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Sie sind hier: Home >> Archiv >> Ausgabe 190

08.03.2011 IZ-Begegnung mit dem FAZ-Feuilletonchef, Patrick Bahners, über seine kritische Analyse einer deutschen Debatte

Mit der Islamkritik können „sehr stark Emotionen mobilisiert werden“

(iz). Mit seinem neuen Buch „Die Panikmacher“ hat der Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), Patrick Bahners, nicht nur ein Buch über die real existierende Islamkritik ­ge­schrieben.

Er vertritt damit auch ein Segment der deutschen Intelligenz, die sich bisher nur kaum hörbar kritisch zu einer von Panik getriebenen Kritik am Islam und an Deutschlands Muslimen zu Wort meldete.

Bahners bleibt nicht bei der Kritik des beteiligten Personals, sondern setzt sich auch mit den ideologischen Grundlagen von Islamkritik auseinander.  mehr ...

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18.03.2011 Interview: Dr. Reinhard Stransfeld, Vorsitzender der Initiative "Regionaler Aufbruch"

"Zurück zum menschlichen Maß"

(IZ). Dr. Reinhard Stransfeld ist Betriebswirt und Soziologe und ­befasst sich seit rund zehn mit der Thematik ­einer Regionalen Ökonomie als Alternative zur vorherrschenden ­Glo­ba­lisierung. Er ist Vorsitzender der Initiative „Regionaler Aufbruch“. Wir sprachen mit ihm über die Chancen und Perspektiven des regionalen Ansatzes unter den gegebenen Bedingungen.

Islamische Zeitung: Herr Dr. Stransfeld, welche Aktivitäten entfaltet der Regionale Aufbruch konkret?

Dr.  mehr ...

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09.03.2011 Ein Kommentar von Aiman A. Mazyek

Warum der Islam zu Deutschland gehört

(iz). Niemand kann das ernsthaft leugnen: Heute sind die über 4 Millionen Muslime in Deutschland eine nicht mehr wegzudenkende gesellschaftliche Gruppe. Deswegen ist die Aussage des Bundespräsidenten richtig. Die eigentliche Frage ist doch: Ist Deutschland bereit, seinen deutschen Muslimen eine Chance zu geben, oder verweist es - wie die Sarrazin-Thesen es deutlich machen - sie direkt auf die Anklagebank und geht damit einem konstruktiven Dialog aus dem Wege?

Ein arabisches Sprichwort besagt: „Die Liebe zum Vaterland kommt vom Glauben.  [ABO] mehr ...
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02.04.2011 Die Geschichte der zielstrebigen jungen Logopädin Esma Y. Batak. Bericht von Von Leyla Dagli-Arduc

Eine erfolgreiche Aufsteigerin

Die Schule erfolgreich beenden, einen Studienplatz im richtigen Studiengang finden, das Studium schaffen, nach dem Abschluss die Selbständigkeit wagen, Erfolg im Beruf haben: Zwischen Schule und Beruf passiert eine gebürtige Unnaerin mehrere Meilensteine zum Erfolg. IZ stellt eine besonders erfolgreiche Muslima vor: Es­ma Yeter Batak, Erzieherin und staatlich geprüfte Logopädin, ist seit Mitte dieses Jahres Inhaberin von gleich zwei logopädischen Praxen: in Düsseldorf und in Hamm.

(IZ).  [ABO] mehr ...
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29.03.2011 "Muslime & Globalisierung" - Viele Mitgliedsländer der Organisation der Islamischen Konferenz leiden unter Korruption. Von Rafi-uddin Shikoh & Mubasshir Mushtaq

Contra: Ein Gift für die Wirtschaft

Der harte globale Konkurrenzkampf setzt sich auf einer kleineren Ebene auch in den einzelnen Ländern - insbesondere den ärmeren - fort. Zu den daraus resultierenden Verfallserscheinungen zählt eine überall verbreitete Korruption.

(DinarStandard). Das Zeitalter von Wikileaks, ­so­zialen Netzwerken und Al Jazeera half in Tunesien, Ägyp­ten und anderswo, die Unzufriedenheit der Bürger zu galvanisieren. Korrup­tion - in all ihren Formen - wurde zu einem der wichtigsten Gründe für schwer­wiegende Ungerechtigkeiten in ihren ­Gesellschaften, wenn nicht gar deren Grundursache.  mehr ...

