Auf Schusters Rappen zu den heiligen Stätten
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Dienstag, 18. Juni 2013

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Nach dem Krieg: Amnesty International kritisiert schwere Menschenrechtsverletzungen in Mali
Vergessenes Leid mehr
Kultur
Muslime während des 2. Weltkriegs: Gelegentlich wird der propagandistische wie falsche Eindruck erzeugt, Muslime hätten dieses Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts mit zu verantworten. ­Laila Massoudi ordnet ein
Ein historisches Missverständnis mehr
Bildung
Ist die Jugend der ideale Zustand zum falschen Zeitpunkt? Nurulhuda Hajjir begegnet Mariem Dhouib und Dr. Mahmud Kellner
„Was können wir ihnen konkret anbieten?“ mehr
Berlin
Hamburg: Verträge mit muslimischen Verbänden verabschiedet
Vorbild für den Rest? mehr
Interview
Gespräch mit Hassan Özdogan über die brisanten Demonstrationen der Türkei und Hintergründe zur dortigen Lage
„In der Türkei fehlen die Voraussetzungen dafür“ mehr
 
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Aktuelle Ausgabe
Die aktuelle IZ (gerade auf dem Weg zu unseren Lesern) ist wieder eine bunte Mischung vielfältiger Themen. Von randalierenden Jungmännern, dem Schicksal der europäischen Muslime, über Frauen im Islam, bis zu einem Interview mit Dr. Sabine Schiffer und jungen Muslimen, die zu Fuß nach Mekka wollen, ist hier alles zu finden. Außerdem: Wie wird man Muslim? Der Dichter Jean Paul, Rückblick auf die DIK 2013, Muslime während des Zweiten Weltkriegs und die osmanische Mehter-Musik.
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
Bild der Woche
"Neues Wir-Gefühl" BERLIN. Gauck wirbt für respektvollen Dialog zwischen den Religionen. JIK besucht Bundespräsidenten (Foto: Dirk Enters).
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