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Wirtschaft und Recht
Nach dem Krieg: Amnesty International kritisiert schwere Menschenrechtsverletzungen in Mali
Vergessenes Leid mehr
Kultur
Muslime während des 2. Weltkriegs: Gelegentlich wird der propagandistische wie falsche Eindruck erzeugt, Muslime hätten dieses Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts mit zu verantworten. ­Laila Massoudi ordnet ein
Ein historisches Missverständnis mehr
Bildung
Ist die Jugend der ideale Zustand zum falschen Zeitpunkt? Nurulhuda Hajjir begegnet Mariem Dhouib und Dr. Mahmud Kellner
„Was können wir ihnen konkret anbieten?“ mehr
Berlin
Hamburg: Verträge mit muslimischen Verbänden verabschiedet
Vorbild für den Rest? mehr
Interview
Gespräch mit Hassan Özdogan über die brisanten Demonstrationen der Türkei und Hintergründe zur dortigen Lage
„In der Türkei fehlen die Voraussetzungen dafür“ mehr
 
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11.06.2013 Nach dem Krieg: Amnesty International kritisiert schwere Menschenrechtsverletzungen in Mali

Vergessenes Leid

Abuja (KNA). Amnesty International (AI) wirft dem malischen Militär schwere Menschenrechtsverstöße vor. Seit Beginn der französischen Militärintervention im Januar sollen mehrfach Zivilisten verschleppt und ermordet worden sein, heißt es in einem am Freitag in Abuja veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation. Zudem sollen in mehreren Dutzend Fällen brutale Verhörmethoden benutzt worden sein. Gefangene seien gefoltert worden, die im Verdacht stehen, Kontakte zu bewaffneten Gruppierungen zu haben.  mehr ...
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11.06.2013 Die Stiftung Mercator denkt im Rahmen der 4. Berliner Stiftungswoche über Europa nach. Ein Bericht von Khalil Breuer

„Geh mir aus der Sonne“

Berlin (iz). Stiftungen haben in Deutschland inzwischen ein beachtliches gesellschaftliches Gewicht. Fast 20.000 wirken in Deutschland und einige mischen sich auch immer wieder bei den großen gesellschaftlichen Themen ein. Im Stiftungswesen bestehen naturgemäß zahlreiche Berührungspunkte zur muslimischen Gemeinde in Deutschland, die – entgegen der großen islamischen Tradition – bisher selbst leider kaum über Stiftungen verfügt. Schwerpunkt der diesjährigen Berliner Stiftungswoche mit zahlreichen Projekten, Ausstellungen und Veranstaltungen war das Thema „Europa“.  mehr ...
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10.06.2013 Die islamische Welt denkt den (Ab-)Grund der Finanztechnik neu. Von Abu Bakr Rieger

„Bankendämmerung“

„In der muslimischen Welt fällt der Siegeszug der Banken mit dem Untergang des islamischen Nomos zusammen. Das Osmanische Reich zerfiel auch unter dem Druck der ausländischen Banken und einer hoffnungslosen Staatsverschuldung. (...) Die neue Technik sollte ‘islamisiert‘ werden, um dann dem eigenen Machtwillen dienlich zu sein. Die Gefahr der Neutralisierung eigener religiöser Überzeugungen durch die Technik selbst wurde dagegen noch kaum gesehen. (...) Aber in den letzten Jahren wuchsen die Zweifel.  mehr ...
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05.06.2013 Israel: Kennzeichnung von Siedler-Produkten wäre kontraproduktiv

Umstrittene Kennzeichungspflicht

(KNA). Eine besondere Kennzeichnung von Exportgütern aus dem besetzten Westjordanland würde laut Israels Regierung mehr den Palästinensern schaden als der israelischen Wirtschaft. Laut einem Bericht des Jerusalemer Außenministeriums, aus dem der Sender Arutz Sheva (Mittwoch) zitiert, sind in jüdischen Betrieben in Judäa und Samaria rund 22.500 palästinensische Araber beschäftigt. Diese verdienten im Durchschnitt 88 Prozent mehr als in arabischen Städten. Zudem profitierten sie von sozialen Rechten, Gesundheitsvorsorge und Rentenansprüchen, so der Bericht.  mehr ...
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05.06.2013 Hintergrund: Schätzungen zufolge waren zwischen 2008 und 2010 mehr als 23 600 Menschen in der EU betroffen

Zwangsprostitution "eindämmen"

(dpa). Die Bundesregierung will stärker gegen Zwangsprostitution in Deutschland vorgehen und Bordelle genauer unter die Lupe nehmen. Darauf verständigte sich das Kabinett am Mittwoch in Berlin. Unter anderem ist eine Erweiterung der Gewerbeordnung vorgesehen. Mit der Einführung einer sogenannten Zuverlässigkeitsprüfung wäre es möglich, Bordellbetreiber schon bei der Anmeldung ihres Geschäfts zu überprüfen. Auch könnten ihnen Auflagen zum Schutz von Prostituierten erteilt werden. Nach jüngsten EU-Angaben ist die Zahl der Opfer von Menschenhandel in den vergangenen Jahren gestiegen.  mehr ...
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03.06.2013 Ein Essay von Hassan Mohsen über den Hunger

Die kapitalistische Waffe gegen Afrika

(iz). Es ist Frühling und die Sonne scheint nun etwas länger und wärmer. Die Winterkleidung kann nun in das unterste Fach im Kleiderschrank. Die Frühlingssachen werden nun hervorgeholt. Im Westen ist in diesen Tagen ein Schaulaufen angesagt. Nur wie schafft man es, trotzt Funde durch die Weihnachtsnächte und -braten, trotzdem aufzufallen und ein Blickfang zu werden? Dies sind zur Zeit die westlichen Themen dieser Jahreszeit. Alle reden vom Übergewicht, niemand redet vom Hunger. So sagt ein russisches Sprichwort: „Wer satt ist, wird nie einen Hungernden verstehen.  mehr ...

