Somalia: Wenn Nahrung wieder knapp wird

In Somalia treiben Dürre, Konflikt und Inflation Millionen Menschen in eine immer tiefere Not.

15.09.2026 Malik Özkan 3 Min. Lesezeit
somalia nahrung

Foto: hyotographics. Shutterstock

(iz). UN-Organisationen warnen vor einem neuerlichen Hungersnot-Risiko, während Hilfswerke von massiven Finanzierungslücken sprechen.

Das Land erlebt 2026 eine der schwersten Ernährungskrisen seit Jahren. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz schildert Familien, die beim Einkauf nur noch zwischen Grundbedürfnissen wählen können: Essen, Wasser oder Treibstoff.

Was im Alltag wie eine einfache Rechenaufgabe klingt, ist für viele Haushalte zur Überlebensfrage geworden. Steigende Preise, schwache Einkommen und unterbrochene Versorgungsketten treffen auf eine Lage, die durch Dürre und bewaffnete Konflikte weiter verschärft wird.

Die Vereinten Nationen sprechen von einer sich rapide zuspitzenden Hungerkrise. Nach der IPC-Analyse vom Februar waren 6,5 Mio. Menschen in Somalia von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen, fast doppelt so viele wie ein Jahr zuvor. 

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