Dürren müssen nicht zu Hunger führen
Am Horn von Afrika herrscht die schlimmste Dürre seit 40 Jahren. Wissenschaftler vermuten, dass ein mehrjähriger La-Niña-Zyklus durch den Klimawandel verstärkt wurde und zu einer Verlängerung der trockenen und heißen Bedingungen geführt hat. Nach mehreren Missernten und in Anbetracht der weltweit hohen Lebensmittelpreise ist das Horn von Afrika mit einer schweren Krise der Ernährungssicherheit konfrontiert. […]
12.12.2022 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
Foto: Karel Prinsloo, FAO
Am Horn von Afrika herrscht die schlimmste Dürre seit 40 Jahren. Wissenschaftler vermuten, dass ein mehrjähriger La-Niña-Zyklus durch den Klimawandel verstärkt wurde und zu einer Verlängerung der trockenen und heißen Bedingungen geführt hat. Nach mehreren Missernten und in Anbetracht der weltweit hohen Lebensmittelpreise ist das Horn von Afrika mit einer schweren Krise der Ernährungssicherheit konfrontiert. Rund 37 Millionen Menschen sind in der Region, zu der Dschibuti, Äthiopien, Kenia, Somalia, Südsudan, Sudan und Uganda gehören, von akutem Hunger betroffen. Von Jonathan Busby
(The Conversation). Die größten Unterschiede bestehen darin, dass Äthiopien im Vergleich zu Somalia über einen Staat mit mehr Kapazitäten und mehr politischer Einbindung verfügt und die ausländische Hilfe gut genutzt hat. Dies sind Faktoren, die dazu beitragen, dass sich der Klimawandel auf die Sicherheit von Staaten auswirkt. Ich schließe Hungersnöte als eine Form der Unsicherheit ein.
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