03.06.2013 Kommentar: Auch in der Türkei geht es in erster Linie um das Verhältnis von Politik und Ökonomie. Von Khalil Breuer

Sultanphantasien

„Die diesbezüglichen Inhalte des Islam, zum Beispiel seine anti-monopolistische Ordnungsvorstellungen, sind in der modernen Wirtschaftspolitik Ankaras sowieso längst vergessen.“

(iz). Der SPIEGEL bringt die einigermaßen schlichte Logik auf den Punkt: In der Türkei herrscht jetzt angeblich der „der Sultan von Ankara“. Wohl deswegen ist – nicht nur aus aus Sicht des militanten Säkularismus vor Ort – die Geschichte noch nicht an ihr Ende gekommen und Widerstand berechtigt. Will heißen, es gibt böse und gute Randale – natürlich abhängig vom Ort.  mehr ...

28.05.2013 Erläuterungen zum islamischen Wucherverbot von Ali Kocaman

Was ist Riba?

(iz). Wucher [arab. Riba] ist wie Krebs. Er ist ein bösartiges Wachstum, welches das fein abge­stimmte Ökosystem unterbricht und mit seinem Kommen Elend, Tod und Zerstörung bringt. Die Umwelt wird mehr und mehr verschmutzt. Tierarten sterben jeden Augenblick aus. Der Graben zwischen Reich und Arm wird täglich größer. Menschen hungern, während Berge ungenutzter Nahrung verrotten. Riba ist die Ursache all dieser Symptome.

Es gibt Leute, die die Betonung dieses Themas kritisieren. In Wirklichkeit ist das die Frage unserer Zeit.  mehr ...

28.05.2013 Rassismus verhindert Willkommenskultur in Deutschland. Ein Kommentar von Yasin Baş

Neben „Köpfe“ auch „Herzen“ gewinnen

(iz). Sechs Millionen Arbeitskräfte werden dem deutschen Arbeitsmarkt nach Berechnungen von Arbeitsmarktexperten und der Bundesregierung im Jahr 2025 fehlen. Eine Zahl, die man sich als „Exportnation“ auf der Zunge zergehen lassen muss: sechs Millionen. Bedingt durch den demographischen Wandel, suboptimaler Vereinbarkeit von Familie und Beruf und nicht zuletzt eines obsoleten deutschen Einwanderungsrechts, darf sich Deutschland auf einen Fachkräftemangel wie in den 1950er und -60er Jahren einstellen, wenn es jetzt nicht nachhaltig gegensteuert.  mehr ...

24.05.2013 Hassan Mohsen denkt über die Chancen der landwirtschaftlichen Kooperation zwischen Afrika und den Golfstaaten nach

Ein Kapital der Zukunft?

(iz). Kein Kontinent wurde und wird so oft von Katastrophen heimgesucht wie der afrikanische. Auch die Intensität der Katastrophen suchen ihresgleichen. Ob Kolonialisierung, Versklavung, Ausbeutung oder Destabilisierung: Alles erlebte und erlebt der schwarze Kontinent. Gibt es einen Ausweg aus diesen Katastrophen für Afrika? Kann der afrikanische Kontinent je wieder zu seinem Ruf als „Wiege der Menschheit“ gelangen?   Ja! Afrika besitzt nämlich das Kapital der Zukunft.  mehr ...

13.05.2013 Der anhaltende Kollaps der Finanzwelt hindert die EU an der bisherigen Projektion ihrer militärpolitischen Macht

Folgen der Krise

Berlin (GFP.com). Die Euro-Krise führt zu einer gravierenden Schwächung der EU-Außenpolitik. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Demnach sind nicht nur die finanziellen Aufwendungen der Mitgliedstaaten für auswärtige Aktivitäten und für das Militär deutlich im Rückgang begriffen, weil die Etatkürzungen kaum noch Spielräume lassen.  [ABO] mehr ...

09.05.2013 Fast 1000 Tote nach Fabrikeinsturz in Bangladesch - Neuer Unfall. Von Nazrul Islam und Doreen Fiedler

Teurer Preis für billige Textilien

Die schlimmsten Befürchtungen werden wahr: Der Fabrikeinsturz in Bangladesch hat fast 1000 Menschen das Leben gekostet. Und schon passiert das nächste Unglück - ein Feuer bricht in einem Textilbetrieb aus.

Dhaka (dpa). Nur gut zwei Wochen nach dem Fabrikeinsturz in Bangladesch, bei dem fast 1000 Menschen starben, ist wieder ein tödlicher Unfall passiert. Acht Menschen kamen nach Angaben der Feuerwehr ums Leben, als ein Brand in einem Textilbetrieb ausbrach. Unter den Toten ist auch der Besitzer.  mehr ...

08.05.2013 Hilft Boykott ausgebeuteten Näherinnen? Informationen von Theresa Münch

Der Preis der Jeans

In Asien stehen die Nähstuben der Welt. Arbeiter schuften unter schlimmen Bedingungen. Nach schrecklichen Unglücken mit Hunderten Toten stellt sich die moralische Frage: Weiter kaufen oder nicht?