18.03.2011 Hintergrund: "Islamisten" vs "Islamkritiker" - unbestimmte Schnittmengen, Definitionen und Formen der Einordnung, die durchaus Parallelen aufweisen. Von Abu Bakr Rieger

Die Strukturen der Islamkritiker

(iz). Jede dialektische Lebenshaltung, die von der Ausrichtung gegen einen Feind lebt, hat ihre eigenen Schattenseiten und Abgründe. Oft kann man anhand einer dialektischen Haltung studieren, dass die absolute Ausrichtung auf ein Feindbild die Gefahr mit sich bringt, dass unbemerkt jene Eigenschaften oder Methoden, die eigentlich den Feind auszeichnen sollen, doch unbemerkt in die eigene Lebenshaltung mit einfließen.  mehr ...

22.02.2011 „The Doha Debates“: Kommt das erfolgreiche Gespräch heute vom Arabischen Golf?. Von Morad Bouras

Erfolg mit einer offenen Debatte

(iz). Bill Clinton, Dr. El-Baradei, Shimon Peres oder Amr Moussa: Sie alle waren bereits Gäste von Tim Sebastian, dem Gastgeber des derzeit gefragtesten Debattierclubs jenseits des Westens.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Ägyptens Volksabstimmung: Heba Amr berichtet aus Kairo

„Ich habe noch nie gewählt“

(iz). Die Bewegung vom 25. Januar zeichnete ein Ende und einen Neubeginn Ägyptens nach. Mit dem Rücktritt Mubaraks verabschiedete sich das Land von einem korrupten, autoritären Regime und hieß einen neuen Anfang willkommen. Der zweite Feiertag der Oppositionsbewegung, nach dem Rücktritt Mubaraks, war der 19. März. An dem Tag fanden die ersten freien und geheimen Wahlen seit fast 60 Jahren statt.

Familien und Freunde kamen zusammen zu den Wahllokalen. „Ich bin 50 Jahre alt und bin noch nie wählen ­gegangen“, meinte ein älterer Mann.  mehr ...

29.03.2011 Zwischen Humanitäts-Intervention und Realpolitik: Weiß das chaotische ­Bündnis eigentlich, was es will? Von Ali Kocaman

Planlos in den nächsten Krieg

„Die militärischen Aktionen gehen über den Schutz der Zivilbevölkerung weit hinaus. Das eigentliche Ziel ist der Sturz Gaddafis. Allerdings ist es fraglich, ob dies ohne den Einsatz von Bodentruppen erreicht werden kann.“ (Spaniens Tageszeitung „El Mundo“)

„Der erste Tag kostete die Vereinigten Staaten rund 100 Millionen US-Dollar.“ (Megan Scully, „National Journal“)

(iz). Die USA und die EU-Staaten sind bereits durch erhebliche Probleme (Eurokrise oder die Zukunft der Atomenergie) unter Druck gesetzt.  mehr ...

29.03.2011 Der Qur’an in Deutschland

Ein kurzer Einblick in die Geschichte deutscher Übersetzungen des offenbarten Buches. Von Meryem Özmen

Wenn unser neuer Innenminister von der Ansicht ausgeht, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, vergisst er, dass das den Muslimen offenbarte Buch, der Qur’an, seit Jahrhunderten bei uns beheimatet ist.

(igmg.de). Der Qur’an ist das offenbarte Buch, das dem Propheten Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, über 23 Jahre hinweg herab gesandt wurde. Er wurde auf Arabisch, also der Sprache des Propheten, offenbart. Die Rezeption der islamischen Botschaft von nichtara­bischen Völkern führte unweigerlich zu unterschiedlichen Übersetzungen des Qur’ans in andere Sprachen.  mehr ...

29.03.2011 Ausgang des libyschen Bürgerkriegs ist noch vollkommen offen. Von Sulaiman Wilms

Der Fall eines Verbündeten

„Gaddafi erinnert mich an Shakespeares ­Tyrannen, Richard III. Hinterhältig, schwer beschädigt, dunkel und absolut grausam. Ohne Rücksicht auf seine Familie, Freunde oder Gefährten - von den Menschen, über die er herrscht, ganz zu schweigen. Er mordete, um an die Macht zu kommen und diese zu erhalten. Aber als ihm die Kontrolle vor seinen Augen entschwand, ließ er seiner Wut freien Lauf und dezimierte seine eigene Armee. Nur, um am Ende alleine zurück zu bleiben.“ (Hamza Yusuf)

(iz).  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Die Politiker in Gaza und Ramallah fürchten das Engagement der Jugend. Von Ali Kocaman

Palästinenser sind mit ihrer Führung unzufrieden

In den palästinensischen Gebieten ­folgen die Menschen den anhaltenden Protesten in den benachbarten Ländern des Nahen Osten. Sie selbst demonstrieren mittlerweile gegen die für sie unhaltbare Herrschaft der Fatah-Regierung ­beziehungs­weise der Hamas in Gaza.

