Der Papst erachtet die weltpolitische Lage offenbar für so dramatisch, dass er zu einem weltweiten Friedensgebet aufrief. (KNA/IZ). Überraschung am 11. April vor dem Petersdom: „Wir wollen der ganzen Welt […]
Nachrichten & Lebensart
Der Papst erachtet die weltpolitische Lage offenbar für so dramatisch, dass er zu einem weltweiten Friedensgebet aufrief. (KNA/IZ). Überraschung am 11. April vor dem Petersdom: „Wir wollen der ganzen Welt […]
IZ+
Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.
Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.
Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.
* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.

(iz). Am 12. April 2026, zu Beginn seiner Afrikareise, sprach er in Algier vor Vertretern von Regierung, Diplomatie und Zivilgesellschaft zu Geschwisterlichkeit, Gerechtigkeit und Verantwortung im Angesicht der globalen Krisen.
Erstaunlich nüchtern setzte der Papst dabei an einem Punkt an, der in religiösen und politischen Debatten oft überdeckt wird: der gemeinsamen Gottesbeziehung von Christen und Muslimen. „Wir sind Brüder und Schwestern, weil wir denselben Vater im Himmel haben“, erklärt er – ein Satz, der in einer Zeit, in der Religion häufig als Trennlinie erscheint, bewusst quer zum dominierenden Diskurs steht.
In einer Welt voller Konflikte und Missverständnisse, so Leo XIV., gehe es darum, einander zu begegnen und zu verstehen, im Bewusstsein, „dass wir eine einzige Familie sind“.
Dass diese Sätze ausgerechnet in Algerien fielen, war kein Zufall. Das Land war erste Etappe einer elftägigen Afrikareise, die der Papst am 12. April begonnen hatte; tags darauf, setzte er seine Besuche bei kirchlichen Gemeinschaften fort und würdigte in der Basilika „Unsere Liebe Frau von Afrika“ die kleine katholische Minderheit als Ort des Dialogs.
Leo XIV., der Algerien schon vor seiner Wahl zweimal bereiste, knüpfte damit an eine biografische Vertrautheit mit der Region an. Die antiken nordafrikanischen Wurzeln des Christentums und die heutige muslimische Mehrheitsgesellschaft wurden in seinen Worten zu einem gemeinsamen kulturellen Raum, in dem Gastfreundschaft nicht Folklore, sondern theologische Praxis ist.
Relevant wurde sein Auftritt, wo sich Spiritualität und Gesellschaftskritik verschränken. Leo XIV. sprach nicht allein von Frömmigkeit, sondern von Barmherzigkeit als sozialem Korrektiv. „Ungerecht ist, wer Reichtümer anhäuft und anderen gegenüber gleichgültig bleibt“, sagt er, und nennt eine Religion ohne Barmherzigkeit ebenso wie ein gesellschaftliches Leben minus Solidarität „in den Augen Gottes einen Skandal“.
Hier tastete der Papst die Ränder des globalen Wirtschaftssystems ab, ohne es beim Namen zu nennen – eine Rhetorik, die aufmerksame Hörer dann verstehen sollen, wenn sie sich nicht direkt angesprochen fühlen wollen.
Vor dem Hintergrund von Krieg am Persischen Golf und fortdauernden Konflikten im weiteren Nahen Osten erhielt seine Algerien-Rede eine zweite, unausgesprochene Ebene. Während anderswo Waffen sprechen, insistierte Leo XIV. darauf, dass Christen und Muslime vor Gott nicht Gegner, sondern Verwandte seien.
Die Zuspitzung auf das Bild der „einen Familie“ kann man als geistliches Motiv lesen. Sie ist zugleich eine subtile Kritik an einer Weltordnung, in der Grenzen, Allianzen und Ökonomien nach ganz anderen Logiken funktionieren.
Am schärfsten zeigte sich diese kritische Perspektive, wenn der Papst die „fortschrittlichen“ Gesellschaften der Gegenwart betrachtet. Viele von ihnen, so seine Diagnose am 12. April, stürzten immer tiefer in Ungleichheit und Ausgrenzung; Menschen und Organisationen, die über andere herrschen, zerstörten jene Welt, „die der Allerhöchste erschaffen hat, damit wir zusammenleben“.
Der Begriff der „neokolonialen Versuchungen“, den er in dem Kontext benutzte, verweist auf eine Geschichte, die noch nicht vergangen ist – und auf afrikanische Erfahrungen, „die Afrika nur zu gut kennt“.
Leo XIV. inszeniert sich nicht als neutraler Beobachter, sondern kritischer Analytiker der Wirklichkeit. Sein Appell, „Oasen des Friedens“ zu vermehren, die Ursachen der Verzweiflung anzuprangern und zu beseitigen, richtet sich an politische Eliten – und zugleich an eine Öffentlichkeit, die aus seiner Sicht zu oft an Symptomen hängen bleibt.
