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DITIB zieht Zwischenbilanz bei Ausbildung von Imamen

Foto: Ditibakademie

Köln (Ditibakademie). Am 9. Januar 2020 startete die DITIB-Akademie mit dem ersten Lehrgang die Ausbildung zu islamischen Religionsbeauftragten und blickt zuversichtlich in die Zukunft.

Die erste Präsenzphase wurde erfolgreich beendet. Im Anschluss begannen für die Teilnehmer- innen und Teilnehmer die geplanten Praktika in den Moschee-Gemeinden. Nach der Sommerpause wurde die nächste Präsenzphase mit den Leitthemen „Islamische Religionsgemeinschaft in Deutschland“ und „Eigenschaften, Kompetenzen und Aufgabenbereiche des islamischen Religionsbeauftragten“ organisiert.

Im Dezember erhielten die 26 Teilnehmer die Aufgabe, schriftliche Arbeiten zu ausgewählten Themen zu verfassen. Seit Februar 2021 werden in Onlineseminaren ausgewählte Module und Lehrinhalte angeboten. Nach Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020 kam es zu organisatorischen Anpassungen an die gegebene Situation. Das Praktikum wurde teilweise online organisiert.

Das Modul „Islamische Wissenschaften für praktische Dienste“, welches für die Onlineseminare im Vordergrund stand, zeigte, dass die Angebote in dieser Form auch zum erwünschten Ziel führen können. In diesem Abschnitt des Lehrplans wurden vor allem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Institute für Islamische Theologie und Islamwissenschaften in Deutschland eingeladen, die mit ihrer Expertise und ihren Fachkompetenzen den Wissenshorizont der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer erweiterten.

Trotz positiver Erfahrungen mit Onlineseminaren hofft der Verband, noch in diesem Jahr weitere Präsenzphasen anbieten zu können. Die durchgeführten Evaluationen bekräftigen die positive Zwischenbilanz. Die DITIB-Akademie plant, mit dem zweiten Lehrgang bereits im nächsten Jahr zu starten.

Für weitere und aktuelle Informationen: www.ditib-akademie.de/imamausbildung

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