Den Clans auf der Spur: Eine Suche zwischen Neukölln und der Südosttürkei

(iz). In aller Frühe machte ich mich von meinem Hotel im mittelgroßen kurdisch-türkischen Midyat auf die Suche nach dem Busbahnhof, von wo aus ich einen Dolmuş nach Yenilmez, dem „Dorf der Clans“, nehmen wollte. Kühe wurden entlang einer Straße in der Morgendämmerung getrieben, die zum staubigen Otogar führte, wo mir gesagt wurde, dass es keinen […]

21.11.2022 Robert Rigney 12 Min. Lesezeit
Polizei Gewalt

Foto: Tim Eckert, Shutterstock

(iz). In aller Frühe machte ich mich von meinem Hotel im mittelgroßen kurdisch-türkischen Midyat auf die Suche nach dem Busbahnhof, von wo aus ich einen Dolmuş nach Yenilmez, dem „Dorf der Clans“, nehmen wollte. Kühe wurden entlang einer Straße in der Morgendämmerung getrieben, die zum staubigen Otogar führte, wo mir gesagt wurde, dass es keinen Bus gebe. Es war ein ungünstiger Anfang. Vielleicht hatte Hammed Khamis recht, als er mir dringend riet, nicht zu fahren. Sie würden dich nicht verstehen. Aber es war zu spät. Ich war bereits 1.500 Kilometer von Istanbul in den kurdischen Südosten der Türkei gereist und hoffte auf eine vage Erkenntnis.

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