Wenn er forderte, gegen diejenigen vorzugehen, „die aus dem Unglück anderer Profit schlagen“, dann ging es ihm nicht nur um moralische Empörung, sondern um eine Verschiebung des Blicks: weg von abstrakten Konfliktkarten hin zu den konkreten Biografien, auf deren Rücken Gewinne gemacht werden.
Dass der Papst diese Worte in Algier sprach – vor einer mehrheitlich muslimischen Gesellschaft und einer kleinen christlichen Minderheit –, deutet auf eine dramaturgische Setzung: Der Ort wurde zum Teil der Botschaft.
Die Afrikareise begann nicht mit einer innerkirchlichen Selbstvergewisserung, sondern dem Versuch, religiöse Sprache als gemeinsame Ressource gegen politische und ökonomische Entfremdung fruchtbar zu machen.

(iz). Papst Leos Besuch in der Türkei – ein Land, das ich mein Zuhause nenne und in das ich viele christliche Studenten mitgenommen habe – bringt unsere gemeinsame religiöse Geschichte in Erinnerung. Natürlich gehört Nizäa (das heutige moderne İznik) in diesem Zusammenhang zu den wichtigsten Reisezielen. Von Dr. Zeyneb Sayılgan
Anfangs sind christliche Studierende oft etwas enttäuscht, dass dieser theologisch so bedeutende Ort so klein ist. Auch andere Aspekte überraschen sie. Im Geiste einer Vertiefung des heutigen christlich-muslimischen Verständnisses möchte ich daher einige Einsichten teilen – für all jene, die diesen wichtigen Ort noch nicht besucht haben.
Die Hagia Sophia von İznik erzählt eine Geschichte, die Christen und Muslime miteinander verbindet. Ursprünglich eine byzantinische Basilika, dient sie heute als Moschee für Muslime und ehrt zugleich ihre christliche Vergangenheit. Osmanische Restauratoren schützten die Mauern, reparierten eingestürzte Teile, fügten eine Gebetsnische (mihrab) und eine Kanzel (minbar) hinzu – zwei typische Elemente einer Moschee.
Die muslimischen Baumeister ließen jedoch große Teile der früheren Architektur sichtbar. Dieses Nebeneinander architektonischer und spiritueller Schichten schafft einen natürlichen Raum für den interreligiösen Austausch und zeigt, dass dieselben Mauern über Jahrhunderte hinweg beiden Traditionen als Ort der Anbetung gedient haben.
Diese Kontinuität offenbart Respekt vor der Heiligkeit des Ortes, selbst nachdem sich die religiöse Identität der Gemeinschaft verändert hatte. Sie wird zu einem bedeutungsreichen Beispiel islamischer Fürsorge für ein christliches Kulturerbe – ein wichtiger Aspekt für das gegenseitige Verständnis von Muslimen und Christen.
Ich erkläre christlichen Studierenden hier gern, wie mich dieser Ort an das frühe Beispiel des Propheten Muhammad erinnert, der eine christliche Delegation aus Nadschrān in Südarabien in seiner Moschee in Medina willkommen hieß. Beide Gemeinschaften tauschten ihre theologischen Überzeugungen über Jesus und Maria aus und hörten einander mit Respekt und Höflichkeit zu.
Schließlich verrichteten die Christen ihre Gebete in derselben Moschee und gingen wieder – ohne eine Einigung erzielt zu haben. Dies sind Geschichten heiliger Begegnungen, die viel häufiger erzählt und bekannt sein sollten. Für mich spiegeln solche Beispiele den koranischen Auftrag wider, Kirchen, Klöster und Synagogen zu schützen, während man zugleich am eigenen Glauben festhält:
„Diejenigen, die zu Unrecht aus ihren Häusern vertrieben wurden, nur weil sie sagten: ‘Unser Herr ist Gott.’ Wenn Gott nicht einige Menschen durch andere zurückhalten würde, wären viele Klöster, Kirchen, Synagogen und Moscheen, in denen Gottes Name häufig erwähnt wird, zerstört worden. Gott wird gewiss denen helfen, die für Seine Sache eintreten – Gott ist wahrlich Allmächtig und Allstark.“ (Al-Hajj, Sure 22, 40)
Dieser Abschnitt legt das göttliche Prinzip fest, alle Gotteshäuser zu schützen, in denen der Name Gottes erwähnt wird, und betont, dass dies eine Pflicht der Muslime ist. Die betreffende Qur’anpassage bildet die Grundlage für die islamische Rechtstradition, die die religiöse Freiheit von Nichtmuslimen in muslimisch regierten Gebieten gewährleistet.
