Der Pakt von Mekka

Mekka-Pakt: Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan vereinbaren kollektive Verteidigung. Sie reagieren auf den Krieg, bedrohten Handel und schwindendes Vertrauen.

30.08.2026 Ali Kocaman 3 Min. Lesezeit
mekka pakt verteidigung

Foto: Saudi Press Agency English SPAENG

(iz). Als Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan am 7. August in Mekka ihr gemeinsames Abkommen unterzeichneten, stand ein Satz im Mittelpunkt: Eine Attacke auf einen der drei Staaten soll als Angriff auf alle behandelt werden.

Die Formel erinnert an die NATO-Beistandsklausel. Doch der Mekka-Pakt ist zunächst kein Bündnis mit integriertem Oberkommando, festgelegten Einsatzplänen und automatischer Militärhilfe.

Er ist eine politische und sicherheitspolitische Antwort auf eine Region, in der die bisherige Ordnung erodiert.

Über Jahrzehnte beruhte die Sicherheit der Golfmonarchien auf einer Arbeitsteilung mit Washington:

Die Staaten sicherten die Energieexporte und die Handelswege, während die USA militärische Präsenz, Waffen und Schutzversprechen stellten. Der Krieg gegen den Iran hat diese Konstruktion jedoch erschüttert.

IZ+

Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)

Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.

Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.

Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.

* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.