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Attentäter von Halle nahm zeitweise Geiseln im Gefängnis

Foto: Boaz Guttman, flickr

Burg (dpa/iz). Nach der Geiselnahme im Gefängnis in Burg in Sachsen-Anhalt laufen die Ermittlungen zu den Hintergründen. Es würden Spuren gesichert auf dem Weg, den der Geiselnehmer mit den Bediensteten des Gefängnisses am Montagabend nahm, erklärte ein Sprecher des Landeskriminalamts am Dienstag in Magdeburg.

Zudem muss ermittelt werden, welches Tatmittel der 30-Jährige einsetze und wie er daran kam. Videomaterial werde ausgewertet. Spezialkräfte des LKA waren in Burg im Einsatz.

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Dort hatte der rechtsextreme Halle-Attentäter Stephan B. zeitweise zwei Bedienstete in seine Gewalt gebracht. Der 30-Jährige wurde durch weitere Justizvollzugsbedienstete im Innenbereich des Gefängnisses überwältigt, wie es aus dem Justizministerium hieß. Die Tat dauerte weniger als eine Stunde.