Historisch verkörperten Persönlichkeiten wie der Kalif ‘Umar dieses Schutzprinzip, indem sie nach der Eroberung Jerusalems die Sicherheit der christlichen Kirchen und ihrer Gemeinden garantierten. Für fast 500 Jahre erlebte Jerusalem eine relative Koexistenz zwischen Juden, Christen und Muslimen.
Die frühe osmanische Zeit war kein Paradies der Gleichheit. Der Neubau von Kirchen war eingeschränkt, jedoch nicht unmöglich. Er erforderte eine besondere Genehmigung. Im Kontext ihrer Zeit war es dennoch bemerkenswert, wie gut die bestehenden Kirchenstrukturen bewahrt wurden.
Zwar kam es zu Umwandlungen bedeutender Kirchen in Moscheen – wie der großen Hagia Sophia in Istanbul –, doch viele lokale Kirchen blieben weiterhin in Betrieb. Über 600 Jahre und drei Kontinente hinweg erlebte das Osmanische Reich den Bau oder Wiederaufbau von Tausenden von Kirchen.
Die größte Welle des Kirchenbaus fand im 18. und besonders im 19. Jahrhundert im Zuge der sogenannten Tanzimat-Reformen statt, als die christlichen Gemeinden größere Freiheit und Wohlstand genossen.

Der neue Papst Leo XIV. im März während öffentlichen Messe in Rom. (Foto: M.I. Epp, Shutterstock)
Christen und Muslime – wie Iznik zu Augen führt – haben hier über Jahrhunderte hinweg meist friedlich zusammengelebt. Das Osmanische Reich (1299–1922) entwickelte ein System, in dem religiöse Gemeinschaften im Allgemeinen mit relativer Stabilität zusammenlebten.
Christen und Juden waren in sogenannten Millets organisiert: Sie hatten eigene religiöse Führer, betrieben ihre eigenen Schulen und Gerichte für Personalangelegenheiten und unterhielten eigene Wohltätigkeitseinrichtungen. Sie konnten ihren Glauben in der Regel offen praktizieren.
Dies gab religiösen Minderheiten einen strukturierten und vorhersehbaren Platz innerhalb der osmanischen Gesellschaft. Eine wichtige muslimische Persönlichkeit dieser Epoche ist Bediüzzaman Said Nursi, der früh auf christliche Gemeinschaften zuging, um mit Muslimen zum gemeinsamen Wohl zusammenzuarbeiten und zu kooperieren.
Die Türkei ist ein Land, das die schönen Einflüsse des Ostens und des Westens, des Islams und der Moderne in sich vereint und damit hervorragend zu meinem Profil passt.
Sie ist ein Land, das mein persönliches Engagement für das Heilige und das Säkular-Weltliche ebenso widerspiegelt wie mein Interesse an christlich-muslimischen Beziehungen. Bedauerlicherweise wird diese gemeinsame – wenn auch komplexe – Geschichte in unseren Bildungseinrichtungen nicht ausreichend gelehrt. Infolgedessen leiden wir unter einer historischen Amnesie.
Eines der Ziele unseres Fortbildungsprogramms für LehrerInnen besteht darin, diese Geschichte – in der alle Stimmen und Perspektiven gehört werden – wiederzubeleben und sie im Unterricht und darüber hinaus stärker sichtbar zu machen.
Unsere reiche und heilige Vergangenheit kann unsere Gegenwart erhellen und hoffentlich eine positive Perspektive für eine gemeinsame Zukunft gestalten, in der all unsere Gemeinschaften wachsen und gemeinsam heranreifen können.
Dr. Zeyneb Sayılgan ist Islamwissenschaftlerin. Ihre Forschung beschäftigt sich mit dem theologischen Gedankengut des muslimischen Gelehrten Bediüzzaman Said Nursi (1876-1960). Hierzu moderiert sie den Podcast Begegnung mit dem Islam. Ihre Arbeit ist auf ihrem Blog zugänglich.

