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25.05.2013 Türkische Gemeinde beklagt Angst und Unsicherheit

Hat Kenan Kolat Recht?

Düsseldorf (dpa). Politik und Sicherheitsbehörden gehen nach Ansicht des Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, noch immer nicht konsequent genug gegen Rassismus vor. «Es hat sich leider nicht viel zum Positiven verändert seit dem Mordanschlag von Solingen vor 20 Jahren», sagte Kolat der Nachrichtenagentur dpa in Düsseldorf. «Wir haben Solingen und den rassistischen Anschlag von Mölln damals als Einzelfälle gesehen. Wir hatten trotzdem Vertrauen in die Sicherheitsbehörden. (...  mehr ...
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24.05.2013 Das Schweizer Team von himatoys will nicht nur islamisches Spielzeug anbieten, sondern auch umweltbewusst den Lieferanten helfen

Ökologisch und fair gehandelt

(iz). Mitte Februar diesen Jahres öffnete der Onlineshop himatoys seine Pforten. himatoys steht für hochwertiges und stabiles Kinderspielzeug und bietet zusätzlich das islamische Fundament, um die Kinder frühzeitig auf spielerische Weise mit der Religion vertraut zu machen. Die Idee zu himatoys kam zwei Musliminnen vor etwa zwei Jahren.  mehr ...
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24.05.2013 Furcht vor dem Zerfall Syriens

Ende künstlicher Grenzen?

Berlin (GFP.com). Debatten in Berlin und weiteren westlichen Hauptstädten über eine mögliche Zerschlagung des syrischen Hoheitsgebiets begleiten die jüngsten militärischen Erfolge der Regierung in Damaskus. Syrien sei faktisch längst in drei Teile zerfallen, urteilen Außenpolitik-Spezialisten in Washington: Während die Assad-Regierung zur Zeit ihre Kontrolle über das Zentrum des Landes und den Küstenstreifen zu konsolidieren suche, herrschten orientierte Aufständische über weite Teile Ost- und Nordsyriens. Hinzu kämen als dritte Region die kurdisch dominierten Regionen im Nordosten des Landes.  mehr ...
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24.05.2013 Nigeria: Projekt bildet Friedensvermittler aus. Von Katrin Gänsler

Nachbarn gegen Terror

Jos (KNA). In Nigeria hat Boko Haram in den vergangenen Wochen ein wahres Blutbad angerichtet. Bei mehreren Anschlägen starben mindestens 250 Menschen. Neben der Terrorgruppe sorgen auch ethnische Auseinandersetzungen für Gewalt und Tote in dem westafrikanischen Land. Im zentralnigerianischen Bundesstaat Plateau wollen die Mitarbeiter des Caritas-Komitees für Gerechtigkeit, Entwicklung und Frieden dem nicht weiter zusehen.

In Jos, der Hauptstadt des Bundesstaates, ist es friedlich ? zumindest im Moment. Hafsat Liman, Teilnehmerin bei einem Workshop des Komitees, stimmt das erleichtert.  mehr ...
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22.05.2013 Zum Hintergrund der jüngsten Übergriffe auf Moscheen. Interview mit der Medienwissenschaftlerin Dr. Sabine Schiffer

Führt Islamkritik zur „Dämonisierung“?

(iz). Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass vier Moscheen an unterschiedlichen Orten zum Ziel antimuslimischer Übergriffe wurden. Trotz muslimischer Statements dazu erreichte das Thema bisher nur die Seiten einiger Lokalblätter sowie von Muslimen betriebene Webseiten.

Die IZ sprach mit der renommierten Medienwissenschaftlerin Dr. Sabine Schiffer über den Zusammenhang zwischen medialer Muslimfeindlichkeit und solchen Übergriffen.  mehr ...

21.05.2013 Ein bunter Abend mit WELTmusik für Syrien: Interview mit den Veranstaltern

Nicht nur lamentieren, sondern aktiv werden

(iz). Am 22.6. soll in Karlsruhe im Kulturverein Tempel ein Benefizkonzert für die notleidende Zivilbevölkerung in Syrien stattfinden. Hierzu sprachen wir den Machern.

Islamische Zeitung: Herr Schröter, könnten Sie uns kurz erzählen, wie es dazu gekommen ist?

Imran Schröter: Ja, gerne! Es klingt fast wie ein Märchen aus 1001 Nacht. Oder besser gesagt, ist es das, was wir Muslime als „nasib“ bezeichnen, wenn sich wunderbar eins ins andere fügt.  mehr ...