Berlin (dpa). Zu hunderten hocken sie eng gereiht in schlecht beleuchteten Räumen. Die Nähmaschinen rattern im Akkord. Tausende Arbeiter nähen in Asien jeden Tag unter katastrophalen Bedingungen T-Shirts und Jeans, die in deutschen Kleiderschränken landen. Doch spätestens seit drei schweren Fabrik-Unglücken mit Hunderten Toten zögern viele Kunden beim Griff nach der Jeans «Made in Bangladesch».  mehr ...

01.05.2013 Mainz: Cimşit warnt vor Stigmatisierung Unschuldiger durch Antiterrordatei

Muslime fordern Extremismusprävention

(pm). Die Schura Rheinland-Pfalz teilt die zunehmende Sorge um den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland und begrüßt ein entschlossenes Vorgehen gegen jede Form von politischem Extremismus, erklärte der Vorsitzende des neugegründeten Landesverbandes der Muslime, Mustafa Cimşit, heute in Mainz. Besorgnis erregend seien sowohl zunehmender Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Antiziganismus – „bis in die Mitte der Gesellschaft“ – als auch der offen politische Extremismus.  mehr ...

30.04.2013 „Muslime & Globalisierung“ – Islamische Entwicklungshilfe zwischen Erfolg und Kritik. Ein Bericht aus Florida. Von Markus Schönherr

Muslime für Afrika

(iz). Es ist sehr wahrscheinlich, dass muslimische Entwicklungshilfe in Afrika in den vergangenen Jahren zunahm“, sagte Cecilia Lynch von der University of California. Genaue Zahlen gäbe es nicht, aber islamische Organisationen wie Islamic Relief oder Muslim Aid hätten schon immer eine entscheidende Rolle in Afrika gespielt. Wo sich die Religionswissenschaftlerin sicher ist: „In den letzten fünf Jahren wurde islamische Entwicklungshilfe immer eingehender erforscht.“

Am 12. und 13.  mehr ...

16.04.2013 Euro-Krise und Flüchtlingsstrom beflügeln Rassismus. Von Takis Tsafos

Nach der finanziellen Krise kommt die politische

Griechenland kämpft nicht nur gegen die Finanzkrise. Auch der Rechtsextremismus wird immer bedrohlicher. Von der Bedeutungslosigkeit vor ein paar Jahren sind die Rechtsextremisten in allen Umfragen zur drittstärksten Kraft aufgestiegen.

Athen (dpa). «Schert euch hier weg. Lebensmittel bekommen nur Griechen.» Mit diesen Worten verscheucht ein kahlgeschorener 1,90 Meter großer Bodybuilder junge Menschen, die augenscheinlich aus dem indischen Subkontinent stammen. Die Szene spielte sich jüngst im Zentrum Athens ab.  mehr ...

13.04.2013 Foodwatch: Ganze Pferdeviertel wurden als Rindfleisch gehandelt

Betrug am Verbraucher

(dpa). Der Pferdefleischskandal nimmt nach Darstellung der Verbraucherorganisation Foodwatch größere Ausmaße an. Es seien ganze gefrorene «Rinder-Vorderviertel» gehandelt worden, die tatsächlich aus Pferdefleisch bestanden, teilte Foodwatch am Freitag in Berlin mit. Über diesen Sachverhalt hätten sich die europäischen Lebensmittelbehörden am 5. April gegenseitig informiert. Zwischen dem 1. Februar und dem 10. April hätten die Behörden Kenntnis von 58 Fällen erhalten, in denen nicht-deklariertes Pferdefleisch grenzüberschreitend vermarktet worden sei.  mehr ...

03.04.2013 Ägyptische Wirtschaft seit dem Umsturz mit Problemen

Enorme Herausforderungen

Berlin (dpa). Seit Beginn der politischen Umwälzungen im arabischen Frühling 2011 beklagen viele Ägypter eine deutliche Verschlechterung der eigenen wirtschaftlichen Lage. Es gibt Zahlen, die das belegen - allerdings sieht es nicht in allen Bereichen düster aus.

Einen deutlichen Einbruch erlebte Ägypten bei den ausländischen Direktinvestitionen. Während die Zahlungen in den Jahren 2009 und 2010 noch bei insgesamt 6,8 Milliarden US-Dollar (5,3 Milliarden Euro) lagen, waren es in 2011 und 2012 zusammen nur noch 1,8 Milliarden US-Dollar.  mehr ...

21.03.2013 Exklusiv aus der neuen Ausgabe – Eine Frage von Angebot und Nachfrage:  Muslimische Reisende werden weltweit immer wichtiger. Von Shelina Janmohamed

Wachsende Rolle für den Tourismus

(ON). Im winterlichen London sind Ahmad und seine Frau gerade von den Flitterwochen auf den Malediven heimgekehrt. Ende 20 träumte das briti­sche Paar vom sprichwörtlichen Inselpa­radies, aber sie suchten nach Extras: Halal-Lebensmittel sowie einem Ort, der ihren muslimischen Ansprüchen gerecht wird. „Wir wollten uns die Kopfschmerzen ersparen und uns nicht mit der Suche nach Halal-Restaurants stressen“, sagte Ahmad. Er wollte auch sicherstellen, dass seine Frau beruhigt schwimmen könne, ohne dass sie deswe­gen angestarrt worden wäre.  mehr ...

