Nach dem Glaubenszeugnis (Schahada), dem Gebet (Salat) und der Wohlstandsabgabe (Zakat) ist das Fasten (Sijjam) die vierte Säule des Islam. (iz). Es hat rituelle, spirituelle, gesundheitliche, soziale, psychologische und ökonomische […]
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Nach dem Glaubenszeugnis (Schahada), dem Gebet (Salat) und der Wohlstandsabgabe (Zakat) ist das Fasten (Sijjam) die vierte Säule des Islam. (iz). Es hat rituelle, spirituelle, gesundheitliche, soziale, psychologische und ökonomische […]
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(iz). Allah der Erhabene sagt in Seinem Buch: „Herabgesandt haben Wir ihn in der Nacht der Macht und Bestimmung. Und du weißt sehr wohl, was die Nacht der Macht und Bestimmung ist. Die Nacht der Macht und Bestimmung ist besser als tausend Monate. In ihr kommen die Engel herab und der Ruh (Geist) mit der Erlaubnis ihres Herrn und Seinem Befehl. Friede ist sie bis zum Anbruch der Morgendämmerung.“ (Sura Al-Qadr)
Zum Anlass der Bekanntmachung der Lailatu’l-Qadr wurde unter anderem das Folgende vom Propheten überliefert:
„Jemand berichtete dem Gesandten Allahs, Friede sei mit ihm, von einem Mann von den Söhnen Israels, der tausend Monate lang die Nächte im Gebet verbrachte und an den Tagen auf dem Wege Allahs kämpfte. Der Gesandte Allahs, Friede sei mit ihm, war davon sehr beeindruckt und wünschte sich dasselbe für seine Leute. Er sagte: ‘Oh mein Herr, Du hast meine Leute (verglichen mit den Völkern vor ihnen, als die) mit der geringsten Lebensspanne und (daher als die) mit den wenigsten Taten erschaffen’, worauf Allah ihm die Lailatu’l-Qadr, die Nacht der Macht und Bestimmung (zu erkennen) gab.“

Foto: Max Pexels
In dieser Nacht sandte Allah den Qur’an herab, und in ihr werden die Dinge für das kommende Jahr festgelegt. Allah sagt im Qur’an: „Wir sandten ihn herab in der Nacht der Macht und Bestimmung“ und „Wir sandten ihn herab in einer Nacht, in der alle entscheidenden Dinge festgelegt werden.“
Über die Herabsendung des Qur’an finden wir in den Erläuterungen zum Qur’an (Tafsir) folgende Überlieferungen: „Allah sandte den Qur’an in dieser Nacht von der Wohlbewahrten Tafel zum uns nächsten Himmel herab. Der Engel Dschibril (Gabriel), Friede sei mit ihm, diktierte den Qur’an den Engeln des uns am nächsten gelegenen Himmels, die ihn dann auf Seiten aufschrieben. Diese Seiten wurden an einem Ort mit dem Namen Baitu’l-Izza, das Haus der Würde, aufbewahrt und von dort aus überbrachte Dschibril, Friede sei mit ihm, den Qur’an zu verschiedenen Anlässen und Begebenheiten dem Gesandten Allahs, Friede sei mit ihm.“
Der Vorgang der Offenbarung geschah in einem Zeitraum von etwa 20 bis 23 Jahren in unsere Welt. Der Qur’an wurde somit sowohl als Ganzes, als auch Stück für Stück offenbart.
Wer die Nacht der Bestimmung in der Anbetung Allahs verbringt, bekommt eine Belohnung, als ob er tausend Monate (in denen diese Nacht nicht enthalten ist) durchgehend in der Anbetung Allahs (‘Ibada) verbracht hätte. Wer diese Nacht – in Erwartung der großen Belohnung, die in ihr für alle guten Taten liegt – mit Erinnerung an Allah (Dhikr) und Anbetung verbringt, dem werden seine Fehler und falschen Taten vergeben.
Die Nacht der Bestimmung ist eine besondere Eigenschaft der Muslime. Keinem anderen Volk, keiner anderen Gemeinde hat Allah vorher dieses Wissen gegeben. Er hat jedoch die genaue Zeit der Lailatu’l-Qadr vor den Menschen verborgen, damit viele die Nächte des Ramadan auf der Suche nach ihr verbracht werden.