21.05.2013 Muslime fordern besseren Schutz von Moscheen

KRM: „gesamtgesellschaftliche Bedrohung“

Köln (KNA). Einen besseren Schutz von Moscheen in Deutschland hat der Koordinationsrat der Muslime (KRM) gefordert. Die Dachorganisation der großen muslimischen Verbände verurteilte am Dienstag in Köln zwei Anschläge auf islamische Gotteshäuser in Lengerich und Mainz in den vergangenen Tagen. Seit Jahren nähmen die Übergriffe auf muslimische Gotteshäuser, sowie auf muslimische Bürger und Hassdelikte zu.  mehr ...

20.05.2013 Wie das Ausland den NSU-Prozess sieht. Von Sebastian Kunigkeit

Blind für Gefahr von Rechts?

Für viele ausländische Beobachter sitzt Deutschland beim NSU-Prozess mit auf der Anklagebank. Auch das Auftreten von Beate Zschäpe sorgt international für Schlagzeilen. Besonders in der Türkei gibt es Kritik an der «Show der Nazi-Braut».

Berlin (dpa). Türkische Medien schauen beim NSU-Prozess ganz genau hin: Das Verhalten der Hauptangeklagten Beate Zschäpe sorgt dort für Aufregung. Aber auch in anderen Ländern stößt das Münchner Verfahren um die Neonazi-Morde an acht türkischstämmigen Männern und einem griechischen Migranten auf großes Interesse.  mehr ...

20.05.2013 Syrien: Dutzende Tote in der Provinz Homs. Hisbollah beerdigt Militante

Nasrallahs Kämpfer in Syrien

Beirut/Istanbul (dpa). Bei Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Aufständischen in der syrischen Kleinstadt Al-Kusair sollen auch mehr als ein Dutzend Kämpfer der libanesischen Hisbollah-Miliz getötet worden sein. Die Freie Syrische Armee (FSA) sprach am Montag von 30 getöteten Hisbollah-Mitgliedern seit Sonntag. Die syrischen Regierungstruppen hatten in der Nacht zum Sonntag eine Offensive gestartet, um die Rebellen aus Al-Kusair zu vertreiben.  mehr ...

19.05.2013 PM: Schura verurteilt Anschlag auf multikulturelle Gesellschaft

Landesvorsitzender Cimşit fordert Kooperation gegen Hasskriminalität

(pm). Der neugegründete Landesverband der Muslime – Schura Rheinland-Pfalz verurteilt den Anschlag auf den Arab Nil-Rhein Verein als islamfeindliche und rechtsextreme Hasskriminalität. Samstagnacht, den 18. Mai, gegen 1:45 Uhr, haben zwei Personen die Fenster des Gebäudes, in denen der Arab Nil-Rhein Verein seinen Sitz hat, mit islamfeindlichen Plakaten beklebt und eine Blutlache und ein Flugblatt einer rechtsextremen Gruppierung hinterlassen.  mehr ...

19.05.2013 Weimar: Goethe ist auch fast 200 Jahre nach seinem Tod noch spannend, sagt ein Wissenschaftler. Dichterfreunde aus aller Welt diskutieren in Weimar über «Goethe und die Weltreligionen».

Dichter ohne Folgen?

(dpa) Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) bietet nach Aussage des Weimarer Literaturwissenschaftlers Jochen Golz stets neue Ansatzpunkte zu Gegenwartsdebatten. «Das Thema Religion und Religiosität steht heute sehr im Zentrum aktueller Diskussionen und des allgemeinen Interesses», sagte der Präsident der Goethe-Gesellschaft Weimar in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. «Es ist eine Zeit, in der Werte ins Wanken geraten und es an Orientierung mangelt.» Menschen suchten nach Lösungen, auch in Religionen.  mehr ...

17.05.2013 Eine Entgegnung von Tahir Chaudhry

Das Versagen der Necla Kelek

(iz). Necla Kelek ist bekannt für ihre kruden Thesen und “Analysen” zum Islam. Auf ihrem anti-religiösen Feldzug möchte die deutsch-türkische Soziologin Kelek persönliche Blutrache an einer ganzen Religion nehmen. Ihre Behauptungen über muslimische Migranten haben schon durch die gesamte Integrationsdebatte hinweg große Wellen geschlagen. Folglich ist ihr Wirken eher gewinnbringend für sie selbst, als für die deutsche Gesellschaft.

Ihr Kampf gilt seit vielen Jahren den „muslimischen” Parallelgesellschaften und der vermeintlichen Flagge des Islamismus, dem Kopftuch.  mehr ...

17.05.2013 Stuttgart: Vom 27.05. bis zum 01.06.2013 findet an der Universität Stuttgart die 18. Islamwoche statt

«Gemeinsam trotz Verschiedenheit»

(MSU). Ziel der mittlerweile seit 18 Jahren stattfindenden Islamwoche ist es, Vorurteile gegenüber dem Islam abzubauen und den Dialog zwischen Muslimen und Nichtmuslimen zu fördern.