17.03.2013 Eines der größten solarthermischen Kraftwerke der Welt in Abu Dhabi

Strom für 20.000 Haushalte

Istanbul/Abu Dhabi (dpa). In der Wüste von Abu Dhabi ist eines der größten solarthermischen Kraftwerke der Welt in Betrieb gegangen. Der Präsident der Vereinten Arabischen Emirate, Scheich Chalifa, eröffnete am Sonntag feierlich die Anlage mit dem Namen «Shams 1» (arabisch: Sonne). Das Kraftwerk wird nach offiziellen Angaben mit einer Leistung von 125 Megawatt künftig rund 20.000 Haushalte mit Strom versorgen.

Die Anlage auf einer Fläche von zweieinhalb Quadratkilometern soll nach Angaben der Betreiber 175 000 Tonnen Kohlendioxid einsparen.  mehr ...

15.03.2013 Konzerne gehen Ausländerproblem nur langsam an. Von Annika Graf

Zu weiß, zu deutsch

Im Schatten der Eurokrise suchen deutsche Konzerne ihr Heil im Ausland. Doch um neue Märkte zu erschließen, braucht es internationale Manager. Die sind in den Führungsetagen deutscher Konzerne immer noch rar.

Stuttgart (dpa). Die Beschwerde des Siemens-Chef ist ein paar Jahre alt, aber nicht weniger aktuell: «In der Führungsetage sitzen nur weiße Männer» jammerte Peter Löscher im Sommer 2008 in einem Interview über seinen Konzern. Geändert hat sich seitdem wenig.

Knapp zehn Prozent der Mitarbeiter von Siemens in Deutschland stammen aktuell aus dem Ausland.  mehr ...

07.03.2013 Ein Essay von Dipl.-Ing Firouz Vladi

Brauchen wir einen Öko-Islam in Deutschland?

Dieser Beitrag wurde als Positionen zur Tagung „Wie ‘grün’ ist der Islam? - Umwelthandeln und Klimaschutz aus muslimischer Perspektive“ in der Evangelischen Akademie Loccum, Niedersachsen, am 5.11.2010 vorgetragen und ist hier für die IZ aktualisiert.

(iz).  mehr ...

07.03.2013 Emran Fers analysiert die Bedeutung des Mohnanbaus

Afghanistans Exportschlager

(Emran Feroz's Blog). Seit Ende 2001 ist der Drogenanbau am Hindukusch enorm gestiegen. Kurz vor dem Einmarsch der westlichen Soldaten – sprich, während des Höhepunkts der Taliban-Herrschaft – stammten fünf bis zehn Prozent des weltweiten Schlafmohns aus Afghanistan. Mittlerweile sind es mehr als neunzig Prozent. Die meisten Abnehmer sitzen im Ausland, während das Zentrum der Drogenproduktion die südliche Provinz Helmand ist. Diese steht hauptsächlich unter britischer Kontrolle.  mehr ...

05.03.2013 Kabul-Bank-Manager müssen in Haft und Hunderte Millionen zahlen

Ein afghanischer Skandal

Kabul (dpa). Im Skandal um die afghanische Kabul-Bank sind der Ex-Vorstandschef und der frühere Geschäftsführer zu je fünf Jahren Haft und zur Rückzahlung von mehr als 800 Millionen Dollar verurteilt worden. Ein Sondergericht sprach Bankgründer und Ex-Vorstandschef Scher Chan Farnood sowie Ex-Geschäftsführer Chalil Ferosi am Dienstag in Kabul der Unterschlagung und des Betrugs schuldig. Farnood muss nach dem Urteil 287 Millionen Dollar (221 Millionen Euro) zahlen, Ferosi 530 Millionen Dollar.  mehr ...

01.03.2013 Die Militarisierung der Ökonomie ist kaum aufzuhalten. Gerechter Handel ist Friedenspolitik. Von Khalil Breuer

Der Währungskrieg

(iz). Es ist eine Einsicht dieses Jahrhunderts: Neue ökonomische Instrumente setzen die Politik mit anderen Mitteln fort. Kein ­Wunder also, dass auch die Terminologie der Wirtschaft einen quasi-militärischen Bezug bekommt. Nun wissen wir zum Beispiel, dass Derivate auch „Massenvernichtungswaffen“ sein können, die zwar nicht töten, aber ganze Landstriche verarmen lassen. Wir verstehen inzwischen den Sinn von Währungsmanipulationen, die eine Art „Kriegserklärung“ sein können; oft sogar bewusst eingesetzt, um andere Länder oder gar Kontinente anzugreifen.  mehr ...

01.03.2013 „Muslime & Globalisierung“ – Die Welt befindet sich in einem Zustand des Übergangs. Lebensmittel sind das neue Öl und Land ist das neue Gold. Von Lester R. Brown

Kommt eine neue Ära des Mangels?

(IPS). Die Welt befindet sich im Übergang von einer Ära der reichhaltigen Lebensmittelversorgung zu einer der Knappheit. In den letzten zehn Jahren sind die globalen Getreidereserven um ein Drittel gefallen. Weltweit haben sich die Lebensmittelpreise verdoppelt, was einen Run auf Land einleitete und eine neue Geopolitik der Nahrung einläutet.

Lebensmittel sind das neue Erdöl. Land ist das neue Geold.

Dies ist eine Zeit der steigenden Lebensmittelpreise und des sich ausbreitenden Hungers.  [ABO] mehr ...

20.02.2013 Es bleiben offene Fragen: Muslimische Verbände beziehen Stellung zum jüngsten Fleisch-Skandal. Sulaiman Wilms kommentiert

Darf's noch ein bisschen Pferd sein?

