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Bundespräsident gratulierte zum 25. Tag der offenen Moschee

Screenshot: Bundespräsidialamt

Berlin (KNA). Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Engagierten in den Moscheegemeinden des Koordinationsrates der Muslime zum 25. Tag der offenen Moschee gratuliert. Der Tag sei ein wichtiges Zeichen, „um den tagtäglich gelebten Islam, der in unserem Land zu Hause ist, sichtbar zu machen“, betonte Steinmeier in einem am Freitag in Berlin veröffentlichten Grußwort zum 3. Oktober.

Moscheegemeinden seien Orte, an denen Menschen großes soziales Engagement zeigten. „Aus gelebtem Glauben heraus tun Sie, liebe Engagierte, etwas füreinander und für das Umfeld, in dem Sie leben“, heißt es in dem Schreiben. Er wünsche sich, „dass den Beiträgen, die Muslime aus ihrem Glauben heraus für unsere Gesellschaft erbringen, die Wertschätzung zuteilwird, die sie verdienen“, so der Bundespräsident weiter. 

„Sie und Ihre Gemeinden gehören selbstverständlich in die Mitte unserer demokratischen, religiös so vielfältigen Gesellschaft“, betonte Steinmeier. „Nehmen Sie sich diesen Platz in der Mitte, der Ihnen zusteht, und füllen Sie ihn aus. Gestalten Sie dieses Gemeinwesen mit, denn es ist Ihre Gesellschaft.“

Deutschland sei zu einem „Land der vielen Religionen und Bekenntnisse“ geworden. Alle hätten das Recht auf freie Entfaltung, und alle seien gefordert, in Respekt und Toleranz miteinander zu leben. „Ich danke Ihnen, dass Sie mit diesem Tag zu Verständnis und Offenheit in Deutschland beitragen – und ich wünsche Ihnen viele bereichernde Begegnungen“, betont das Staatsoberhaupt in dem Schreiben.