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Bundeskriminalamt: Zahl der Rechtsextremisten wächst weiter

Foto: Elpstirra | Shutterstock

Berlin (KNA). Die Zahl der Rechtsextremisten, denen die Polizei Terroraktionen zutraut, wächst einem Zeitungsbericht zufolge weiter. Derzeit seien rund 70 Personen als „Gefährder“ eingestuft, teilte das Bundeskriminalamt auf Anfrage des „Tagesspiegel“ mit. Im Februar waren es demnach 53, im April 2018 insgesamt 26.

Die Polizei beobachte, dass es immer mehr potenzielle Unterstützer der rechten Gefährder gebe – sie würden polizeilich als „relevante Personen“ bezeichnet. Das Bundeskriminalamt (BKA) spricht den Angaben zufolge von etwa 155 Rechtsextremisten, das sind 30 mehr als im Februar.

Die meisten Gefährder registriert die Polizei laut Bericht weiterhin im islamistischen Spektrum, auch wenn die Zahlen in diesem Bereich sinken: Das BKA meldet 620 salafistische „Gefährder“, im Februar waren es 670. Auch bei der Bundesanwaltschaft sinkt demnach die Zahl der Verfahren zu „islamistischen“ Terrorverdächtigen. In diesem Jahr seien rund 350 Verfahren eingeleitet worden, teilte die Behörde dem „Tagesspiegel“ mit. 2019 waren es ungefähr 400.

Die Polizei stuft dem Bericht zufolge bei ausländischen Extremisten jenseits des Islamismus aktuell rund 25 Personen als Gefährder ein. Es handele sich vor allem um Mitglieder der kurdischen Terrororganisation PKK und um türkische Linksextremisten. Bei deutschen Linksextremisten zählt die Polizei derzeit fünf Gefährder.

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