(iz/islam.de/KRM). Während in den letzten Tagen die neuesten Einzelheiten des letzten – von vielen – Skandals der industriellen Fleisch- und Lebensmittelindustrie bis zum Einzelverbraucher vordringen, retten sich viele, auch Muslime, in Galgenhumor. Auf Facebook finden sich bereits Wortspiele wie „Geiz ist Gaul“ oder auch „Wenn in Deinem Döner kein Pferdefleisch war, dann hast Du wohl Schwein gehabt“. Für viele scheint der Galgenhumor ein probater Umgang mit einem erneuten Ekelfall zu sein.  mehr ...

16.02.2013 Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime. Von Sulaiman Wilms

Was muss man tun, um den Erbfall zu regeln?

(iz). Es gibt eine Anekdote über zwei Bagdader Gelehrte, die während des abendlichen Studiums vor Manuskripten sitzen und denen angesichts ihres Studienobjekts die Tränen ­kommen. Ein anderer fragt interessiert, ob sie gerade über die Wunder der göttlichen Schöpfung meditieren. „Nein“, antwortet ihm einer der beiden, „wir studie­ren die Qur’anverse, die sich mit Erbrecht beschäf­tigen. Wir sind überwältigt angesichts der Sorge und Barmherzigkeit, die der Schöpfer auch hier seinen Dienern angedeihen lässt“.  mehr ...

14.02.2013 Harvard sieht in Qur’anvers einen der höchsten Ausdrücke für Gerechtigkeit

Eine Eliteuniversität und die Offenbarung

(Guidance Residential). Die Harvard Law School, einer der prestigeträchtigsten Einrichtungen ihrer Art, hat einen Vers des Edlen Qur‘an am Eingang seiner Bibliothek angebracht. Dieser Vers wurde als einer der größten Ausdrücke für Gerechtigkeit in der Menschheitsgeschichte beschrieben.

Der 135. Vers der Sure An-Nisa (Die Frauen) wurde an einer Wand gegenüber dem Haupteingang der Fakultät angebracht.  mehr ...

14.02.2013 Aktuelle Facebook-Debatte: Was bedeutet der Lebensmittelskandal für die Halal-Branche?

IZ diskutiert mit den Lesern

(iz). Auf unserer Facebook-Seite diskutieren unsere Leser heute den aktuellen Lebensmittelskandal. In die Europäische Union eingeführt stammten einige Tiefkühlprodukte, die als Rindfleisch deklariert waren, in Wirklichkeit von Pferden. Jetzt sollen sogar DNA-Tests aufklären, welche Tiere tatsächlich in Fleischprodukten verarbeitet werden.

Unsere Leser sehen in der „industriellen Fleischproduktion“ ein Problem, das auch nicht einfach durch den Aufdruck „Halal“ aus der Welt geschafft wird.  mehr ...

06.02.2013 Hintergrund: Das Bundesentwicklungsministerium stärkt seinen Beitrag zur Rohstoffversorgung der deutschen Industrie

Task Force Rohstoffe

Berlin/Ulan Bator (GFP.com). Mit der Einrichtung einer Rohstoff-"Task Force" und der Bestellung einer Rohstoff-"Sonderbeauftragten" stärkt das Bundesentwicklungsministerium seinen Beitrag zur Rohstoffversorgung der deutschen Industrie. Die Einbindung der sogenannten Entwicklungspolitik in die Maßnahmen der Bundesregierung zur Ressourcensicherung ist bereits seit 2004 systematisch intensiviert worden. Wozu sie dient, zeigt das Beispiel der Berliner "Rohstoffpartnerschaft" mit der Mongolei.  mehr ...

04.02.2013 Kommentar von Martin Zabel zur französischen Intervention in Mali

„An Tragik kaum zu übertreffen“

Berlin (iz). Es ist schon paradox und an Tragik kaum zu übertreffen – französische Armeeeinheiten befreien eine Stadt, die allgemein hin als eine der wichtigsten Stätten muslimischer Gelehrsamkeit gilt. Und doch geschieht dies nicht zum ersten Mal. Im November 1979 besetzen fanatische Terroristen den heiligsten Ort des Islam, Mekka. Auch hier sind Franzosen bei der Beendigung der Geiselnahme die federführende Kraft und dienen damit letztendlich den Muslimen weltweit.  mehr ...

02.02.2013 Chancen, Probleme, Herausforderungen – wie könnte eine muslimische Antwort aussehen? Von Abu Bakr Rieger

Der Halal-Markt in Europa (2)

(iz). Der an sich positiven Ausgangs­lage, ausgelöst durch die Kaufkraft von Muslimen, stehen viele Hindernisse gegenüber. Die Muslime sind fern, beim Thema der Halalwirtschaft gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Sie streiten über die Anwendung von Rechtsregeln, sie sind nach wie vor aufgeteilt in nationale Lager und zerrieben zwischen unterschiedlichen religiösen Interessen. Als Folge haben unse­re Vertretungen weder eine gemeinsame Strategie, noch ein abgestimmtes Marke­tingkonzept.  mehr ...

31.01.2013 „Muslime & Globalisierung“ – Die Aussichten der Desertec-Utopie zur Energieerzeugung in den Weiten der Sahararegion scheinen sich zu trüben. Von Malik Özkan

Ziehen dunkle Wolken herauf?