Allah hat auch anderswo gewisse Dinge und Zeiten in anderem verborgen, um die Menschen zu Mehr und Besserem anzuregen. Dazu gehören zum Beispiel folgende Dinge und Zeiten:
Die Lailatu’l-Qadr im Ramadan, damit viele der Nächte des Ramadan auf der Suche nach ihr verbracht werden. Die genaue Zeit am Tag des Freitagsgebetes (Dschumu’a), zu der von Allah die Bittgebete (Du’a) erhört werden, damit man während des gesamten Tages Du’a macht.
Das Mittlere Gebet (Salaatu’l-Wusta) unter den anderen, damit man alle gleich schätzt und alle einrichtet. Seinen Höchsten Namen verbarg Allah unter Seinen anderen Namen, damit die Menschen Ihn bei allen Seinen Namen anrufen.
Den größten Wali (Freund Allahs), den Qutb, den Pol der Schöpfung, unter den Gläubigen, den Muminun, damit man alle respektiert und über alle gut denkt und spricht.
Die Stunde, zu der das Ende dieser Welt und allem, was auf ihr ist, kommen wird, damit sich die Menschen immer an sie erinnern und sich davor in Acht nehmen.
Die Zeit des Todes einer Person in seiner Lebensspanne, damit sie immer darauf vorbereitet ist. Selbst wenn man die genaue Zeit der Lailatu’l-Qadr nicht erkennt, bekommt man doch von der unermesslichen Belohnung, die in ihr liegt, durch die Absicht und die Suche nach ihr.

Foto: Meeko Media, Shutterstock
Wer in der Lailatu’l-Qadr das Nachtgebet in der Moschee mit der Gemeinschaft verrichtet, bekommt seinen Anteil an ihr. Diese Nacht ist am wahrscheinlichsten innerhalb der letzten zehn ungeraden Nächte des Ramadan zu finden.
Die Zeichen der Lailatu’l-Qadr sind unter anderem, dass in dieser Nacht der Himmel sehr klar ist; es ist eine relativ milde Nacht, nicht zu heiß, nicht zu kalt; es ist eine ruhige Nacht, das Bellen von Hunden und das Rufen der Esel ist in dieser Nacht weniger; Salzwasser wird etwas süßer; man kann beobachten, wie die verschiedenen Geschöpfe Allahs sich auf ihre Art und Weise vor Allah niederwerfen; man hört, als ob es menschliche Worte wären, wie jedes Ding sich an Allah erinnert, und am Sonnenaufgang ist der Tag besonders hell und rein.
Nacht der Bestimmung: In der Sura Al-Qadr sagt Allah: „Die Engel steigen herab und der Ruh mit der Erlaubnis ihres Herrn, und mit Seinem Befehl.“
In dieser Nacht werden die Geschicke aller Dinge für das kommende Jahr festgelegt. Das heißt, dass alle an der Ausführung beauftragten Engel in dieser Nacht über ihre Aufgaben für das kommende Jahr unterrichtet werden – das sind Dinge, wie beispielsweise die Verpflegung und Versorgung des Menschen, die Zeiten des Todes und alles, was das nächste Jahr bringen wird.
Diese Bestimmung wird den so genannten „Verwaltern“, den vier großen Engeln Jibril, Mikail, Israfil und Azrail, Friede sei mit ihnen, zur Ausführung übergeben.
In jener Nacht kommen die Engel, die sich sonst am Lotusbaum (Sidratu’l-Muntaha) an der Grenze der erschaffenen Dinge aufhalten, auf die Erde. Dschibril, Friede sei mit ihm, kommt auf die Erde herab und bringt vier Banner mit sich. Eines stellt er am Grab des Propheten auf, eins am Baitu’l-Maqdis, der Moschee in Al-Quds (Jerusalem), eins am Masdschidu’l-Haram, der Moschee um die Ka’aba, und eins am Berg Sinai.