(iz). Die anhaltenden Unruhen in der Arabischen Welt haben nach einer gewissen Verzögerung die zersplitterten palästinensischen Gebiete erreicht. Im Westjordanland, das von der Fatah verwaltet wird, und im eingeschlossenen Gazastreifen unter der Hamas äußern immer mehr Menschen ihre tiefe Unzufriedenheit.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Vom deutschen Bemühen um verstärkte Einflussnahme in Ägypten

Unsere Interessen in Kairo

(GFP.com). Berlin startet neue Maßnahmen zur Sicherung des deutschen Einflusses auf die Umbrüche in Ägypten. Voraussetzung ist, dass die dortigen Eliten mit Deutschland kooperieren. Bei alledem ist noch unklar, welche Bedeutung den Gesprächspartnern der Deutschen zukünftig in Ägypten zukommt: Wie Berliner Experten urteilen, wird das ägyptische Militär, das vor allem mit den USA, aber auch mit der Bundesrepublik kooperiert, seine aktuelle Macht kaum freiwillig aus der Hand geben.  mehr ...

29.03.2011 Musa Sahin über den Umgang des bayrischen Verfassungsschutzes mit der Islamischen Gemeinschaft Penzberg

Auf einem Auge blind?

(iz). Bereits im September 2010 stellte der Abgeordnete des Bayerischen Landtages Prof. Dr.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 "Wo man helfen muss!" - Die muslimische Hilfsorganisation Islamic Relief ist vor Ort zur Unterstützung der Betroffenen tätig

Nothilfe für Libyen und Japan

(IR). Versorgung von Zehntausenden Flüchtlingen an den Grenzen von Libyen. Mahmut Güngör, Nothilfe-Koordinator von Islamic Relief Deutschland, meldet vom Flüchtlingslager Shousha in der Nähe vom tunesisch-libyschen Grenzübergang Ras Jdir, dass die Flüchtlinge dringende Unterstützung bei der Evakuierung in ihre Heimatländer benötigen. Beobachter und Helfer sprechen von möglichen weiteren Flüchtlingswellen mit bis zu 50.000 Menschen.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Was sind die Schlüsselelemente in der Mädchenerziehung auf dem Weg zum Erwachsenenalter? Von Fatimah Dennis

Auf dem Weg zu einer neuen Weiblichkeit

Es gibt eine Aussage von Saijiduna ‘Ali [dem vierten Khalif des Islams], wonach die ersten sieben Lebensjahre eines Kindes dem Spiel gewidmet sein sollten. In den nächsten sieben sollten sie unterrichtet werden, und die weiteren sieben Lebensjahre sollten aus guter Gesellschaft bestehen.

(iz). Am Anfang steht das grundsätzliche Nachdenken darüber, wie es um junge Frauen bestellt ist. Es ist klar, dass wir in einer Zeit leben, die durch eine Ent-Weiblichung von Frauen geprägt wird. Uns wird gesagt, dass es keinen Unterschied zwischen Mann und Frau gebe.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Experten fordern koordinierten Marschallplan für Nordafrika

Herausforderung für Europa

(KNA). Einen groß angelegten „Marschallplan” Europas für Nordafrika haben Entwicklungsexperten gefordert. Die demokratischen Revolutionen in Ägypten, Tunesien und Libyen seien eine große Herausforderung für Europa, das seine Chance jetzt so schnell wie möglich nutzen müsse, erklärten der Cap-Anamur-Gründer Rupert Neudeck, der langjährige entwicklungspolitische Sprecher der Union im Bundestag, Winfried Pinger (CDU) und der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, in Bonn.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Kaiser Wilhelm II. und die deutsch-osmanischen Beziehungen. Von Thomas Weiberg

Zwei befreundete Herrscher (2)