(iz/GFP.com/IPS). Die aktuelle multinationale Militärintervention (siehe S. 3) in Mali, das blutige Geiseldra­ma auf einer algerischen Erdgasförderanlage sowie die nicht unberechtigte Furcht vor einer Ausbreitung ­krimineller Gruppen im Sahararaum haben erneut den Blick auf das abweisende Gebiet gerichtet. Zu viel steht für alle Beteiligten auf dem Spiel. Eigentlich hatten die EU, arabische Politiker und mehrere einfluss­reiche Unternehmen andere Pläne für das enorme Wüstengebiet.  mehr ...

31.01.2013 China: Probleme in der Halal-Wirtschaft

Muslime verärgert über gefälschte Lebensmittel

PEKING (Halalfocus). Uigurische Muslime beschuldigen chinesische Unterneh­men, einheimische Waren als ausländische „Halal“-Lebensmittel zu ­etikettieren. Bisher war die Importware bei den Uiguren beliebt, weil sie den staatlich kontrollierten, muslimischen ­Organisationen misstrauen. Ein Unternehmen, Tianren International Ltd., gab auf Anfrage zu, in China produzierte Lebensmittel mit Halal-Etiketten versehen zu haben. Die angegebenen malaysischen Adressen waren gefälscht.  mehr ...

28.01.2013 Das von jungen Muslimen getragene Projekt HIMA arbeitet für ein besseres Umwelthandeln

Bisherige Initiativen konnten nicht greifen

(iz). Islam und Umwelt – geht das zusammen? Und wenn ja, wie? Obwohl das Verhältnis von Islam zur Ökologie immer häufiger in den letzten Jahren auf Fachkonferenzen und -seminaren thematisiert, wird es bisher noch nicht so heiß diskutiert wie andere Fragen. In den letzten Jahren haben sich dazu verschiedene Initiativen gebildet. Das von jungen Muslimen getragene Projekt HIMA – Umwelt und Naturschutz aus islamischer Perspektive gehört dazu. Wir interviewten Yasemin Aydemir,die in die Arbeit der Initiative einführt.  mehr ...

21.01.2013 Arabische Golfstaaten werden zu Schwerpunkten der globalen Reiseindustrie. Ein Überblick von Ali Osman Özkök

Mehr als nur Zwischenstopps

(iz). Heute beweisen die Monarchien am Persischen Golf, dass sie mehr sind als ein bloßer Zwischenstopp auf dem Weg zu einem anderen Ziel. Vielmehr sind sie selbst zu einer nachgefragten Destination der internationalen Reiseindustrie geworden. Die drei Riesen der arabischen Luftfahrt, Emirates Airways, Etihad Airways und Qatar Airways sind in den vergangenen Jahren zu globalen Akteuren der Luftfahrtindustrie geworden. Dank zahlreicher, neuer Routen konkurrieren sie mit internationalen Größen wie Lufthansa oder Air France.  mehr ...

17.01.2013 Deutschland unter den Top-Ten-Reisezielen für Muslime

Hinter Bosnien und Großbritannien

Singapur (KNA). Malaysia ist zum dritten Mal in Folge zum religionsfreundlichsten Reiseziel für Muslime gekürt worden. Auf den folgenden Plätzen nominierte das islamische Touristikunternehmen Crescentrating in seiner am Mittwoch veröffentlichten Rangliste Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei und Saudi-Arabien. Im Ranking der nicht-islamischen Länder steht der Crescentrating-Unternehmenssitz Singapur an erster Stelle. Deutschland liegt auf Platz 9, hinter Bosnien und Herzegowina (2) und Großbritannien (6) als einzigen weiteren europäischen Destinationen.  mehr ...

07.01.2013 Wirtschaftskrise in Ägypten: IWF-Delegation in Kairo eingetroffen

Die neue ägyptische Freiheit

Kairo (dpa). Eine Delegation des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist am Montag in Ägypten eingetroffen. Der IWF soll Ägypten einen Kredit in Höhe von 4,8 Milliarden US-Dollar (3,65 Mrd. Euro) mit einer Laufzeit von 22 Monaten gewähren. Die Verhandlungen über den Kredit waren im Herbst unterbrochen worden, weil politische Unruhen das Land erschüttert hatten.

Beamte, die am Flughafen auf die Delegation warteten, sagten, zu den Terminen der Besucher gehöre auch ein Gespräch mit Präsident Mohammed Mursi. Die ägyptischen Devisenreserven sind stark zusammenschrumpft.  mehr ...

02.01.2013 Das Universalgenie Ibn Khaldun ist bis heute Vorbild für eine moderne Steuergesetzgebung. Von Hanizah Andie

Herrschaft und Steuern

(iz) Der ehemalige Schauspieler und 40. Präsident der Vereinigten Staaten, Ronald Reagan, schrieb 1993 in einem bekannten Artikel für die „New York Times“: „Ich möchte Ihnen den Rat des arabischen Historikers aus dem 14. Jahrhundert Ibn Khaldun geben, der sagte: ‘Zu Beginn eines Reiches sind die Steuerraten niedrig und die Einnahmen hoch. An seinem Ende sind die Steuersätze hoch und die Einnahmen niedrig.’ Und nein, ich kenne Ibn Khaldun nicht persönlich, obwohl ich glaube, dass wir einige Freunde gemein haben.“

(Lost ­Muslim History).  [ABO] mehr ...

