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Weibliche Gelehrte: Es besteht weiterhin Nachholbedarf

weibliche gelehrte mogahed

Bei weiblichen Gelehrte besteht in vielen muslimischen Communities ein Mangel. Die Gründe dafür sind vielfältig. (Traversing Tradition). Man braucht wirklich mehr weibliche Gelehrte – diese Aussage ist immer wieder in […]

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Religion: Schüler lernen wenig

Religion

„In vielen Fachkonzepten bleibt Religion etwas sehr Altes, Fremdes oder sogar Skurriles (…)“, kritisierte Neef.

Leipzig (KNA). Kinder und Jugendliche lernen laut einer Studie im Ethikunterricht nur wenig über Religionen. Obwohl das Ziel einer religionskundlichen Grundbildung in den Lehrplänen verankert sei, werde es nicht konsequent umgesetzt, kritisierte Religionswissenschaftlerin Katharina Neef am 27. Februar in Leipzig.

Foto: Pixnio, Amanda Mills

Sie äußerte sich mit Blick auf eine Untersuchung der Universitäten Leipzig und Hannover. So sollten Schüler nach den Bildungsvorgaben eigentlich aus einer nicht-religiösen Perspektive Wissen über Religionen und religiöse Traditionen erlangen.

Religion wird exotisiert

„In vielen Fachkonzepten bleibt Religion etwas sehr Altes, Fremdes oder sogar Skurriles, zum Beispiel wenn über Gottesbeweise gesprochen wird oder Islam und Buddhismus als exotische, fremde Religionen präsentiert werden“, kritisierte Neef. Stattdessen sollten Religionen im Unterricht als Teil von Lebenswelten in konkreten Gesellschaften ernst genommen werden.

Foto: Albayrake, Institut für Islamische Theologie Osnabrück

Ein religionskundlicher Zugang begreife Religionen „nicht nur als geistige, sondern auch als soziale Phänomene“ und biete die Möglichkeit, Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Dies sei auch wichtig für die Toleranzerziehung.

Eine Leerstelle im Schulsystem

Das deutsche Schulsystem fordere Religionsbildung zwar theoretisch ein, praktisch bleibe „dies aber weitgehend eine Leerstelle“, hieß es weiter. In der Lehramtsausbildung kämen religionskundliche Inhalte zum Teil gar nicht oder nur sehr marginal vor. Zudem zeige sich in der Praxis oft sehr viel Unsicherheit beim Sprechen über Religion.

Foto: londubh, Shutterstock

Zwar sähen die Lehrpläne fast aller Bundesländer ein Ersatzfach für Schülerinnen und Schüler vor, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen wollten. Dies werde aber nicht in allen Bundesländern konsequent umgesetzt. Während etwa in den meisten neuen Ländern Ethik von der 1. bis zur 12. Klasse angeboten werde, gebe es in anderen Bundesländern in der Grundschule keinen Ersatz. Betroffene Kinder würden dann gar nicht oder „irgendwie beschult“.

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Papier: Araber brachten die jetzt rare Ressource nach Europa

Papier? Ein Auslaufprodukt, zumindest bei Büchern und Zeitungen. Die Digitalisierung drängte es zurück. Doch plötzlich herrscht Papierkrise. Das Angebot ist knapp. Preise für Bücher und Zeitungen könnten steigen. (KNA). „Alarm […]

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Den Afghanen geht das Bargeld aus

Al-Ghazali geld

Kabul (dpa/iz). Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan geht den Menschen zunehmend das Bargeld aus. Einwohner Kabuls berichteten der Deutschen Presse-Agentur, die Geldautomaten in der Stadt seien praktisch leer. Banken und auch der Geldwechslermarkt seien seit einer Woche geschlossen. „Alle in der Stadt beschweren sich mittlerweile, dass sie kein Geld abheben können“, sagte ein Bewohner.

Ein Mann sagte dem lokalen TV-Sender ToloNews, seine Bank habe zudem eine Obergrenze für Abhebungen eingeführt. Wenn denn ein Geldautomat doch noch befüllt sei, könne man nur 10.000 Afghani (rund 100 Euro) abheben. Viele drücke die Sorge, dass sie angesichts der aktuellen Krise überhaupt nicht mehr an ihr Geld kommen.

Auf der Facebook-Seite des Finanzministeriums hieß es in der Nacht zu Sonntag, die Zentralbank, private Banken und andere Finanzinstutionen nähmen bald wieder ihren Betrieb auf. Gleichzeitig wurde das „technische Personal“ des Ministeriums aufgerufen, zur Arbeit zurückzukehren.

Andere Ministeriumsmitarbeiter sollten eine Entscheidung der Finanzkommission der Taliban abwarten. Es hieß zudem, alle zivilen Staatsangestellten würden ab dem Beginn der „neuen islamischen Regierung“ wieder wie früher bezahlt werden.