIT“ ihren Bericht.  [ABO] mehr ...

28.05.2013 Europäische Muslime beschäftigen sich mit der NSU und Muslimfeindlichkeit in Deutschland. Von Malik Özkan

Dynamik ist die beste Antwort

(iz). Das hochaktuelle Thema des NSU-Verfahrens vor einem Münchener Gericht gegen das einzig überlebende Mitglied der Terrorzelle sowie die aktuelle Veröffentlichung der Bertelsmann Stiftung über anti-mus­limische Vorurteile in Deutschland hat die European Muslim Union (EMU) veranlasst, „diese beiden ­wichti­gen und zusammenhängenden Fragen“ zu beleuchten.

Diese beiden Fragen beschäftigten die deutschen Muslime in erheblichem Ma­ße. Viele sehen einen Zusammenhang zwischen den radikalen Segmenten der „Islamkritik“, resultierenden ­Vorurteilen und islamophober Gewalt.  [ABO] mehr ...

29.05.2013 Es ist für Eltern wichtig, ihren Kindern ein Gefühl für die Natur zu vermitteln. Von Shehnaz Toorawa

Was heißt es, in der Welt zu sein?

Die Verbindung zu unserer Umwelt und das Wissen darum, dass Allah ihr Schöpfer ist, haben positive Auswirkungen. Inmitten des drängenden Stresses der Stundenpläne und piepen­den Spielzeuge stellt sich die berechtigte Frage: Wie oft haben unsere Kinder die Möglichkeit, Natur zu erfahren? Wann haben Ihre Kinder das letzte Mal einen Ausflug zu einem Bauern­hof oder in den Wald verlangt?

Allah erinnert uns im Qur’an oft daran, dass wir über Seine Zeichen nachdenken sollen.  [ABO] mehr ...

29.05.2013 Dialog zwischen Ost und West

Foto-Essay: Goethe und Iqbal

(iz). Sir Muhammad Iqbal (1877-1938) war ein indischer Dichter und Philosoph Seine Vision war eine Heimat für Muslime in Indien und diese Vision machte ihn zum geistigen Vater von Pakistan, die neun Jahre nach seinem Tod zur Realität wurde. Iqbal wurde auch als „philosophischer Denker der muslimischen Welt der Neuzeit“ berühmt.

Iqbal erhielt den Bachelor-Abschluss, kannte sechs Sprachen: Punjabi, Urdu, Persisch, Arabisch, Englisch und Sanskrit, drei der Sparchen so gut, um Weltklasse-Literatur zu schreiben.  [ABO] mehr ...

28.05.2013 Alle islamischen Grundlagen belegen unmissverständlich: Die gute Behandlung von Frauen ist eines der höchsten Ziele. Von Malik Özkan

„Der Beste unter euch ist derjenige, der…“

(iz). Die jüngst publizierten Fälle von Gewalt gegen Frauen in Ländern wie Indien, Ägypten, Südafrika usw. haben lokal wie international zu Empörung geführt. So wurde die südafrikanische Hafenstadt Kapstadt gerade als die globale „Vergewaltigungs-Hauptstadt“ beschrieben. Jährlich wird eine geschätzte Zahl von 683.000 Frauen und Mädchen Opfer gezielter sexueller Gewalt.

Es ist eine traurige Tatsache, dass Vergewaltigung ein globales Problem ist, unter dem sowohl die reichen, als auch die armen Länder leiden. Jenseits der Zahlen ist auch nur eine einzige Vergewalti­gung eine zu viel.  [ABO] mehr ...

28.05.2013 Das Jean-Paul-Festjahr 2013. Vorstellung eines deutschen Dichters. Von Muhsin Sebastian Hennig

„Alle Kinder sind Orientalen“

(iz). In seinen „Noten und Abhandlungen zum westöstlichen Divan“ erläutert Johann Wolfgang von Goethe den geistigen und historischen Hintergrund der ihn zu den zwölf Versbüchern seines „Westöstlichen Divan“ bewegte.

Er geht dabei weit zurück bis zur Flucht der Hebräer aus Ägypten.  [ABO] mehr ...

