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Pegida, Bewegung ohne Worte
(iz). „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht“, dichtete einst Heinrich Heine in seinen berühmten Nachtgedanken. Noch immer steht unser Land unter dem Eindruck des furchtbaren nationalistischen Rassenwahns vergangener Tage. mehr ...
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Gefährlicher Braindrain? Mehr Deutsch-Türken gehen fort als umgekehrt. Überlegungen von Yasin Baş
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Über das Zusammenspiel von Glaube und Wissen aus muslimischer Sicht. Eine Übersicht von Bilal Erkin
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Die IZ-Blogger: Medienberater Khurrem Akhtar berichtet von seinen Eindrücken bei der Berliner Mahnwache
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Sie sind hier: Home >> >> Kommentar: Auch wenn Sarrazin vollkommen daneben liebt, müssen sich Muslime einige Fragen stellen. Von Sulaiman Wilms

27.10.2009 Kommentar: Auch wenn Sarrazin vollkommen daneben liebt, müssen sich Muslime einige Fragen stellen. Von Sulaiman Wilms

Wichtiges Problem, falscher Kritiker

(iz). Die zynischen Auslassungen des Herrenreiters (und halb-gefeuerten Bundesbankers) Thilo Sarrazin sind zu Recht auf breite Ablehnung ­gestoßen. Der ehemalige Berliner Finanzsenator hatte der enormen Unterschicht - ­unter ihr Türken, Araber und Deutsche - de facto das Existenzrecht abgesprochen. Auch wenn der Finanztechniker nicht spezifisch über Muslime sprach, sondern seine allgemeine, neoliberale Verachtung für die ­Armen insgesamt zum Ausdruck brachte, bleibt ein Restzweifel, ob er nicht bei allem deutlichen Irrtum eine ungelöste Frage ansprach.
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Die aufkommenden Pegida-Märsche und ihre Ableger bilden einen Themenschwerpunkt dieser Ausgabe. Wir bringen einen Augenzeugenbericht aus Dresden, reflektieren über Hintergründe und Bedeutungen dieser Bewegung, fragen, ob die Jugend überhaupt von diesem Phänomen ergriffen wird, und sprechen – zur Frage von Kultur – mit dem langjährigen Muslim Wolf Ahmed Aries. Auch die jüngste Veröffentlichung des CIA-Folterberichts wird in der aktuellen Ausgabe mit einem Interview und mehreren Artikeln aufgegriffen-
Außerdem: Über den richtigen Umgang mit dem Qur’an, Diskussion in Österreich, der späte Rembrandt und Inspiration auf dem Orient, wirtschaftliche Aspekte der islamischen Geschichte, ein Interview mit dem Zuwanderungsforscher Holger Bonin, Bilal Erkin über die Frage nach dem Wissen sowie ein heiterer Blick in Richtung Türkei.
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
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Solidarität vor Ort BIELEFELD. Der turnusgemäße Sprecher des KRM und Vorsitzende des Islamrates für die Bundesrepublik, nimmt Moscheen in Bielefeld (Bild) und Berlin in Augenschein. Diese wurden durch mutmaßliche Brandanschläge angegriffen. (Foto: Twitter@KizilkayaAli
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