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US-Stadt Albuquerque erhöht Polizeipräsenz nach Mordserie an Muslimen

Foto: a href=https://www.flickr.com/people/51186333@N00>Omar Bárcena, vie Wikimedia Commons | Lizenz: CC BY 2.0

Washington (dpa). Die Polizei in Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico hat nach den Morden an Muslimen ihre Präsenz verstärkt. „Wir sorgen zunächst einmal für eine sichtbare Polizeipräsenz in den Moscheen, um deutlich zu machen, dass wir da sind und beobachten“, sagte der Bürgermeister der Stadt, Tim Keller, dem Sender CNN am Montagabend (Ortszeit).

In bestimmten Gegenden der Stadt patrouilliere die Polizei nun außerdem häufiger. In dieser Woche starte auch die Schule wieder, so Keller. Dort werde es spezielle Programme für die Sicherheit muslimischer Schülerinnen und Schüler geben, kündigte er an. „Wir versuchen also, extrem sichtbar zu sein.“

Die Polizei in Albuquerque hatte am Samstagabend mitgeteilt, dass sie einen Mord an einem muslimischen Mann untersucht, der möglicherweise in Verbindung mit drei ähnlichen Taten in der Stadt stehe. In allen vier Fällen aus den vergangenen neun Monaten habe es sich bei den Ermordeten um muslimische Männer aus Südasien gehandelt. Die Bundespolizei FBI unterstütze die örtliche Polizei bei den Ermittlungen.

Die drei jüngsten Morde ereigneten sich innerhalb von zwei Wochen und versetzten die Stadt in Aufregung. US-Präsident Joe Biden sagte dazu: „Diese hasserfüllten Angriffe haben keinen Platz in Amerika.“