ROM (MEMO). Papst Leo XIV. hat am 17. Juli seinen Aufruf zu einer „sofortigen Waffenruhe“ im Gazastreifen erneuert und seine „tiefe Hoffnung“ auf „Dialog, Versöhnung und dauerhaften Frieden in der Region“ zum Ausdruck gebracht, nachdem Israel eine katholische Kirche angegriffen hatte, in der Zivilisten Schutz gesucht hatten, wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtet. Der Appell erfolgte in einem Telegramm, das vom Staatssekretär des Vatikans Parolin unterzeichnet wurde, nachdem die Kirche der Heiligen Familie in Gaza bei einem israelischen Angriff getroffen worden war. Der Papst zeigte sich „zutiefst betrübt“ über den Angriff auf die Gemeinde, die mit Kriegsbeginn über 500 Menschen Zuflucht gewährt hat. Die israelische Armee lehnt internationale Forderungen nach einem Waffenstillstand ab und führt seit Oktober 2023 eine brutale Offensive in Gaza, bei der fast 58.600 Palästinenser getötet wurden, darunter vor allem Frauen und Kinder. Im November letzten Jahres erließ der IStGH Haftbefehle gegen den israelischen Premier Netanjahu und seinen ehemaligen Verteidigungsminister Gallant wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Foto: Jeroen Akkermans, flickr | Lizenz: CC BY-NC-Sa 2.0
LONDON (Agenturen). Der vormalige EU-Außenbeauftragte Josep Borell zog am 12. Juli Ähnlichkeiten zwischen dem Massaker von Srebrenica 1995 und dem Krieg im Gazastreifen und forderte sofortige Maßnahmen, um weitere Gräueltaten zu verhindern. Er schrieb auf X: „Vor 30 Jahren haben wir den Völkermord von Srebrenica nicht verhindert. Heute verneigen wir uns vor den Opfern. Der beste Weg, ihr Andenken zu ehren, ist, den anderen Völkermord zu stoppen, der derzeit in Gaza begangen wird“, fügte er hinzu. Im Juli 1995 griffen serbische Truppen die von der UNO zur Sicherheitszone erklärte Stadt Srebrenica an und töteten trotz der Anwesenheit niederländischer Friedenstruppen mehr als 8.000 bosnische muslimische Männer und Jungen.
GENF (KUNA). Die Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für die Menschenrechtslage in den besetzten palästinensischen Gebieten, Francesca Albanese, erklärte am 2. Juli, dass die Ereignisse in Gaza „ein Versagen des globalen humanitären Systems beim Schutz der Bevölkerung vor Kriegsverbrechen und Völkermord“ widerspiegeln. Gegenüber der kuwaitischen Nachrichtenagentur KUNA sagte sie: „Was in Gaza geschieht, ist ein Appell an uns als multilaterales System, die noch verbliebenen humanitären Normen durch die Wiederbelebung der Rolle der Vereinten Nationen zu schützen.“
Foto: Ministry of Foreign Affairs of the People’s Republic of China
DEN HAAG (KNA). Wegen der Unterdrückung von Frauen in Afghanistan hat der IStGH Haftbefehle gegen die Taliban erlassen. Wie das Gericht in Den Haag am 8. Juli mitteilte, betrifft die Anordnung Führungskopf Akhundzada und den obersten Richter Haqqani. Ihnen wird vorgeworfen, den Frauen und Mädchen allein aufgrund ihres Geschlechts grundlegende Rechte und Freiheiten vorenthalten zu haben. Die zuständige Kammer stellte fest, geschlechtsspezifische Verfolgung umfasse nicht nur direkte Gewalttaten, „sondern auch systemische und institutionalisierte Formen des Leids, einschließlich der Auferlegung diskriminierender gesellschaftlicher Normen“.
CANBERRA (The Conversation). Anfang dieses Monats entschied das Bundesgericht, dass Kritik an Israel, dem Zionismus und den israelischen Streitkräften nicht antisemitisch ist und daher nicht gegen das Gesetz verstößt. Diese Entscheidung könnte zur aktuellen Debatte über die Definition von Antisemitismus in Australien beitragen. Nach der einschlägigen Regelung müssen Gerichte den Kontext der betreffenden Äußerung sorgfältig berücksichtigen, einschließlich des verwendeten Tons und der Sprache. Das bedeutet z.B., dass es gegen das Gesetz verstoßen könnte, jüdische Bürger für die Handlungen Israels oder seiner Militärs verantwortlich zu machen.
Foto: www.doglikehorse.com, Adobe Stock
MONTEVIDEO (IPS). Als Mitte 2024 in Bangladesch Proteste ausbrachen, konnten nur wenige ahnen, wie schnell das Regime von Sheikh Hasina zusammenbrechen würde. Die Absetzung der Premierministerin im August 2024 nach Jahren zunehmender Autoritarisierung wurde als historische Chance für eine demokratische Erneuerung gefeiert. Fast ein Jahr später bleibt die Frage offen, ob Bangladesch sich in Richtung Demokratie entwickelt oder ob nur eine Form der Unterdrückung durch eine andere ersetzt wird. Die Übergangsregierung unter der Führung des Nobelpreisträgers Yunus steht vor enormen Herausforderungen, um sinnvolle Veränderungen herbeizuführen. Zwar hat sie wichtige Schritte unternommen, doch werfen anhaltende Missbräuche, politische Ausgrenzung und wirtschaftliche Instabilität weiterhin Schatten auf den Übergangsprozess.