28.05.2013 PEW-Studie über globales muslimische Meinungen

Kein einheitliches Bild

Istanbul (fastcoexist.com). Die 1,5 Milliarden Muslime der Welt haben unterschiedliche Ansichten. Dass ist die Haupteinsicht der jüngsten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Pew. Die Forscher befragten mehr als 38.000 Muslime aus 39 Ländern mit bedeutenden muslimischen Bevölkerungsanteilen – von Aserbaidschan, über Mosambik bis Thailand. Dazu gehören verschiedene aktuelle Fragen, die ihre Religion betreffen.  [ABO] mehr ...

29.05.2013 Von Hejra Trabelsi, Jwanita Al-Khatib Saleh und Baria Yayla-Akgüre

„WM – Warum Muslim?“ – Schüler schreiben

(iz). „Warum Muslim?“, unter diesem Thema hat sich die Gruppe der Madrassatul-Ilm (www.medienbibliothek-islam.de) aus Stuttgart beschäftigt. Das Institut der Madrassatul-Ilm besteht seit 2010 und hat sich zur Aufgabe gemacht, in erster Linie Islamunterricht in deutscher Sprache für Kinder und Jugendliche anzubieten und daneben Unterrichtsmaterial für alle Interessenten kostenlos über die Homepage zur Verfügung zu stellen. Dabei fließen die aktuellen Erkenntnisse und Erfahrungen des Unterrichts stets in das Lehrmaterial mit ein. Derzeit besuchen das Institut ca.  [ABO] mehr ...

28.05.2013 Emran Feroz erinnert an den Tag der Pressefreiheit

Von Moskau bis Teheran

Jährlich soll am 3. Mai auf Verletzungen der Pressefreiheit aufmerksam gemacht werden. Diese Freiheit, eingeschlossen der Meinungs­freiheit, wird allerdings nicht nur von totali­tä­ren Regimen und autokratischen Machtha­bern gebrochen. Auch demokratische ­Länder tragen zu massiven Verletzungen der Pressefreiheit bei und stellen sich oftmals gegen eine unabhängige Berichterstattung.

Zeuge einer solchen Vorgehensweise ­konnte man nicht nur während der Kriege im Irak und in Afghanistan werden, sondern schon Jahrzehnte zuvor zu Zeiten des Vietnam-Krieges.  [ABO] mehr ...

28.05.2013 Essay: Allah würdigte die Geschlechter in iher Einzigartigkeit

Die Stärkung der Frauen

„Gewiss, der Geehrteste von euch bei Allah ist der Gottesfürchtigste von euch.“ (At-Tauba, 13)

Als ein Gefährte des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, die Botschaft des Islam in eine Stadt brachte, fasste er dies in sehr schöne Worte: „Ich bin gekommen, um euch vom Dienst gegenüber den Sklaven zu befreien und euch den Dienst am Herrn des Sklaven zu bringen.“ Hier ist der Schlüssel zur Ermächtigung und der einzige Weg zur Befreiung.  [ABO] mehr ...

28.05.2013 Die mittellosen TextilarbeiterInnen Asiens bezahlen mit ihrem Leben für die Ramschtextilien der globalisierten Märkte. Von Suvendrini Kakuchi

Ein teurer Preis für billige Kleidung

(IPS). Im letzten Monat war die 18-jährige Shapla eine von vielen, tausenden Textilarbeiterinnen, die in einer Fabrik in Sayar, einem Vorort von Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, beschäftigt war. Jetzt ist sie eine körperbehinderte Überlebende des ­schlimmsten industriellen Unfalls in der Geschichte: dem Zusammenbruch des Rana Plaza vom 24. April. Das Gebäude, das fünf Fabriken beherbergte, begrub ­unzählige von ihnen unter einer Welle von Beton und Glas.

Die Menge der Toten erreichte am 10.  [ABO] mehr ...

28.05.2013 Seit Anfang an fanden Menschen den Weg zur Göttlichen Rechtleitung. Von Ali Kocaman

Unzählige Türen

(iz). Wenn der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, entsandt wurde und er den Auftrag hatte, zu Allah einzuladen, dann haben wir auch die Aufgabe, unsere Umwelt einzuladen. Dies ist die Bedeutung der Nachfolge des Propheten. Allah spricht Seinen Gesandten hierzu in einer anderen Stelle des Qur’an an: „Sprich: ‘Das ist mein Weg: Ich rufe zu Allah aufgrund eines sichtbaren Hinweises, ich und diejenigen, die mir folgen. Preis sei Allah! Und ich gehöre nicht zu den Götzendienern.  mehr ...