Palästinensische „Musaharatis“ schlagen Trommeln, während sie am ersten Abend des Ramadan ihre Runde drehen. (Shutterstock)
Er geht in dieser Nacht in jedes Haus, in dem ein Gläubiger oder eine Gläubige wohnt und begrüßt sie und sagt: „Oh Gläubiger/Oh Gläubige, der Friede, As-Salam, grüßt euch mit Frieden, Salam.“
Jibril, Friede sei mit ihm, macht dabei keine Ausnahme, ob rechtschaffen oder nicht; nur drei Gruppen besucht und grüßt er nicht: Alkoholiker, Leute die Schweinefleisch essen, und Leute, die die Familienbande brechen.
Es gibt verschiedene Ansichten darüber, was der Geist, der Ruh, sei, der hier gemeint ist. Es gibt die Ansicht, dass damit Jibril, Friede sei mit ihm, gemeint ist, und es gibt eine Ansicht, die sagt, dass dieser Geist, der in der Lailatu’l-Qadr auf die Erde herab kommt, ein Engel ganz besonderer Art ist. Dieser Engel befindet sich direkt unter dem Thron Allahs und ist von gewaltiger Größe.
Er preist Allahs Majestät jeden Morgen und jeden Abend. Er hat tausend Köpfe, in jedem Kopf hat er tausend Gesichter, in jedem Gesicht tausend Münder, und in jedem Mund tausend Zungen, und jede Zunge preist und lobt Allah auf tausend verschiedene Arten und jede seiner Zungen spricht eine andere Sprache als die anderen.
Wenn dieser Engel seine Münder öffnet, um Allah zu loben, werfen sich alle Engel in den sieben Himmeln nieder – aus Furcht, die Intensität des Lichtes, das aus seinen Mündern kommt, würde sie auslöschen. In der Nacht der Bestimmung kommt er wegen der besonderen Bedeutung dieses Augenblicks auf die Erde.
Er bittet Allah mit allen seinen Mündern bis zum Anbruch der Morgendämmerung um Vergebung für jeden Mann und jede Frau aus der Gemeinde Muhammads, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, die das Fasten einhalten.
(iz). Während Europa unter den Lasten der Finanzkrise stöhnt und das Auseinanderbrechen der Eurozone – und sogar den Rückfall in den Nationalismus – befürchtet, sind Millionen Muslimen durch einen alten Ritus vereint: das Fasten.
Jeden Tag üben Millionen Gläubige, vereint in einem überlieferten Ablauf, den Verzicht auf Nahrung und Konsum ein. Das Fasten gleicht so für einige Stunden die unterschiedlichsten Lebensverhältnisse an.

Foto: 4.murat, Shutterstock
Im Mittelpunkt steht das Verhältnis der Menschen zu ihrem Schöpfer und die Reflektion über die Bedeutung des eigenen Daseins. Am Abend nach Sonnenuntergang dreht sich das Geschehen dann in eine ausgelassene Atmosphäre, es wird gemeinsam gegessen, gefeiert und gebetet.
In allen Moscheen Europas treffen sich Muslime zu besonderen Gebeten und Vorträgen. Dabei ist die Praxis des Fastens zwischen allen Glaubensrichtungen unstrittig. Natürlich gibt es auch regionale Unterschiede, die sich besonders in den Stunden nach Sonnenuntergang zeigen.
Es gibt zum Beispiel bestimmte Traditionen, was man abends isst oder trinkt. Besonders interessant ist der Ramadan in den muslimischen Regionen Europas. In Sarajevo gibt die osmanische Altstadt jeden Abend die wunderschöne Kulisse für eine festliche Stimmung nach Sonnenuntergang vor.
In vielen Lokalen trifft man sich zum Fastenbrechen oder geht später zu Konzerten unter freiem Himmel. Im andalusischen Granada genießen die Gläubigen nach einem Fastentag mit großer Hitze das Fastenbrechen. Sie sitzen nach dem Gebet noch lange auf der Terrasse der örtlichen Moschee im Albaycin; bis zum Morgengebet herrscht hier ein buntes Treiben.
Natürlich fehlt es in vielen deutschen Städten wie Berlin an dieser einmaligen architektonischen Umgebung. Aber in unzähligen kleinen und großen Moscheen fehlt es dennoch weder an Atmosphäre, noch am Zusammenhalt.

Foto: IZ Medien, Archiv
Jeder muslimische Haushalt lädt in dieser einmaligen Zeit gerne Gäste zum Essen ein. In den Moscheen wird Geld für sozial Bedürftige oder Menschen in Not gesammelt. Auch wenn die Muslime in Großstädten wie Berlin nur eine Minderheit sind, es ist gerade die Fastenzeit, die ein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl schafft.
