12 Jahre Gewalt in Syrien: „Es gibt keine Sicherheit in Syrien“

In Syrien hat etwa die Hälfte aller Haushalte nicht genug zu essen, und die Zahl der Hungernden steigt rapide an.

16.03.2023 .Redaktion 5 Min. Lesezeit
Syrien

Eine syrische Familie wärmt sich in diesem Winter an einem kleinen Feuer in einem der vielen Lager für Binnenvertriebene in Nordwestsyrien (Copyright Islamic Relief).

Köln (IRD). Die internationale Gemeinschaft muss ihre Bemühungen um langfristigen Frieden und Entwicklung in Syrien über die derzeitige Erdbebenhilfe hinaus verstärken, mahnt die humanitäre Hilfsorganisation Islamic Relief, während die Syrienkrise sich zum 12. Mal jährt.

Zwar kommen aktuell finanzielle Mittel für die Erdbebenhilfe in Syrien an, jedoch sind für den umfassenderen, von den Vereinten Nationen geleiteten Hilfsplan für die Syrienkrise 2023 gerade einmal fünf Prozent der Mittel bereitgestellt.

Foto: UN Photo, Evan Schneider

Hat die Welt Syrien vergessen?

Die weltweite Aufmerksamkeit für die Krise in Syrien hat nachgelassen, doch das Ausmaß des Leids ist heute größer denn je. Die jüngsten Erdbeben haben die Zerstörung verschlimmert, die durch 12 Jahre Gewalt verursacht wurde. Der anhaltende Konflikt im Land hat zur weltweit größten Vertreibungskrise geführt und mehr als 13 Millionen Menschen aus ihrem zu Hause vertrieben.

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