(iz). Neun Jahre spä̈ter, im Oktober 1898, besuchte das deutsche Kaiserpaar zum zweiten Mal Sultan Abdul Hamid II.. Dieses Mal war Istanbul allerdings nicht Endpunkt, sondern Auftakt einer spektakulären Reise - der Reise Wilhelms II. nach Palä̈stina. Seit dem ersten Besuch des Kaisers am Bosporus im Herbst 1889 hatten sich die deutsch-osmanischen Beziehungen im Schatten einer deutschen Orientpolitik, die auf internationaler Bü̈hne noch immer vorgab, keine Orientpolitik zu sein, fü̈r beide Seiten durchaus erfreulich entwickelt.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Regionale und saisonale Nahrungsmittel werden immer beliebter. Von Yasin Alder

Das Gute liegt so nah

(iz). In den letzten Jahrzehnten haben die meisten Menschen sich daran gewöhnt, in den Supermärkten zu allen Jahreszeiten alle möglichen frischen Produkte zu bekommen, vor allem im Obst- und Gemüsebereich. Abgesehen von den vielen exotischen Früchten aus fernen Ländern werden auch gängige Gemüsesorten wie Tomaten, Gurken oder Salate im Winter aus fernen Ländern importiert oder stammen aus künstlichem Anbau in Gewächshäusern.

Früher waren die Obst- und Gemüsearten nur saisonal verfügbar - und nicht nur Erdbeeren oder Spargel.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Die japanische Katastrophe stellt das gesamte technologische Projekt in Frage. Von Sulaiman Wilms

Das dritte Jahrhundertereignis?

(iz). Sollte die nukleare Katastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima behoben sein - und Menschen weltweit hoffen, dass dies bald der Fall sein wird -, dann stehen wir fraglos vor der dritten Zäsur dieses noch jungen Jahrhunderts. Und zwar nicht nur wegen des titanischen Ausmaßes dieser vermeintlichen „Naturkatastrophe“, sondern wegen ihrer Bedeutungen.

Das erste Jahrzehnt unseres 21. Jahrhunderts wurde zu Anfang durch die ­Anschläge von New York und Washington und zum Ende hin durch den Ausbruch einer alles verändernden ­Finanzkrise erschüttert.  mehr ...

29.03.2011 Türkei und Ägypten: geplante Provokationen gegen Christen. Von Malik Özkan

Gewalt als Ablenkung

(iz). Vereinzelte Übergriffe gegen christliche Minderheiten in muslimischen Ländern hatten in der letzten Zeit Aufmerksamkeit hervor gerufen. Dies führte auch zu einem Anheizen der anti-muslimischen Debatte in Deutsch­land. So verlangten Unionspolitiker von deutschen Muslimen ein stärkeres Engagement zugunsten dieser Minderheiten.

Im Brennpunkt standen insbesondere Ägypten wegen des Anschlags auf eine koptische Kirche in Alexandria, und die Ermordung türkischer Christen.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Ab 2012 soll im niedersächsischen Osnabrück ein neues Bildungsprojekt beginnen

Eine neue Schule für alle?

(iz). Eine „multireligiöse“ Grundschu­le soll ab Sommer 2012 in Osnabrück ihre Arbeit beginnen. Die katholische Johannisschule soll als „bundesweit einmaliges Projekt“, so der Träger, die Schulstiftung des Bistums Osnabrück, zu einer „trialogischen“ Schu­­le werden. Dazu soll sie eventuell auch noch einen neuen Namen bekommen.

Katholische, muslimische und jüdische Vertreter unterzeichneten am 18. März den entsprechenden Kooperationsvertrag.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Mit dem Frühling kommt die Saison für die Entgiftung. Von Anisa Abeytia

Den Körper in Schwung bringen

Der Frühling kommt, und mit dem Verschwinden des Winters stellen sich viele körperliche Funktionen um. Im Wechsel der Jahreszeiten wird man sich bewusst, dass dank mangelndem Sonnenlicht, fehlender Bewegung und schlechterer Ernährung im Frühling eigentlich auch eine körperliche Entgiftung angesagt ist. Im Folgenden gibt die in Dubai lebende Ernährungswissenschaftlerin Anisa Abteytia einige Tipps zur erfolgreichen Entgiftung.

Es ist kein Wunder, wenn viele Menschen heute wissen wollen, wie sich selbst entgiften können.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime in Deutschland. Von Safia Bouchari

Wie Wochenbettbetreuung gestalten?

