Was AfD-Chef Bernd Lucke zum Thema Islam einfiel

(iz). Die Parteienlandschaft wird von der 2013 gegründeten Alternative für Deutschland (AfD) massiv aufgemischt. Nachdem sie den Einzug in den Bundestag nur knapp verpasste und sowohl in das Europaparlament gewählt […]

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Trotz Dialog: Kirchen sollen nicht in Moscheen umgewandelt werden dürfen. Von Ali Kocaman

Trotz vieler Beteuerungen im interreligiösen Dialog trägt dieser im Alltag nicht immer Früchte. Immer noch wehren sich Vertreter der großen Kirchen gegen den Verkauf ihrer Immobilien an ­muslimische Gemeinden.

(IZ/Agenturen). Der „interreligiöse Dialog“ gehört seit Langem zum Alltags­geschäft großer Kirchen. Anfänglich zwischen den dominanten christ­lichen Konfessionen und jüdischen Gemeinden geführt, wurde er bereits vor ge­raumer Zeit auch auf die deutschen Mus­lime ausgeweitet. Trotz diverser Großtref­fen und öffentlicher Beteuerungen ­fragen sich nicht wenige Muslime, welche konkrete Früchte er – jenseits medien­wirk­samer Auftritte – getragen hat. Werden Muslime öffentlich angegriffen oder sind Medienkampagnen ausgesetzt, sind es nur selten ihre Dialogpartner, die öffentlich für sie eintreten.

Am 21. Juni nahmen Spitzenvertreter des Koordinationsrates der Muslim (KRM) und der Evangelischen Kirche (EKD) einen erneuten Anlauf, ihr seit mehr als drei Jahren angespanntes Verhältnis wieder zu verbessern. Nach Angaben des turnusmäßigen KRM-Sprechers Kizilkaya habe das Treffen in einer „ausgesprochen herzlichen und offenen Atmosphäre stattgefunden“. Ganz wichtig sei, dass „wir heute konkret verabredet haben, eine verbindliche Arbeitsebene zu etablieren“. Zu erheblichen Differenzen zwischen EKD und KRM kam es ab 2006 nach dem EKD-Papier „Klarheit und gute Nachbarschaft“, das unter Ägide des damaligen EKD-Chefs Huber und mit Beteiligung evangelikaler Hardliner entstand.

Prüfstein der guten Absichten können offenkundig nicht die vollmundigen Erklärungen sein, sondern konkrete Handlungsweisen im Alltag. Eine der Stolperfallen ist die Frage, ob und wie ehemalige Kirchengebäude zu religiösen Zwecken an muslimische Gemeinden verkauft werden dürfen. Die Stimmung in dieser Frage – sowohl bei Kirchenbürokratie wie bei lokalen Gemeinden – ist stellenweise deutlich ablehnend. Ob diese Haltung allerdings angesichts des demographischen Niedergangs durchgehalten werden kann, ist noch unentschieden.

Trotz eindeutiger Stellungnahmen (wie beispielsweise in der EKD-Handreichung) oder bei aktuellen Fällen ist die Wirklichkeit durchaus ambivalent. So hat im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg die dortige Türkisch-Islamische Gemeinde das Gebäude der einstigen Neuapostolischen Kirche übernommen. Und in Berlin gibt es mindestens fünf muslimische Gemeinden, die ihre Moscheen nun in ehemaligen Kirchen haben.

Washington: USA besorgt über Diskriminierung von Muslimen in Europa

(dpa) Die US-Regierung hat in ihrem jüngsten Bericht zur Lage der Menschenrechte die Sorge vor einer wachsenden Diskriminierung von Muslimen in Europa geäußert. Beispiel sei das in der Schweiz per […]

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IZ-Interview mit dem Wissenschaftler Dr. Peter Widmann über die Ursachen anti-muslimischer Ressentiments

(iz). Der erschreckende Mord an einer Muslimin in einem Dresdner Gericht am 1. Juli dieses Jahres hat nicht nur die muslimische Community erschüttert, sondern national wie international seine Kreise gezogen. […]

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Die Extremismus- und Islamdebatte verhindert einen Blick auf die wirklichen Probleme unserer Zeit. Von Abu Bakr Rieger

(iz). „Nicht die Moschee, der Islam ist das Problem“ ließ ein prominenter Islamgegner jüngst verlauten. Ein weltfremder, beinahe romantischer Standpunkt. Denn gerade jetzt wird der Welt ja klar, wo das […]

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Regierung: Rechtsextreme gegen Moscheebauten und Islam

Berlin (KNA) Die rechtsextremistische Szene nutzt nach Erkenntnissen der Bundesregierung das Thema Moscheen-Neubau, um Angst vor Islamisierung und Überfremdung zu schüren. In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion […]

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