2023: Amnesty zieht kritische Bilanz für Menschenrechte

Mangelnder Schutz von Zivilisten und Frauen: Amnesty International sieht die Entwicklung der Menschenrechte in vielen Bereichen kritisch – auch in Deutschland.

31.05.2024 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
kommentar leipziger Deutsche

Foto: Adobe Stock

Berlin (KNA) 75 Jahre nach ihrer Erklärung stehen die Menschenrechte laut Amnesty International in weiten Teilen der Welt enorm unter Druck. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Jahresbericht der Organisation. „Weltweit gewinnen nationalistische, rassistische und frauenfeindliche Kräfte Zuspruch“, warnte die Generalsekretärin der Organisation in Deutschland, Julia Duchrow, am Dienstag in Berlin anlässlich der Veröffentlichung. Von Alexander Riedel

Diese Kräfte würden auf komplexe Herausforderungen vermeintlich einfache Antworten geben und dabei Hass und Hetze verbreiten. Im Dezember 2023 hatte sich die Erklärung der Menschenrechte zum 75. Mal gejährt.

Amnesty über Nährboden für Populisten

Den Nährboden für Populisten bereiteten wirtschaftlich schlechte Zeiten mit wachsender sozialer Ungleichheit, Unsicherheit und Zukunftsängsten, erklärte Duchrow. Die Klimakrise wachse sich immer deutlicher zu einer Menschenrechtskrise aus und verstärke ebenfalls globale Ungleichheiten. 

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