Papst Leo: „Möge der Wahnsinn des Krieges ein Ende haben“

Der Papst erachtet die weltpolitische Lage offenbar für so dramatisch, dass er zu einem weltweiten Friedensgebet aufrief.

18.05.2026 sabine-kleyboldt 4 Min. Lesezeit
papst krieg frieden

Foto: Marco Iacobucci Epp/Shutterstock

(KNA/IZ). Überraschung am 11. April vor dem Petersdom: „Wir wollen der ganzen Welt sagen, dass ein neuer Frieden möglich ist“, so Papst Leo XIV., als er spontan auf den Stufen der Basilika erschien.

Menschen aller Religionen und Ethnien könnten „als Brüder und Schwestern in einer Welt des Friedens“ zusammenleben, sagte er vor Tausenden Menschen. Dann ging er in den Petersdom, um gut eine Stunde lang eindringlich für den Frieden zu beten.

Seit seiner Papstwahl im Mai 2025 wird Leo XIV. nicht müde, ein Ende der Kriege zu fordern. Anlass dazu hat er in wachsendem Maße; neben Russlands Angriff gegen die Ukraine, dem Krieg in Nahost und vielen anderen Konflikten kam kürzlich der Krieg der USA und Israels gegen den Iran hinzu. Dieser, so scheint es, brachte für den ersten US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri das Fass zum Überlaufen.

IZ+

Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)

Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ (Monatsabo), Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.

Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.

Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.

* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.