GÖTTINGEN (GfbV). Die Gesellschaft für bedrohte Völker erinnerte anlässlich des 33. Jahrestages an die grausamen Verbrechen in der ostbosnischen Stadt Višegrad im Sommer 1992: „Višegrad steht sinnbildlich für die systematische Entmenschlichung und Vernichtung bosniakischen Lebens durch bosnisch-serbische Einheiten. Diese Gräueltaten sind nicht nur Teil der Vergangenheit – sie werden bis heute geleugnet“, mahnte Jasna Causevic von der GfbV.
Foto: UN Photo/ICJ-CIJ/Frank van Beek
BRASILIA (MEMO). In einem wichtigen Schritt hat Brasilien seine Absicht bekannt gegeben, sich der südafrikanischen Klage gegen Israel wegen Völkermordes vor dem IGH anzuschließen. Diese Entscheidung spiegelt die wachsende internationale Besorgnis über die humanitäre Krise wider. In einer Stellungnahme erklärte Außenminister Vieira, dass „Brasilien derzeit daran arbeitet, die notwendigen Verfahren für den Beitritt zu dem Verfahren abzuschließen, und dass eine offizielle Ankündigung in Kürze erfolgen wird“.
NIZZA (Agenturen). Ein französisches Gericht hat am 18. Juli eine kommunale Verordnung zum Verbot von Burkini-Badeanzügen an öffentlichen Stränden in einem Ort bei Cannes ausgesetzt und entschieden, dass der Erlass gegen Grundfreiheiten verstößt. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts in Nizza folgte auf eine Klage der Menschenrechtsliga, die argumentierte, das Verbot richte sich unrechtmäßig gegen muslimische Frauen.
Foto: Siora Photography, Unsplash
LONDON (MEMO). Mehr als 400 VIPs und Medienpersönlichkeiten haben das BBC-Management aufgefordert, einem Vorstandsmitglied wegen „undurchsichtiger Entscheidungen auf höchster Ebene“ zum Nahostkonflikt zu kündigen. Miriam Margolyes, Alexei Sayle und Juliet Stevenson gehören zu Hunderten von Schauspielern, Schriftstellern und Medienvertretern, die einen Brief unterzeichnet haben, in dem sie die Entlassung von Robbie Gibb wegen Interessenkonflikte im Zusammenhang mit dem Nahen Osten fordern. Zu den Unterzeichnern zählten auch 111 BBC-Journalisten, die „Bedenken über undurchsichtige redaktionelle Entscheidungen und Zensur bei der Berichterstattung über Israel/Palästina“ äußern.
GENF (IPS). Seit Anfang Juni leiden afghanische Flüchtlinge im Iran unter immer härteren Umstände. In einem Bruch des Völkerrechts werden sie zur Rückkehr gezwungen werden. Allein 2025 sind über eine Mio. nach Afghanistan zurückgekehrt, was die begrenzten Ressourcen inmitten einer schweren und vielschichtigen humanitären Krise weiter strapaziert. Auslöser der jüngsten Bewegung war eine Reihe von Luftangriffen Israels auf militärische und nukleare Einrichtungen im Iran. Laut UNHCR stieg die Zahl der täglich zurückkehrenden afghanischen Flüchtlinge in Folge sprunghaft an und lag im Durchschnitt bei etwa 5.000 Ankünften pro Tag.
JERUSALEM (KNA). „Glücklich über die Freilassung von Geiseln und Gefangenen“: Diese Aussage von Ende Januar auf der Plattform X hätte den arabisch-israelischen Parlamentsabgeordneten und Vorsitzenden der Chadasch-Partei Ayman Odeh beinahe seinen Knessetsitz gekostet. Eine Abstimmung über eine Amtsenthebung scheiterte am 14. Juli. Statt der erforderlichen Zweidrittelmehrheit stimmten nur 73 der 120 Abgeordneten für den Antrag, darunter auch mehrere Oppositionspolitiker. Mehrere Parteien boykottierten das Votum.
Foto: Alisdare Hickson, CC BY-NC SA 2.0
GAZA (IZ). Die letzten Wochen in Gaza waren geprägt von anhaltender Gewalt, einer sich weiter verschärfenden humanitären Krise und massiven Menschenrechtsverletzungen. Israelische Streitkräfte setzten ihre Angriffe auf verschiedene Teile Gebiets fort, wobei täglich unzählige Zivilisten getötet oder verletzt wurden. Gleichzeitig verschlechterte sich die Versorgungslage für die palästinensische Bevölkerung dramatisch, insbesondere im Hinblick auf Nahrungsmittel, Wasser, medizinische Versorgung und Schutzräume. Aufrufe internationaler Organisationen zum Ende der Gewalt blieben ungehört.