Außerdem laden Dutzende Gemeinden traditionell auch die Nachbarschaft zum Fastenbrechen ein. Die Besucher werden so Teil des reichhaltigen spirituellen Lebens im Islam. In ganz Europa wird so deutlich, dass es zwischen Muslimen in Europa manche kulturellen Unterschiede gibt, aber auch eine große Einheit in der Lebenspraxis selbst.
Ramadan: Erst kommt unmittelbar nach dem Ende ein wehleidiges Zurückblicken auf den vergangenen Monat. Dann wird sehnsüchtig vorwärts geschaut. (iz). Ramadan. Ein Monat, der für manche manchmal nichts weiter darstellt […]
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(iz). Der Fastenmonat Ramadan heißt für die Muslime, dass sie sich einen Monat lang von Beginn des Sonnenaufgangs bis zum Sonnenuntergang des Essens und des Trinkens enthalten. Jedoch wird die eigentliche Bedeutung dieses Monats und des damit verbundenen Fastens oft verkannt, birgt aber eine Reihe von bemerkenswerten Besonderheiten.
Er zeichnet sich dadurch vor den anderen Monaten aus, dass in ihm der Qur’an als ganzes in den untersten Himmel herabgesandt wurde und in ihm der Engel Jibril dem Propheten das erste Mal erschien und ihm die ersten Worte der Offenbarung lehrte.

Foto: Pxhere.com
Es ist auch der Monat der Entscheidung, in dem sich die erste und wohl bedeutendste Auseinandersetzung zwischen den Muslimen und dem Stamm Quraisch bei Badr ereignete, bei der Allah den Muslimen mit fünftausend Engeln zur Seite stand und sie siegreich den Platz des Geschehens verließen.
Ramadan, das ist auch der Monat der Eroberung und Vollendung, da der Prophet in ihm, einundzwanzig Jahre nach seiner Entsendung, friedlich nach Mekka zurückkehrte. Das Fasten wurde den Muslimen im zweiten Jahr nach der Hijra als Pflicht auferlegt und löste jegliches Fasten ab, welches der Prophet und seine Gefährten zu begehen pflegten.
Von Beginn des Fajr bis zu Maghrib müssen sich die Muslime jeglicher Nahrungsaufnahme enthalten. Kranke, die regelmäßig Medizin einnehmen müssen oder bei denen ein verlangsamter Heilungsprozess zu befürchten ist, sind vom Fasten ausgenommen und müssen die versäumten Tage nachfasten.
Ebenfalls ausgenommen sind Reisende, die eine Entfernung zurücklegen wollen, die das Kürzen des Gebetes erlaubt, und solche, die, wollen sie am Tag des Reisebeginns bereits essen, die Reise vor dem Fajr antreten. Dem Leser ist dringend geraten, sich bei seinem Imam, Hodscha oder Schaikh über weitere Regeln, Ausnahmen und Pflichten zu informieren, da ein von ihm verschuldetes Versäumnis keine Entschuldigung darstellt.
Ein weiterer oft übersehener, aber genauso wichtiger Aspekt des Fastens ist der der Läuterung des Nafs während des Fastens. Denn Allah der Erhabene macht eine geläuterte Seele zur Voraussetzung für das richtige Verständnis von Qur’an und Sunna.
Gemäß des Verses „Allah hat den Gläubigen wirklich eine Wohltat erwiesen, als Er unter ihnen einen Gesandten von ihnen selbst geschickt hat, der ihnen Seine Zeichen verliest, und sie läutert und sie das Buch und die Weisheit lehrt, obgleich sie sich zuvor wahrlich in deutlichem Irrtum befanden“, sind wir sogar aufgerufen, uns zu läutern, noch bevor wir uns den Regeln und Richtlinien Allahs zuwenden, um diese überhaupt richtig verstehen zu können.
Da unsere Taten ansonsten den Mantel einer islamischen Handlungsweise tragen, sie aber in Wirklichkeit auf den niederen Beweggründen unseres Nafs fußen und das Licht der Offenbarung von den Schatten der Triebseele, wie Neid, Arroganz und Selbstsucht, abgeschirmt wird.