24.12.2012 Hintergrund: Hat die westliche Afghanistan-Politik zur Gründung einer neuen Herrschaftsklasse geführt?

Die Warlords als Oligarchen

Kabul (GFP.com). Scharfe Grundsatzkritik an der Afghanistan-Politik des Westens übt einer der erfahrensten deutschen Afghanistan-Experten. Wie der Ko-Direktor des Afghanistan Analysts Network (AAN), Thomas Ruttig, in einer aktuellen Analyse urteilt, hat sich unter der Kontrolle der NATO in Kabul eine „Neo-Oligarchie“ entwickelt, die zu beträchtlichen Teilen aus berüchtigten Warlords besteht.  mehr ...

15.12.2012 Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime. Von Massouda Khan

Wie funktioniert der gerechte Handel?

„Wehe denen, die das Maß kürzen; die, wenn sie sich von den Menschen zumessen lassen, sich volles Maß geben lassen, wenn sie ihnen aber zumessen oder wägen, Verlust zufügen. Glauben sie nicht, dass sie auferweckt werden zu einem gewaltigen Tag?“ (Al-Mutaffifin, 1-5)

(iz). Wie Dr. Asadullah Yate in der letzten Ausgabe ausführte, ist der gerechte Handel in sich eine Metapher für das Verhältnis zwischen Menschen und seinem Schöpfer. So wird an mehreren Stellen gefragt, ob es jemanden gibt, der sein Versprechen zuverlässiger einhält als Allah; um nur ein Beispiel zu erwähnen.  mehr ...

13.12.2012 Spaltet Ägyptens Präsident Mursi sein Land? Streit um Verfassungsreferendum hält vor Beginn der Abstimmung weiter an

Keine ökonomische Befreiung

Kairo (dpa). Zwei Tage vor Beginn des Verfassungsreferendums in Ägypten ist die Gesellschaft so gespalten wie selten zuvor. Das staatliche Nachrichtenportal „Egynews“ meldete am Donnerstag, 150 Mitglieder der liberalen Traditionspartei Al-Wafd in der Stadt Kena hätten ihren Austritt aus der Partei erklärt. Die abtrünnigen Al-Wafd-Mitglieder begründeten diesen Schritt mit der Kampagne der Parteiführung gegen das Referendum.

Die Muslimbruderschaft hatte die Ägypter am Mittwochabend aufgefordert, für den Verfassungsentwurf zu stimmen.  mehr ...

07.12.2012 Menschenrechtler: Tausende in Usbekistan unschuldig in Haft

Unschuldig

(dpa). Tausende Menschen sitzen in der autoritär regierten Ex-Sowjetrepublik Usbekistan nach Ansicht von Menschenrechtlern unschuldig in Haft. Etliche Gefangene seien angebliche islamistische Terroristen, teilten neun Menschenrechtsorganisationen in einem gemeinsamen Schreiben am Donnerstag mit. Sie forderten Präsident Islam Karimow auf, die religiösen Aktivisten sowie politische Gefangene freizulassen, darunter Oppositionelle und Journalisten. Mit einer solchen Geste bewiese Karimow wahren Reformwillen, sagte Steve Swerdlow von Human Rights Watch der Mitteilung zufolge. Der 20.  [ABO] mehr ...

28.11.2012 Die Türkei wird wirtschaftlich selbstbewusster. Von Malik Özkan

Erdogan und das Gold 

(iz). Seit Jahrzehnten ist das politische Verhältnis der Tür­kei zu den USA eng. Die NATO-Mitgliedschaft integriert seit Jahrzehnten die Regio­nalmacht Türkei in den Westen. Ökonomisch könnte sie sich aber in den nächsten Jahren stärker emanzipieren. Die Rahmenbedingungen für ein neues Selbstbewusstsein sind längst gegeben. Das starke Wirtschaftswachstum der Türkei ermöglicht dem Land eine Unabhängigkeit von ausländischen Krediten und eine souveräne Politik. Noch 2013 wird das Land seine Auslandsschulden begleichen.  mehr ...

27.11.2012 Dhaka: Woher kommt unsere Kleidung? Und wie wurde sie dort produziert? Fragen nach dem Brand in Bangladesch mit über 100 Toten

Fragen an Konsumenten und Produzenten

(dpa) Hilfsorganisationen und Politiker haben nach dem tödlichen Fabrikbrand in Bangladesch an die Verbraucher appelliert, auf die Herkunft ihrer Kleidung zu achten. Beim Kauf von Billigstprodukten sollten Kunden auch an die Situation in den Herstellerländern denken, sagte Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) der Nachrichtenagentur dpa. Die Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken müssten von den Unternehmen dringend geprüft werden, forderten mehrere Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen am Dienstag.  mehr ...

25.11.2012 Desertec: Schwierigkeiten beim europäischen Traum der billigen Energie aus Nordafrika

Kampf um den Wüstenstrom

(GFP.com)- Das deutsche Ökostrom-Milliardenprojekt "Desertec" steuert auf seine erste große Krise zu. Drei Jahre nach seiner Gründung kann das Konsortium "Dii GmbH" ("Desertec Industrial Initiative") mit Sitz in München immer noch keine größeren Erfolge vorweisen.  [ABO] mehr ...

24.11.2012 Aufklären und mobilisieren! Umweltschutz und fairer Handel in Moscheen und „Kulturzentren“. Ein Bericht von Morad Bouras

Eine nachahmenswerte Idee

„Der Mensch ist nicht das Produkt seiner Umwelt – die Umwelt ist das Produkt des Menschen.“ Benjamin Disraeli



„Green Up My Local Community!“, so lautet der Slogan einer europaweiten Kampagne, die von der FEMYSO (Forum of European Muslim Youth and Students Organization) und MADE in Europe initiiert wird und im kommenden Monat diesen Jahres seinen offiziellen Start einläutet. Mit dieser Kampagne soll ein Bewusstsein geschaffen werden, das sich den Problemen aus unfairen Handel und des fehlenden Umweltschutzes stellt, und ihnen entscheidend entgegentritt.  mehr ...