GENF (KUNA). Die UN-Sonderberichterstatterin für die Menschenrechtslage in den besetzten palästinensischen Gebieten, Francesca Albanese, erklärte am 3. Juli: „Israel ist für einen der grausamsten Völkermorde der heutigen Geschichte verantwortlich.“ Albanese bezeichnete die Lage in den besetzten palästinensischen Gebieten als „apokalyptisch“, da die Palästinenser weiterhin „unvorstellbares Leid“ erdulden müssten.

Foto: Melika, Adobe Stock
RIAD (KUNA). Saudi-Arabien lag laut dem von der UN-Tourismusorganisation veröffentlichten Welt-Tourismus-Barometer im ersten viertel 2025 (im Vergleich zu 2019) global an führender Stelle beim Anstieg der weltweiten Tourismuseinnahmen, teilte die saudische Presseagentur SPA am 19. Juli mit. Wie aus dem Bericht hervorgeht, belegte das Königreich im ersten Quartal 2025 weltweit den dritten Rang beim Wachstum der internationalen Touristenankünfte und den zweiten Platz im Nahen Osten.
KHARTUM (MEMO). Massengräuel, Vergewaltigungen, Hungersnöte, sexuelle und ethnisch motivierte Gewalt prägen den Bürgerkrieg im Sudan seit seinem Ausbruch vor zwei Jahren. Ein neuer Report der Vereinigung Ärzte ohne Grenzen (MSF) schildert in erschütternden Details, dass sich nichts geändert hat und kein Ende des Konflikts in Sicht ist. Basierend auf Interviews mit über 80 Zivilisten, Daten von MSF und direkten Beobachtungen ihrer medizinischen Teams dokumentiert der Bericht die Gewalt und humanitäre Katastrophe in El Fasher, der Hauptstadt von Nord-Darfur. Dort haben die Rapid Support Forces (RSF) Hunderttausende Menschen eingekesselt und die Stadt belagert. MSF hat festgestellt, dass Massenmorde und Hungersnöte im Gange sind. Lebensmittel, Wasser und humanitäre Hilfe werden blockiert. Lebensmittelgeschäfte und Märkte, Wassertürme und Pumpen, Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen werden ständig angegriffen.
Foto: Shutterstock
DAMASKUS (IPS). Im Laufe des Julis hat sich die humanitäre Lage in Syrien erheblich verschlechtert, wobei die Spannungen zwischen der religiösen Minderheit der Drusen und dem Militär einen neuen Höhepunkt erreicht haben. Am 16. Juli startete Israel eine Reihe schwerer Luftangriffe auf Damaskus, was die Instabilität in der Region weiter verschärfte und die Notlage der Bevölkerung verschlimmerte. Es kam in Suwayda zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Drusen und Beduinen, die sich auf benachbarte Städte ausweiteten und die Übergangsregierung veranlassten, die Ordnung wiederherzustellen.
BANGKOK (KNA). Kürzungen bei der humanitären Hilfe durch die USA beeinträchtigen das schulische Angebot für Hunderttausende Kinder in den Lagern. Bildungsmöglichkeiten gebe es nur an Schulen, die von der Gemeinschaft ohne externe Unterstützung oder offizielle Anerkennung betrieben würden, teilte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch in Bangkok mit.
Foto: adrienblanc, via Wikimedia Commons | Lizenz: CC BY 3.0
DEN HAAG (IZ). Es liegen Berichte über Vorermittlungen des IStGH gegen die russische Wagner-Gruppe wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen in Westafrika vor. Konkret wurde eine vertrauliche Rechtsanalyse – u.a. durch das Menschenrechtszentrum der Universität Berkeley – eingereicht. Darin werden die russischen Söldner schwerer Kriegsverbrechen und ihrer aktiven Propagierung sowie Verherrlichung auf sozialen Medien beschuldigt.

(KNA/iz). Als ab Mittwoch die Kardinäle zur Wahl eines neuen Papstes schritten, blickten nicht nur Christen gespannt nach Rom. Auch viele Muslime verfolgen aufmerksam, welcher Mann nach dem Konklave in weißer Soutane auf den Balkon des Petersdoms tritt. Von Christoph Schmidt & Sulaiman Wilms
Um ca. 18:10 am gestrigen Donnerstag trat der berühmte weiße Rauch aus dem Schornstein der Sixtinische Kapelle aus. Mit dem traditionellen Zeichen für eine erfolgreiche Papstwahl wurde mit Kardinal Robert Prevost (ab jetzt offiziell: Leo XIV) der erste US-Amerikaner überhaupt vom Kardinalskollegium zum Kirchenführer bestimmt.