28.05.2013 ie Zakat ist Pflichtelement des Islam, dessen Bedingungen und ­Bedeutungen seit Längerem in Vergessenheit gerieten. Schaikh Habib ­Bewley erinnert an eine gefallene Säule unseres Dins

Reinigung des Reichtums

(iz). Zakat ist die Säule des Islam, die am stärksten verändert wurde – in einem derartigen Maße, dass die Leute nicht länger wissen, was Zakat ist. Sie wurde reduziert auf einen persön­lichen Akt des Spendens (arab. Sadaqa), wenn er auch noch als verpflichtend gilt. Solange wir, so die heutige Meinung, 2,5 Prozent unseres ­überschüssigen Eigentums nehmen und es an die Bedürf­tigen oder eine wohltätige Organisation überweisen, hätten wir unsere Pflicht erfüllt. Aber dies ist nicht wirklich Zakat. Diese Säule ging verloren, weil das Ver­s­tänd­nis ihrer Grundlagen verloren ging.  [ABO] mehr ...
Neue Debatten über den bundesdeutschen Umgang mit dem Iran
„Zentrum für Islamische Studien“ an Uni Frankfurt eröffnet
UN verurteilt Gewalt gegen Kinder in Syrien und Mali
Paris: Schwangere Muslimin verliert ihr Baby nach einem anti-muslimischen Überfall
Hamburg: Verträge mit muslimischen Verbänden verabschiedet
Facebook-Debatte zur Türkei: Freunde der IZ diskutieren engagiert über die aktuellen Unruhen und ihre Hintergründe
Zweierlei Maß in Burma: Gewalttäter werden bestraft, buddhistische Agitatoren bleiben straflos
SCHURA zieht Bilanz und wählt neuen Vorstand. Ein Bericht von Norbert Müller
Dschidda: Saudi-Arabien rät von Wallfahrten nach Mekka ab
Salafisten-Prediger: Elf Jahre Haft für Bibelverbrennung
Die große Überschwemmung als Symbol und Wirklichkeit. Von Muhsin Hennig
Berlin: Friedrich räumt Kampf gegen Antisemitismus Priorität ein
„Niedersächsische Muslime: Spendet für Flutopfer!“ In Deutschlands Moscheen sollen Spenden gesammelt werden
Muslime verurteilen Angriff auf Fernsehteam
Hintergrund: Neue Diskussion um Körperschaftrechte und Islam entbrannt
Hamburg: Verträge mit muslimischen Verbänden verabschiedet
Ist die Jugend der ideale Zustand zum falschen Zeitpunkt? Nurulhuda Hajjir begegnet Mariem Dhouib und Dr. Mahmud Kellner
Zum neuen Bericht des Bundesverfassungsschutzes: Eine Stellungnahme der Karl Konrad & Ria Groeben Stiftung
Aufruf der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland an Gemeinschaft und Individuen anlässlich der Hochwasserkatastrophe
Muslime während des 2. Weltkriegs: Gelegentlich wird der propagandistische wie falsche Eindruck erzeugt, Muslime hätten dieses Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts mit zu verantworten. ­Laila Massoudi ordnet ein
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„ Mit der letzten Auflage in dieser Legislaturperiode hat die Islamkonferenz ihren Tiefpunkt erreicht: Das Treffen zwischen Islamverbänden, Muslimen und dem Staat ist zu einer sinnlosen Pflichtveranstaltung verkommen. Aufbruchstimmung und Zuversicht begleiteten 2006 den Start des Dialogforums. Geblieben sind Enttäuschung, Misstrauen und Streit. Viele Muslime kommen nur aus Höflichkeit oder gar nicht mehr. So hat die Konferenz keine Zukunft. Das liegt zum einen an Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, der seit Jahren Sicherheitsthemen in den Mittelpunkt rückt. Aber auch die Verbände sind für das Scheitern mitverantwortlich. Zwar wollen sie den Islam als Religionsgemeinschaft anerkannt sehen. Doch sie tun viel zu wenig dafür, den rechtlichen Vorgaben zu genügen.“

Neue Osnabrücker Zeitung, 08. Mai 2013
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