Moschee in Victoria (USA) brennt fast vollständig ab

(iz). In Victoria, im US-Bundesstaat Texas, brach in der Nacht zum Samstag im „Victoria Islamic Center“ ein Feuer aus. Der Großteil der Moschee wurde dabei zerstört.
Erst vor einigen Wochen kam es zu einem Brand einer sich im Bau befindlichen Moschee nahe Lake Travis (Texas). Der Fall ist bislang noch nicht aufgeklärt. Auch in Victoria erklärten die Behörden, ihnen fehlten bislang Hinweise.
Die Gemeinde der Moschee in Victoria erklärte über ihren Facebook-Auftritt, sie werde die Moschee wiederaufbauen, „mit Liebe“. Gleichzeitig bedankte sich ein Sprecher der Gemeinde bei der Feuerwehr und der Polizei. „Sie waren stundenlang im Einsatz um das Feuer zu löschen. Wir beten für sie und ihre Sicherheit“, sagte Shahid Hashimi, der Vorsitzende des Zentrums.

Eine Woche zuvor habe es einen Einbruch in der Moschee gegeben. Verletzt wurde weder beim Einbruch noch beim Brand jemand.
Der Brand entstand nur wenige Stunden nachdem US-Präsident Trump eine Erklärung unterzeichnete, die Menschen aus dem Iran, dem Irak, Libyen, Somalia, dem Sudan, Syrien, und dem Jemen die Einreise in die USA auf bestimmte Zeit verwehrt. In islamfeindlichen Foren zeigte man sich erfreut darüber.
Trotz dem Anstieg von islamfeindlichen Straftaten bittet die Gemeinde darum, den Fall nicht zu politisieren und dadurch „die Gesellschaft weiter zu spalten“. Als Antwort auf das Ereignis, verkündete die Moschee, ein Gebet für „Frieden und Sicherheit“ im Freien abzuhalten. Hashimi zeigte sich gerührt von den vielen Solidaritätsbekundungen aus allen Teilen der Gesellschaft, die es nach dem Brand gab.
Auf einer Crowdfunding-Plattform bittet die Moschee unter diesem Link um Unterstützung für den Wiederaufbau. In weniger als fünf Stunden kamen dabei über 100.000 US-Dollar zusammen.

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