Der verstorbene Papst Franziskus, der die rituelle Fußwaschung am Gründonnerstag demonstrativ auch bei muslimischen Häftlingen vollzog, hat den interreligiösen Dialog mit dem Islam vorangetrieben wie keiner seiner Vorgänger.
Als historisch gilt das „Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen“, das er gemeinsam mit dem ägyptischen Großimam Ahmad al-Tayyeb 2019 in Abu Dhabi unterzeichnete. Sein Einsatz für Migranten und gegen den Gaza-Krieg verschafften Franziskus darüber hinaus viel Sympathie in der islamischen Welt.
Wird Leo XIV. auf diesem Feld in die großen Fußstapfen des Argentiniers treten? Oder womöglich auf die Bremse? Die Erwartungen unter Muslimen sind hoch, auch in Deutschland.
„Wir wünschen uns einen Papst, der den interreligiösen Dialog weiterhin aktiv stärkt, Brücken der Verständigung baut und entschlossen gegen jede Form von Hass, Rassismus und religiöser Diskriminierung eintritt“, sagt der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Abdassamad El Yazidi, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).
Gerade in einer Zeit wachsender religiöser Spannungen und gesellschaftlicher Polarisierung brauche es mutige Stimmen für Frieden, Respekt und den Schutz der Menschenwürde.
Weltweit verliere der Glaube an Gott an Bedeutung, hieß es auf Anfrage von der DITIB, dem größten Moscheeverband in Deutschland. „Wir hoffen, dass der neue Papst auch hier seine Rolle als Stütze für die gläubigen Menschen weltweit stärken wird.“
Foto: Roman Yanushevsky, Shutterstock
Die Zusammenarbeit von Muslimen und Christen „in Deutschland sowie auf der ganzen Welt“ sei wichtig, um die globalen Probleme zu bewältigen. Ähnlich bezeichnete schon das Dokument von Abu Dhabi die interreligiöse Eintracht als Basis für Weltfrieden, Armutsbekämpfung und Umweltschutz.
„Auch aus muslimischer Sicht ist es bedeutsam, wer künftig an der Spitze der katholischen Kirche stehen wird“, sagt der Generalsekretär des Islamrats, Murat Gümüs, der KNA. Die Stimme der katholischen Kirche habe weltweites Gewicht.
„Wir hoffen auf einen neuen Papst, der sich weiterhin entschieden gegen jede Form von Krieg und Unterdrückung stellt, insbesondere derzeit in der Ukraine und in Gaza.“ Außerdem erwartet der Verband, dass Franziskus’ Nachfolger den christlich-islamischen Dialog nicht als Nebensache, sondern als Auftrag versteht.
„Wir wünschen ihm Kraft und Weisheit für die vor ihm liegenden Aufgaben und hoffen, dass Papst Leo XIV. den Kurs seines Vorgängers fortführt – geprägt von Menschlichkeit, Dialogbereitschaft und dem Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit“, erklärte SCHURA-Vorsitzender Fatih Yıldız.
„Gerade in einer Zeit globaler Spannungen brauchen wir starke religiöse Stimmen, die Brücken bauen, sich für die Würde aller Menschen einsetzen und entschieden für den gesellschaftlichen Frieden eintreten.“
Die SCHURA Hamburg sieht in der katholischen Kirche eine wichtige Partnerin im gemeinsamen Engagement für ein respektvolles und solidarisches Miteinander – über Religionsgrenzen hinweg und gratuliert allen Mitgliedern der katholischen Kirche zur Wahl von Papst Leo XIV.
Die Bilder des von Krankheit gezeichneten Papst Franziskus, der ein letztes Mal die Osterbotschaft in seinem „Urbi et Orbi“ mit der Welt teilen konnte, berührten nicht nur Christen.
Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) sprach der katholischen Kirche, ihren Gläubigen sowie allen Christinnen und Christen in Deutschland und weltweit sein Beileid zum Tod von Papst Franziskus aus. „Papst Franziskus war ein Brückenbauer, dessen Stimme für Gerechtigkeit, Frieden und Mitmenschlichkeit weit über die Grenzen der katholischen Kirche hinaus gewirkt hat.
Seine Überzeugung, dass Glaube nicht trennen, sondern verbinden soll, hat dazu beigetragen, dass Religion – weltweit und auch in Deutschland – gerade in schwierigen Zeiten eine Quelle von Hoffnung, Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit sein konnte“, erklärte Dr. Zekeriya Altuğ, Sprecher des KRM.
Respektiert wurde das Oberhaupt der Katholischen Kirche für seinen Einsatz für die Armen, sein Engagement im christlich-muslimischen Dialog und nicht zuletzt für seine ehrliche Anteilnahme am Schicksal der Menschen im Gazastreifen.
„Frieden wird niemals mit Waffen geschaffen, sondern indem man die Hände ausstreckt und die Herzen öffnet“, hieß es in seiner Osterbotschaft zum Nahostkonflikt im März 2024.
