Harvard – Bildung in Trumps Amerika

Juden und Muslime fühlen sich in Harvard nicht wohl. Dabei ist die Eliteuniversität ein Aushängeschild der US-Wissenschaft.

01.07.2025 .Redaktion 2 Min. Lesezeit
harvard

Foto: sharafmaksumov, Adobe Stock

(KNA/IZ). Die Universität Harvard steht seit Jahrhunderten für herausragende akademische Leistungen, bahnbrechende Forschung und eine Vielzahl einflussreicher Absolventen steht, die weltweit in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft prägen.

Jüdische und muslimische Studierende erzählen ähnliche Geschichten, sagt ein Professor der Uni Harvard, der an einer Untersuchung zu Antisemitismus beteiligt war. Und: Es gibt Unterschiede zwischen Campus und USA.

An der US-amerikanischen Harvard-Universität fühlen sich einer Untersuchung zufolge sowohl jüdische als auch muslimische Studierende nicht besonders wohl – jedenfalls deutlich weniger als Studierende anderer Religionsgemeinschaften oder ohne religiöse Identität.

„Jüdische und muslimische Studierende haben hier also mehr gemeinsam, als die beiden Gruppen zugeben wollen“, sagte der Professor für Jüdische Geschichte, Derek Penslar, der „Süddeutschen Zeitung“. Er gehört in Harvard zu einer „Taskforce“ zur Aufarbeitung von Antisemitismus-Vorfällen. Bei jüdischen und muslimischen Studierenden gebe es Ähnlichkeiten in den Geschichten.

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