In diesem Rahmen erlangt das Fasten seine eigentliche Bedeutung. Denn Allah teilt uns im Qur’an mit, welchen Zweck das Fasten zu erfüllen hat: „O die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch das Fasten, so wie es denjenigen vor euch vorgeschrieben war, auf dass ihr gottesfürchtig werden möget.“
Und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, äußerte sich verdeutlichend: „Der Schaitan nimmt seinen Weg im menschlichen Körper in den Bahnen des Blutes, so verengt sie ihm durch den Hunger.“ Sowohl für das Erlangen der Gottesfurcht, als auch für die Läuterung des Nafs spielt das Fasten eine wesentliche Rolle.
Die körperlichen Triebe, denen sich der Schaitan bedient und mittels derer er sein Unwesen treibt, werden durch das Fasten um ein wesentliches geschwächt, so das der Mensch seinen Einflüsterungen nicht mehr in einem so großen Maße ausgesetzt ist.

Foto: Kues | Freepik
Dass die Teufel im Ramadan in Ketten liegen, sollte es uns noch leichter machen, unser Nafs in diesem Monat zu läutern. Imam Al-Ghazali macht in seinem Werk „Ihya ‘Ulum Ad-Din“ auf einige Dinge aufmerksam, die der Fastende berücksichtigen sollte, um die Früchte des Fastens in vollem Maße ernten und genießen zu können.
Den Blick vor allem Verwerflichem und allem, was vom Gedenken an Allah abhält und ablenkt, zu senken, ist eine der wichtigsten Verhaltensregeln, die der Fastende befolgen sollte. Der Prophet sagte: „Der Blick ist ein vergifteter Pfeil der Pfeile Iblis’, möge Allah ihn verfluchen. Wer ihn senkt aus Furcht vor Allah, dem wird Allah einen Iman schenken, dessen Süße er im Herz spüren wird.“
So lenken den Fastenden in unserer Zeit viele visuelle Eindrücke vom Gedenken Allahs ab, und machen es ihm schwer, sich seines Zustandes zu vergegenwärtigen. Das führt dazu, dass er nicht mehr darauf achtet, mit welchen Worten er seine Zunge sprechen lässt. Überflüssiges Gerede, Lügen, üble Nachrede, Verleumdung, unzüchtige Rede, Beschimpfungen und Streitgespräche ziemen sich nicht im Munde eines Fastenden.
Vielmehr soll er sich im Schweigen üben, Allahs des Erhabenen gedenken und den Qur’an rezitieren. So sagt der Gesandte Allahs, Sein Segen und Frieden auf ihm: „Wer Falschaussagen und üble Nachrede nicht unterlässt, so hat Allah kein Interesse daran, das dieser für Allah sein Essen und Trinken unterlässt.“
Es genügt aber nicht allein, seine Zunge zu hüten, vielmehr ist das Bewahren der Ohren vor dem, was die Zunge nicht aussprechen soll, logische Konsequenz, mit der das erstere erst vervollkommnet wird, da der Zuhörer gleich demjenigen ist, der üble Nachrede verübt.
Um nicht ein Schloss zu bauen und dafür eine ganze Wohnsiedlung abzureißen, ist der Fastende angehalten, unbedingt darauf zu achten, dass die übrigen Körperteile sich Verbotenem enthalten. Dazu gehört auch das Meiden verbotener Speisen und der gemäßigte Konsum erlaubter.
Wie eingangs erwähnt, hat das Fasten den Sinn, die Triebe zu schwächen, um sich den Gottesdiensten zuzuwenden und sein Nafs zu läutern. Äße man abends übermäßig von dem, dessen man sich des Tages enthält, würde man sich die Früchte seiner Anstrengungen zunichte machen. Dem Fastendem muss weiterhin klar sein, dass die Verhaltensregeln keine optionalen sind.
Zwar sprechen die Fuqaha’ [Rechtsgelehrten] über ein gültiges Fasten, sofern man sich des Essens und des Trinkens enthält, doch aus der Sunna geht deutlich hervor, dass der Fastende, der die andere Seite des Fastens vernachlässigt, keinen Lohn für seine Enthaltung zu erwarten hat.