An fünf Abenden werden Referenten, wie Amir Zaidan, Dr. Martin Kellner oder Dr. Kerim Edipoḡlu einen Vortrag über aktuelle und interessante Themen rund um den Islam halten: Angefangen von den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bis hin zur Bedeutung Jesus‘ im Islam. Im Anschluss an die Referate findet jeweils eine Fragerunde statt.  mehr ...
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Aktuelle Ausgabe
In der Mai-Ausgabe der Islamischen Zeitung (Nr. 215) beschäftigen wir uns mit den Schwerpunkten „Muslimische Frau“ und dem Bürgerkrieg in Syrien. Parvez Asad Sheikh beschreibt in einem Interview die Grundzüge der Geopolitik, wir gehen mit der IZ-Redaktion auf die Umra (kleine Pilgerreise) und denken über das Wesen der Freiheit nach. Außerdem: Beten während der Freitagsansprache, Großzügigkeit, Verfassungsschutz und der „Salafismus“, eine neue Moschee für Hamburg, eine Replik von Avni Altiner sowie die neue CD des Berliner Rappers Musa.
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
Zitat der Woche
„ Mit der letzten Auflage in dieser Legislaturperiode hat die Islamkonferenz ihren Tiefpunkt erreicht: Das Treffen zwischen Islamverbänden, Muslimen und dem Staat ist zu einer sinnlosen Pflichtveranstaltung verkommen. Aufbruchstimmung und Zuversicht begleiteten 2006 den Start des Dialogforums. Geblieben sind Enttäuschung, Misstrauen und Streit. Viele Muslime kommen nur aus Höflichkeit oder gar nicht mehr. So hat die Konferenz keine Zukunft. Das liegt zum einen an Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, der seit Jahren Sicherheitsthemen in den Mittelpunkt rückt. Aber auch die Verbände sind für das Scheitern mitverantwortlich. Zwar wollen sie den Islam als Religionsgemeinschaft anerkannt sehen. Doch sie tun viel zu wenig dafür, den rechtlichen Vorgaben zu genügen.“

Neue Osnabrücker Zeitung, 08. Mai 2013
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Bild der Woche
"Neues Wir-Gefühl" BERLIN. Gauck wirbt für respektvollen Dialog zwischen den Religionen. JIK besucht Bundespräsidenten (Foto: Dirk Enters).
Buchtipp
In der bereits Anfang der 1990er Jahre in der Türkei erschienenen historischen Studie beschäftigt sich Riza Savas, Professor an der theologischen Fakultät der Dokuz Eylül Universität ­Izmir (der bereits ähnliche Titel über andere historische Phasen veröffentlichte) mit der Lage der Frauen vor und während der Lebenszeit des Propheten Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben. Savas führt zu Beginn in die Lage der Frauen in der vorislamischen arabischen Gesellschaft ein. Nicht nur aus Gründen der Chronistenpflicht ist diese Einführung wichtig, weil sie den Hintergrund für die wichtigen Veränderungen darstellt. Sie stellt auch den notwendigen Kontrast zur Verfügung, anhand dessen der große Unterschied bezüglich der Stellung der Frau vor und während des Gesandten Allahs verstanden werden kann. In vier Kapiteln referiert der türkische Autor den „Den Propheten und die Frauen“, „Die Frauen und Bildung“, ­“Frauen im Familienleben“ und „Die Frau in der Gesellschaft“. Der Wert des Buches ist Savas’ enorme historische Gründlichkeit und sein gewissenhafter Gebrauch der Quellenverweise. Dank seiner historischer Basis nimmt der Autor vielen Vorurteilen den Wind aus den Segeln, die heute existierende Diskriminierung von Frauen in Teilen der muslimischen Welt sei dem islamischen Modell geschuldet.

Riza Savas, Die Frau zur Zeit des Propheten Muhammad, astec Verlag, Taschenbuch, 307 Seiten, Preis: Eur 9.-, ISBN 978-605-87525-0-8
Linkliste
Serdar Günes' Verzeichnis
Nützliches Verzeichnis von Grundlagentexten zu Themen der islamischen Debatte. Nach Themen sortiert

Geopoliticus
Geopolitische Analysen von Dawud Stewart Hurrell, einem der weltweit führenden muslimischen Experten

The Majalla
Internationales, englisch sprachiges Magazin über die Arabische Welt

Emran Feroz
Blog über Politik, Naher & Mittlerer Osten, Migration, Europa & die islamische Welt

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Englischsprachige Webseite des russischen Senders mit einer frischen Berichterstattung

Union Europäischer Muslime
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