(iz). Als Wochenbett wird die Phase nach der Geburt bezeichnet, die ca. sechs bis acht Wochen andauert. Dabei unterscheidet man noch zwischen Frühwochenbett, das die ersten zehn Tage nach der Geburt umfasst, den Entbindungstag eineschlossen, und dem Spätwochenbett.

Wöchnerinnen haben zehn Ta­ge auf tägliche Hilfe durch eine Hebamme. Diese Zeit ist mit den größten Umstellungen verbunden. Das Spätwochen­bett reicht vom zehnten Tag bis zum Ende der sechsten oder, je nach Definition, der achten Woche.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Das Lehrgedicht „Al-Murschid Al-Mu’in” von Ibn ‘Aschir enthält wesentliche Elemente des Islams. Von Dr. Asadullah Yate

Was wir über den Din wissen müssen (10)

(iz). Imam ‘Abdulwahid ibn ‘Aschir war ein bekannter marokkanischer Gelehrter des 11. Jahrhunderts nach der Hidschra. In seinem bekannten Lehrgedicht „Al-Murschid Al-Mu’in” sind die drei Teilelemente des Islam - Islam, Iman und Ihsan - verständlich und kompakt zusammengefasst.

Mit dem folgenden Abschnitt beginnt das Kapitel über die Reinigung (Tahara).

54. Reinigung wird erreicht mittels Wasser, das durch nichts verändert ist.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Islam versus Verteidigung von „Kultur“? Tayyip Erdogan verunsichert die Garde der bundesdeutschen Politik. Von Abu Bakr Rieger

Die Religion des Säkularen

(iz). Tayyip Erdogan verunsichert die Garde der bundesdeutschen Politiker wohl schon deshalb, weil seine Beliebtheit in der Türkei und in der muslimischen Welt ungebrochen ist. In Deutschland füllt er mühe­los ­große ­­­­­Hal­len, und allgemeine Begeisterung ist ihm auch hier sicher. Ich habe selbst den erstaunlichen Aufstieg ­Tayyip Erdogans und seine wohlverdiente Popularität in den letzten Jahren miterlebt und immer wieder bewundert. Naturgemäß war die Düsseldorfer Rede des charismatischen und selbstbewussten Politikers Vorlage für Freund und Feind.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Ein Kommentar von Khalil Breuer

Wagen wir zu viel mit zu wenig Wissen?

(iz). Es war mal wieder angerichtet: Entweder Sie sind für einen irren alten Diktator namens Gaddafi oder Sie sind für die Armada der Menschenrechte. Für lästige Differenzierungen zwischen Freund und Feind, der Bewertung allgegenwärtiger Stammeskonflikte und der nüchternen Beurteilung der Zusammensetzung des so genannten „Widerstands“ fehlte es an der nötigen Klarheit.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 "Muslime & Globalisierung" - Pakistan: Die Zivilgesellschaft bemüht sich verstärkt um Kampf gegen Analphabetentum. Von Zofeen Ebrahim, Karachi

Pro: Privater Einsatz für Bildung

Gerade in armen Ländern verhindert der Zugang zu elementarer Schulbildung oft, dass die Kinder von Mittellosen ihr Schicksal in die Hand nehmen können. In Pakistan wollen ­un­abhängige Bürger diesen ­Um­stand ändern helfen.

(IPS). Der Mann, denn alle „Meister Ayub“ nennen, hält seinen Unterricht im Freien. Sein Klassenzimmer ist ein öffentlicher Park. Und seine Schüler sind Straßenkinder, die ansonsten Müll sammeln, betteln oder langsam zu Taschendieben werden würden. Dank seiner Bemühungen haben sie eine Erziehung - und eine Zukunft.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Fachwissenschaftler bewerten Heimischwerdung des Islams als positiv

Integration der Muslime „ein Erfolgsmodell“

„Moderne Gesellschaften müssen sich stärker damit befassen, wie zukünftig mit Vielfalt und Verschiedenheit umzugehen ist, so auch in der Frage des demografischen Wandels“, ist eine der Erkenntnisse von Fachwissenschaftlern im Rahmen einer erhitzten Debatte.

