Der Weg zur Einheit
(iz). An einem Donnerstagabend vor vielen Jahren nahm ich an einer wöchentlichen Versammlung in der Zawijja von Sidi Ali Al-Dschamal in Fes teil. Als sie sich auflöste, blieb ich mit einem der alten Faqire von Sidi Muhammad ibn Al-Habib zurück. mehr ...
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Sie sind hier: Home >> >> Kommentar: Auch wenn Sarrazin vollkommen daneben liebt, müssen sich Muslime einige Fragen stellen. Von Sulaiman Wilms

27.10.2009 Kommentar: Auch wenn Sarrazin vollkommen daneben liebt, müssen sich Muslime einige Fragen stellen. Von Sulaiman Wilms

Wichtiges Problem, falscher Kritiker

(iz). Die zynischen Auslassungen des Herrenreiters (und halb-gefeuerten Bundesbankers) Thilo Sarrazin sind zu Recht auf breite Ablehnung ­gestoßen. Der ehemalige Berliner Finanzsenator hatte der enormen Unterschicht - ­unter ihr Türken, Araber und Deutsche - de facto das Existenzrecht abgesprochen. Auch wenn der Finanztechniker nicht spezifisch über Muslime sprach, sondern seine allgemeine, neoliberale Verachtung für die ­Armen insgesamt zum Ausdruck brachte, bleibt ein Restzweifel, ob er nicht bei allem deutlichen Irrtum eine ungelöste Frage ansprach.
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„Wo man helfen muss!“ – Aktive müssen ein mitfühlendes Herz und guten Rat haben. Von Nadya Moussa [27.06.2014]
30 Jahre Islamic Relief weltweit. Nuri Köseli erinnert an langjährige Hilfsarbeit [27.06.2014]
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Aktuelle Ausgabe
Die aktuelle Ausgabe (pünktlich zu Ramadan im Briefkasten) steht natürlich im Schatten des Fastenmonats. Auf mehreren Seiten führen wir in die äußeren Regeln, die Alltäglichkeit und die innere Landschaft des Fastens ein sowie geben Praktische Hinweise und Tipps.

Ansonsten: Interview mit dem großen syrischen Erzähler Rafik Schami, eine Analyse der Irakkrise, die Moderne und ihre Suche nach Spiritualität, der Sufismus als Stifter von Einheit, Deutungen Abdurrahman Arslans Position zur Säkularisierung des islamischen Denkens sowie Ibn Khaldun und die Mission der Muslime Europas.
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
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Solidarität mit bedrängter Minderheit BERLIN. Europäische Muslime luden zu einem Berliner Hearing über die Lage in der Ukraine und auf der Krim
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