„Wer Ramadan aus festem Glauben und mit reiner Absicht im Gebet verbringt, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.“
Sowohl der Prophet als auch seine Gefährten beteten im Monat Ramadan nach dem Ischa’-Gebet [Nachtgebet] ein zusätzliches Gebet, das unter den Namen Tarawwih bekannt ist. In den ersten beiden Nächten betete der Prophet in der Moschee, wo sich seine Gefährten ihm anschlossen. In der dritten Nacht jedoch verrichtete der Prophet das Gebet nicht mehr in der Moschee und sagte am darauf folgenden Morgen zu seinen Gefährten:
„Es hielt mich lediglich die Furcht ab, es könnte euch zur Pflicht gemacht werden.“
So beteten sie einzeln und in kleinen Gruppen, bis sich die Moschee nach dem Tod des Propheten mit den Gefährten und den Tabi’un füllte und der Khalif ‘Umar es vorteilhafter für die Demut im Gebet empfand, das Gebet von einem Imam leiten zu lassen.

Screenshot: Youtube
Die Gefährten, die begriffen, dass nicht das Zusammen beten, sondern die Furcht des Propheten, es könnte zur Pflicht werden, den Propheten abhielten, mit ihnen in der Gemeinschaft zu beten, widersprachen ‘Umar nicht in seiner Entscheidung, sondern bekräftigten ihn durch ihren Zustimmung. ‘Umar legte damit gleichzeitig die Anzahl der Gebetseinheiten auf 20 Raka’, ohne die drei Raka’ für das Witr-Gebet, fest.
Jedoch ist zu bemerken, dass es örtliche Differenzen in der Anzahl der Raka’at gab. So wird von Zaid bin Wahb, Dawud bin Qais, Nafi’, Al-Hafiz bin Hadschar, Ishaq bin Mansur und anderen überliefert, dass man in Mekka 20 Raka’t, in Medina 36 und in Basra 34 betete.
Da zu Zeiten ‘Umars, ‘Uthmans und ‘Alis das Tarawwih-Gebet mit zwanzig Raka’t begangen wurde, übernahmen die vier Rechtsschulen mehrheitlich diese Zahl, Meinungsverschiedenheiten und davon abweichende Meinungen innerhalb der einzelnen Rechtsschulen vorbehalten. Daraus ergibt sich, dass der Prophet die Anzahl zwar nicht festgelegt, sie aber auch nicht beschränkt hat.
Ibn Taimija sagte diesbezüglich: „Es wird überliefert, dass Abu Ubaij b. Ka’b (unter Anweisung ‘Umars) das Gebet im Ramadan mit zwanzig Raka’t leitete und drei Raka’at Witr anschloss, so dass viele der Sahaba dies als die Sunna ansahen und keiner von ihnen widersprach. Sodass dies ein Konsens der Sahaba ist“.
Quellen:
Nur Ad-Din Itr: ‘Ulum Al-Qur’an
Ali ‘Imran, Vers 164.
Al-Bukhari und Muslim.
Al-Hakim, mit Isnad Sahih.
Sunan At-Tirmidhi.
Al-Bukhari und Muslim.
Ibn Taimijja: Al-Fatawa
(iz). Der Wecker klingelt. Es ist früh am morgen. Langsam wälze ich mich aus dem warmen Bett. Draußen vor dem Fenster herrscht Dunkelheit. Ich gehe in die Küche, esse und trinke. Dann verrichte ich das Morgengebet. Schließlich betrete ich den Balkon, beobachte, wie der Tag anbricht, während mich ein Gefühl der Freude und Erwartung durchströmt. Im vergangenen Oktober bin ich Muslim geworden. Es ist mein erster Ramadan. Von Mustafa Hebbel*
Na gut, je nachdem, wie man die Situation betrachtet, ist es mein zweiter. Als ich im vergangenen Jahr mit dem Gedanken spielte Muslim zu werden, stand gerade der Fastenmonat vor der Tür. Den wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Foto: Myvisuals, Adobe Stock
Abends besuchte ich die Moscheen, aß und trank mit den Gläubigen, genoss die Gemeinschaft und führte zahlreiche interessante Gespräche über den Islam. Zum ersten Mal nahm ich an den Gebeten teil. Es war eine großartige, intensive Zeit, die meine Überzeugung stärkte, endlich den richtigen Weg gefunden zu haben.
