Friedensverhandlungen: Vom Schlachtfeld an den Tisch?

Friedensverhandlungen: Längst fragen sich Akteure in aller Welt, wie Lösungen aussehen können

04.09.2023 .Redaktion 5 Min. Lesezeit
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Foto: US-Navy | Lizenz: gemeinfrei

(The Conversation/GFP.com). Anfang August begann im saudi-arabischen Jeddah ein Verhandlungsprozess über eine Friedenslösung für den andauernden russischen Krieg gegen die Ukraine. Von Philipp Kastner

An dem hochrangig besetzten Prozess nehmen nicht nur westliche Vertreter aus den USA, der EU und der Rammstein-Gruppe teil. Dem saudischen Kronprinzen ist es auch gelungen, wichtige Staaten wie China, Indien oder Brasilien einzubinden.

Hatten US-Experten bereits im Frühjahr erste Gespräche mit Moskauer Stellen wie Außenminister Sergej Lawrow geführt, so wurde die Ukraine am 24. Juni in Kopenhagen in Verhandlungen mit anderen Staaten eingebunden, darunter fünf Mächte des globalen Südens, die ihrerseits zu vermitteln versuchen.

Kiew wollte in der dänischen Hauptstadt den Abzug der russischen Truppen zur Vorbedingung machen. Deutschland war durch Jens Plötner vertreten, den außenpolitischen Chefberater von Bundeskanzler Scholz. Die Gespräche in Jeddah knüpfen daran an.

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