Studie: Muslime haben höheres Armutsrisiko 

Auch mit gutem Schulabschluss haben viele nicht-weiße Menschen ein höheres Armutsrisiko. Laut einer Untersuchung senkt vor allem der Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft die Gefahr, in Armut zu rutschen.

31.05.2024 Birgit Wilke 3 Min. Lesezeit
armut migranten

Foto: Natalje Dietrich, Adobe Stock

Berlin (KNA). Laut einer Untersuchung sind schwarze, asiatische und muslimische Menschen stärker armutsgefährdet als andere. Bei Muslimen seien es sogar bis zu 40 Prozent, heißt es in der Studie. Bei asiatischen Männern und Frauen seien es 30 Prozent und bei schwarzen Menschen etwa 26 Prozent.

Demgegenüber liege das Armutsrisiko in Deutschland durchschnittlich bei 14,8 Prozent. Auch eine hohe Bildung und Erwerbstätigkeit schützten die Menschen nur bedingt vor Armut, heißt es. Die Gefahr, trotz Vollzeiterwerbstätigkeit unter der Armutsschwelle zu leben, sei besonders bei schwarzen Frauen sowie bei muslimischen und asiatischen Männern vier Mal höher als bei anderen.

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