(exc/KNA). Die Integration der Muslime in Deutschland kann nach Auffassung von Politikwissenschaftlern als „Erfolgsmodell“ bezeichnet werden. Ein Großteil der Muslime habe bereits „eine nach-integrative Perspektive eingenommen“ und sehe sich als integriert an, sagte der Politologe Klaus Schubert am Montag in Münster.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Buchbesprechung: „Die Panikmacher“ von Patrick Bahners. Der Einfluss der Islamkritiker wächst. Von Abu Bakr Rieger

„Kritik an den Kritikern“

(iz). Spätestens seit der Finanzkrise dürfte uns klar sein, dass unsere Demokratie sehr real durch den systematischen Machtzuwachs der Ökonomie bedroht ist. Die Warnung vor der „theoretischen Gefahr“ einer Machtergreifung einiger Islamisten im Lande scheint vor dieser Gefahr doch eher abzulenken. Dennoch schüren Islamkritiker erfolgreich den Einruck, unser Land stünde bereits am Abgrund und das Verhältnis zum Islam sei die wichtigste „Überlebensfrage“ unserer Demokratie.

Allerdings herrscht nun auch ein wenig Alarmstimmung bei Islamkritikern selbst.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Die King-Hearings: Amerikans Muslime sehen sich unter Druck gesetzt

Die Erben McCarthys

US-Muslime ­beobachten mit Unbehagen die vom US-Senator Peter King in Gang gesetzen Hearings über eine mutmaßliche Radikalisierung der islamischen ­Gemeinschaft. Sie vermuten dahinter ­populistische Motive.

„Die meisten Terroranschläge in den USA haben keinen muslimischen Hintergrund. 40 Prozent aller Terrorpläne in Amerika konnten dank der Hilfe amerikanischer Muslime abgewendet werden. Warum also diese Anhörungen?“ (Wahajat Ali)

(IZ/Agenturen). Ein Mädchen hält seine Handflächen mit der Botschaft „Frieden!“ hoch. Sie marschierte am 6.  [ABO] mehr ...

27.04.2011 Unsere Traditionen sind aktueller denn je

Ökologie und Umweltschutz: Impulse aus dem muslimischen Denken bieten Lösungen an. Von Dr. Abdul Nasser Al-Masri

(iz). Der Mensch wurde als letztes beseeltes Lebewesen erschaffen, aber von Allah mit seiner Stellung als Khalif (Stellvertreter) bedacht - auch gegenüber den anderen Schöpfungen wie den Engeln und Dschinnen. So ermahnte Allah die Engel und Iblis, sich dem Menschen zu beugen: „Und als dein Herr zu den Engeln sprach ‘Wahrlich, Ich werde auf der Erde einen Khalifen einsetzen’, sagten sie: ‘Willst Du auf ihr jemanden einsetzen, der auf ihr Unheil anrichtet und Blut vergießt, wo wir doch Dein Lob preisen und Deine Herrlichkeit rühmen?’ Er sagte: ‘Wahrlich, Ich weiß, was ihr nicht wisst.  mehr ...
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In der Mai-Ausgabe der Islamischen Zeitung (Nr. 215) beschäftigen wir uns mit den Schwerpunkten „Muslimische Frau“ und dem Bürgerkrieg in Syrien. Parvez Asad Sheikh beschreibt in einem Interview die Grundzüge der Geopolitik, wir gehen mit der IZ-Redaktion auf die Umra (kleine Pilgerreise) und denken über das Wesen der Freiheit nach. Außerdem: Beten während der Freitagsansprache, Großzügigkeit, Verfassungsschutz und der „Salafismus“, eine neue Moschee für Hamburg, eine Replik von Avni Altiner sowie die neue CD des Berliner Rappers Musa.
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„ Mit der letzten Auflage in dieser Legislaturperiode hat die Islamkonferenz ihren Tiefpunkt erreicht: Das Treffen zwischen Islamverbänden, Muslimen und dem Staat ist zu einer sinnlosen Pflichtveranstaltung verkommen. Aufbruchstimmung und Zuversicht begleiteten 2006 den Start des Dialogforums. Geblieben sind Enttäuschung, Misstrauen und Streit. Viele Muslime kommen nur aus Höflichkeit oder gar nicht mehr. So hat die Konferenz keine Zukunft. Das liegt zum einen an Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, der seit Jahren Sicherheitsthemen in den Mittelpunkt rückt. Aber auch die Verbände sind für das Scheitern mitverantwortlich. Zwar wollen sie den Islam als Religionsgemeinschaft anerkannt sehen. Doch sie tun viel zu wenig dafür, den rechtlichen Vorgaben zu genügen.“

Neue Osnabrücker Zeitung, 08. Mai 2013
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