Aber ich war damals eben noch kein überzeugter Muslim. Der Ramadan war für mich ein Spiel, ein Versuch, ein Herantasten. Ich erforschte die Wunder dieser heiligen Zeit, wie ein Kind, das ein schönes neues Spielzeug erhält, dessen Funktion aber nicht sofort ganz durchschaut.
Ich fastete zwar, aber nicht über die komplette Zeitspanne. Die ersten Tage nahm ich das Frühstück wie immer zu mir, lange nachdem die Sonne aufgegangen war. Erst dann verzichtete ich auf Essen und Trinken, bis der Abend hereinbrach. Ich wollte mich nicht übernehmen.
Das Fasten ist ja eine nicht zu unterschätzende Anstrengung. Im Laufe des Ramadan machte ich Fortschritte und fastete schließlich die vorgegebene Anzahl an Stunden.
Leider beging ich auch Fehler. Eine nichtmuslimische Arbeitskollegin feierte zum Beispiel Geburtstag und brachte Kuchen mit in die Redaktion. Freudig strahlend fragte sie mich, ob ich ein Stück haben wollte. Ohne weiter darüber nachzudenken sagte ich ja.
Nur Millisekunden später, als die Kollegin ins Nebenzimmer lief, um mir die Leckerei zu bringen, erinnerte ich mich, dass ich ja nichts essen sollte. Ich wollte die Frau nach meiner Zusage aber nicht beleidigen. Also aß ich den Kuchen, den sie mir reichte. Egal, dachte ich mir, ich übe ja nur und bin noch kein überzeugter Muslim.
Jetzt ist wieder Ramadan. Jetzt bin ich überzeugter Muslim. Jetzt will ich es richtig machen. Jetzt will ich Fehler so gut wie möglich vermeiden. Geburtstagskuchen bei Tageslicht verschlingen? Das soll bitte der Vergangenheit angehören!

Foto: Odua Images, Adobe Stock
Der erste Fastentag ist nicht einfach. Auf Essen zu verzichten stellt das kleinere Problem dar. Irgendwann am Mittag, meldet sich mein Magen knurrend zu Wort und fordert seine gewohnte Mahlzeit. Ich höre nicht auf ihn, lasse ihn toben. Er streitet noch öfter an diesem Tag mit mir, aber ich behalte die Oberhand.
Schwerer fällt mir, dass ich nichts trinken darf. Die Sonne scheint am ersten Fastentag. Es ist warm. Sehr warm, wenn man auf kühle Getränke verzichtet. Aus beruflichen Gründen muss ich in die Karlsruher Innenstadt, in der noch höhere Temperaturen herrschen. Mein Mund ist trocken. Ich bin ein bisschen müde und benommen, habe leichte Kopfschmerzen. Macht nichts. Ich stehe es durch.
Am frühen Abend muss ich eine weitere, unerwartete Prüfung meistern. Ein befreundeter Muslim ruft mich an. „Wollen wir uns nicht nächste Woche beim Fastenbrechen für die Geschwister um das Essen kümmern?“, fragt er ganz enthusiastisch. Dann zählt er etliche Gerichte auf, die wir mitbringen könnten. Leckere Gerichte. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen.
Schließlich unterbreche ich ihn. „Bitte hör auf, ständig von Essen zu reden, ich faste jetzt seit Ewigkeiten und bin sehr hungrig“, ermahne ich ihn halb scherzhaft. Er lacht. Er versteht. Ihm geht es genauso. „Die letzten paar Stunden stehen wir auch noch durch“, ermuntert er mich.
Das tun wir. Der erste Fastentag ist geschafft. Der erste Schluck Wasser nach den langen Stunden der Enthaltsamkeit schmeckt unbeschreiblich gut. Das eigentlich eher bescheidene Mahl wirkt auf mich wie das Festessen eines Königs. Ich bin Allah dankbar, dass Er mich mit solchen wunderbaren Gaben beschenkt.

Foto: Freepik.com
In den folgenden Tagen bekomme ich das Hunger- und Durstproblem immer besser in den Griff. Das Fasten bleibt eine Anstrengung, aber Allah macht meine Mühen leichter. Auch dafür bin ich Ihm dankbar.