23.11.2012 Vortrag: "(Denk-)Weg mit dem Zins" - Abu Bakr Rieger über die aktuelle Einordnung eines Buches .

"Die Perspektiven in der Krise"

(iz). Ich freue mich, heute Abend hier in Zürich dieses kleine Referat halten zu dürfen. Salopp gesagt, ist das Thema unseres Abends heute: das GELD. Unser GELD. Gleichzeitig werden wir in aller Kürze über das Problem des "Zins" reflektieren, dass von dem Thema Geld - wie wir sehen werden - natürlich nicht zu trennen ist. Hierbei geht es mir um eine ganzheitliche "Denkbewegung", nicht etwa um einen Beitrag zur Volkswirtschaftslehre.

Ich werde versuchen, auf diese Weise mein "Zinsbuch" einzuordnen.  mehr ...

13.11.2012 Kaffee: Welthandel und -kultur haben den Muslimen einiges zu verdanken. Von Laila Massoudi

Heiß, bitter und lebenswichtig

„Das jüngste Wiederaufleben des Kaffeehauses (...) enthält vielleicht auch eine Sehnsucht nach der Gemeinschaftlichkeit, wie sie von den Derwischen der Schadhilija vor 600 Jahren praktiziert wurde, als sie sich zur Erinnerung an Allah sammelten und die Tasse von Hand zu Hand gehen ließen.“ (Kathleen Seidel)

(iz). Ob als ungenießbare Instantbrühe in überfüllten Flugzeugen, ob zum „Mitnehmen“ (um den nervigen Anglizismus „to go“ zu vermeiden) vor der Arbeit oder als hochwertiges Handwerk in der Mitte Wiens genossen: Der Kaffee ist Teil unseres Alltags.  mehr ...
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Bild der Woche
"Neues Wir-Gefühl" BERLIN. Gauck wirbt für respektvollen Dialog zwischen den Religionen. JIK besucht Bundespräsidenten (Foto: Dirk Enters).
Buchtipp
In der bereits Anfang der 1990er Jahre in der Türkei erschienenen historischen Studie beschäftigt sich Riza Savas, Professor an der theologischen Fakultät der Dokuz Eylül Universität ­Izmir (der bereits ähnliche Titel über andere historische Phasen veröffentlichte) mit der Lage der Frauen vor und während der Lebenszeit des Propheten Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben. Savas führt zu Beginn in die Lage der Frauen in der vorislamischen arabischen Gesellschaft ein. Nicht nur aus Gründen der Chronistenpflicht ist diese Einführung wichtig, weil sie den Hintergrund für die wichtigen Veränderungen darstellt. Sie stellt auch den notwendigen Kontrast zur Verfügung, anhand dessen der große Unterschied bezüglich der Stellung der Frau vor und während des Gesandten Allahs verstanden werden kann. In vier Kapiteln referiert der türkische Autor den „Den Propheten und die Frauen“, „Die Frauen und Bildung“, ­“Frauen im Familienleben“ und „Die Frau in der Gesellschaft“. Der Wert des Buches ist Savas’ enorme historische Gründlichkeit und sein gewissenhafter Gebrauch der Quellenverweise. Dank seiner historischer Basis nimmt der Autor vielen Vorurteilen den Wind aus den Segeln, die heute existierende Diskriminierung von Frauen in Teilen der muslimischen Welt sei dem islamischen Modell geschuldet.

Riza Savas, Die Frau zur Zeit des Propheten Muhammad, astec Verlag, Taschenbuch, 307 Seiten, Preis: Eur 9.-, ISBN 978-605-87525-0-8
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Zitat der Woche
„ Mit der letzten Auflage in dieser Legislaturperiode hat die Islamkonferenz ihren Tiefpunkt erreicht: Das Treffen zwischen Islamverbänden, Muslimen und dem Staat ist zu einer sinnlosen Pflichtveranstaltung verkommen. Aufbruchstimmung und Zuversicht begleiteten 2006 den Start des Dialogforums. Geblieben sind Enttäuschung, Misstrauen und Streit. Viele Muslime kommen nur aus Höflichkeit oder gar nicht mehr. So hat die Konferenz keine Zukunft. Das liegt zum einen an Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, der seit Jahren Sicherheitsthemen in den Mittelpunkt rückt. Aber auch die Verbände sind für das Scheitern mitverantwortlich. Zwar wollen sie den Islam als Religionsgemeinschaft anerkannt sehen. Doch sie tun viel zu wenig dafür, den rechtlichen Vorgaben zu genügen.“

Neue Osnabrücker Zeitung, 08. Mai 2013
Linkliste
Serdar Günes' Verzeichnis
Nützliches Verzeichnis von Grundlagentexten zu Themen der islamischen Debatte. Nach Themen sortiert

Geopoliticus
Geopolitische Analysen von Dawud Stewart Hurrell, einem der weltweit führenden muslimischen Experten

The Majalla
Internationales, englisch sprachiges Magazin über die Arabische Welt

Emran Feroz
Blog über Politik, Naher & Mittlerer Osten, Migration, Europa & die islamische Welt

Russia Today
Englischsprachige Webseite des russischen Senders mit einer frischen Berichterstattung

Union Europäischer Muslime
Webseite der

www.abubakrrieger.de
Private Webseite des Herausgebers der IZ

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