Weil die weltlichen Herausforderungen des Ramadan nun eher in den Hintergrund rücken, kann ich mich stärker auf die spirituellen Aspekte konzentrieren. Schnell entwickelt sich das allabendliche Tarawwih-Gebet zu einem Höhepunkt. Es beruhigt und entspannt mich.
Durch die vielen Raka‘at und die Predigten kann ich ganz tief in mir versinken. Ich genieße es, fühle mich Allah sehr nahe. Fast jeden Abend bete ich mit, auch wenn ich sehr müde bin. Ich will diese schönen Emotionen immer wieder erleben.
Ja, endlich sind wieder große Emotionen im Spiel, wenn ich an den Islam denke. Sie waren nie wirklich weg, traten aber in der Zeit vor dem Fastenmonat mehr und mehr in den Hintergrund. Meine Religion wurde eher eine intellektuelle Herausforderung für mich.
Wenn ich den Qur’an las, rührte mich seine sprachliche und inhaltliche Schönheit nur noch selten zu Tränen. Stattdessen löste die heilige Schrift eine Flut von Fragen in mir aus. Die Suche nach Antworten überschattete die doch auch sehr wichtigen Emotionen für den Islam zusehends. Jetzt sind sie wieder da. Meine Freude darüber ist grenzenlos.

Foto: Yaqeen Institute
Bei einem Tarawwih-Gebet überwältigen mich meine Emotionen fast. Ich fühle mich, als würde ich auf Wolken schweben. So intensiv habe ich wohl nicht mehr empfunden, seit ich vor über einem Jahr in der Blauen Moschee in Istanbul war und die Gläubigen beim Nachmittagsgebet beobachtete.
Damals war ich noch kein überzeugter Muslim. Die Blaue Moschee übte aber eine unbeschreibliche Faszination auf mich aus, sodass ich stundenlang dort blieb. Das Gebet brachte mich zum weinen, so schön wirkte es auf mich.
Wenn ich heute an diesen Moment zurück denke, glaube ich, dass Allah mir damals ungewöhnlich nahe war. Hätte ich mich umgedreht, und würde Er sich uns in dieser Welt offen zeigen, dann hätte ich Ihn wohl direkt vor mir gesehen. Es war mein Erweckungsmoment. Damals beschloss ich, Muslim zu werden.
So intensiv konnte ich nie wieder empfinden. Beim Tarawih-Gebet an diesem Abend im Ramadan bin ich aber nahe daran. Ich habe wieder Tränen in den Augen.
Doch der Ramadan zeigt mir nicht nur die Schönheit des Islam in ungewöhnlicher Klarheit, er führt mir auch meine Sorgen und Probleme deutlich vor Augen. Der Schmerz, den sie auslösen, ist auf einmal so bestimmt wie ein Messer, das in meiner Brust steckt und eine klaffende Wunde reist.
Diese Erkenntnis ist irgendwie erschreckend, aber auch der Schlüssel zur Lösung. Jetzt, da ich das Messer sehe, kann ich es aus meinem Körper heraus ziehen und die Wunde verarzten. Ich hätte es schon viel früher tun sollen. Die scharfe kalte Klinge hat mich geschwächt. Jetzt geht es mir besser. Die Wunde ist vorerst nur notdürftig versorgt, aber das ist schon eine Erleichterung. Sie heilt.
Eines Abends treffe ich beim Fastenbrechen mit den Geschwistern einen deutschen Nichtmuslim. Er wirkt ein bisschen verunsichert, aber interessiert. Wir unterhalten uns. Er ist Student. Er erinnert mich daran, wie ich im letzten Jahr im Ramadan viele Eindrücke sammelte und meinen Weg suchte.
Der Student will zum großen Fastenbrechen an der Universität wiederkommen. Vielleicht findet er bei uns Muslimen früher oder später auch seinen Weg?
* Name auf Wunsch des Autoren geändert.
Bonn (KNA) In Arabien ticken die Uhren von Montag an wieder etwas anders: Dann beginnt der Ramadan, der Fastenmonat des Islam. In diesem Jahr stehen die Feiern und Predigten auch […]
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(iz). Für die Muslime beginnt bald die segensreichste und intensivste Zeit des Jahres. Wie schon in der Vergangenheit wird allerdings auch der korrekte Beginn des Ramadans diskutiert beziehungsweise auf der […]
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