Unvergessen wird auch das stets bescheidene Auftreten des Papstes bleiben, der zu öffentlichen Terminen mit einem Gebrauchtwagen fuhr. Bei der Beerdigung in Rom erschienen Staats- und Regierungschef aus aller Welt, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Ein einfacher Partner für die Politik war der Papst nie. Seine Beiträge wurden selten ernsthaft diskutiert, er blieb insoweit gerade in Deutschland ein Zwischenfall ohne Folgen.
Foto: wirestock, Freepik
Dabei hätten seine grundsätzlichen Einwände gegenüber unseres Lebensstils ein Anstoß für wichtige Diskussionen sein können. In der Enzyklika „Laudato si“ (2015) erklärte das Kirchenoberhaupt: „Der Rhythmus des Konsums, der Verschwendung und der Veränderung der Umwelt hat die Kapazität des Planeten derart überschritten, dass der gegenwärtige Lebensstil nur in Katastrophen enden kann.“
Einige Jahre später vertrat er auf dem Weltfriedenstag Grundsätzliches: „Es wird nie einen wahren Frieden geben, wenn wir nicht in der Lage sind, ein gerechteres Wirtschaftssystem aufzubauen.“ Von christlich-konservativen PolitikerInnen in Deutschland wurden derartige Aussagen meist ignoriert.
Der Papst erfüllte nie die Erwartung der Macht, ihr nach dem Munde zu sprechen. Er wurde so zu einem Vorbild für das selbstbewusste, gesellschaftliche Engagement von Gläubigen in der Moderne, ganz unabhängig von ihrer Konfession.
(iz). „Wir“ sind bald nicht mehr Papst. Diese Nachricht beherrschte heute den Tag, denn der Papst fühlt sich wohl endgültig nicht mehr als Herr der Lage. Im fortgeschrittenen Alter konnte […]
IZ+
Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.
Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.
Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.
* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.
(iz). Der Besuch eines deutschen Papstes in seiner Heimat hatte einige Symbolkraft und seine Rede vor den Abgeordneten des deutschen Bundestages dürfte sogar in die Geschichte eingehen. Ganz nebenbei wurden […]
IZ+
Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.
Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.
Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.
* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.
| Cookie | Dauer | Beschreibung |
|---|---|---|
| __cf_bm | 30 minutes | Wird von unserem Betreiber Cloudflare gesetzt, um automatisierte Zugriffe von echten Besuchern zu unterscheiden. Der Cookie enthält keine Angaben zu Ihrer Person und ist für den sicheren Betrieb der Website erforderlich. |
| __stripe_mid | 1 year | This cookie is set by Stripe payment gateway. This cookie is used to enable payment on the website without storing any patment information on a server. |
| __stripe_sid | 30 minutes | This cookie is set by Stripe payment gateway. This cookie is used to enable payment on the website without storing any patment information on a server. |
| acadp_rand_seed | 1 day | Wird ausschließlich im Anzeigenmarkt gesetzt. Der Cookie enthält nur eine Zufallszahl, die die Reihenfolge einer Anzeigenliste über mehrere Blätterseiten hinweg stabil hält. Sie ist keiner Person und keinem Gerät zugeordnet und wird nicht weiterverarbeitet. |
| cookielawinfo-checkbox-advertisement | 1 year | Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to record the user consent for the cookies in the "Advertisement" category . |
| cookielawinfo-checkbox-analytics | 1 year | Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to record the user consent for the cookies in the "Analytics" category . |
| cookielawinfo-checkbox-functional | 1 year | The cookie is set by GDPR cookie consent to record the user consent for the cookies in the category "Functional". |
| cookielawinfo-checkbox-necessary | 1 year | Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to record the user consent for the cookies in the "Necessary" category . |
| cookielawinfo-checkbox-non-necessary | 1 year | Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to record the user consent for the cookies in the "Non-necessary" category . |
| cookielawinfo-checkbox-others | 1 year | Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to store the user consent for cookies in the category "Others". |
| cookielawinfo-checkbox-performance | 1 year | Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to store the user consent for cookies in the category "Performance". |
| CookieLawInfoConsent | 1 year | CookieYes sets this cookie to record the default button state of the corresponding category and the status of CCPA. It works only in coordination with the primary cookie. |
| m | 2 years | Stripe sets this cookie for fraud prevention purposes. It identifies the device used to access the website, allowing the website to be formatted accordingly. |
| PHPSESSID | session | This cookie is native to PHP applications. The cookie is used to store and identify a users' unique session ID for the purpose of managing user session on the website. The cookie is a session cookies and is deleted when all the browser windows are closed. |
| woocommerce_cart_hash | session | Wird von WooCommerce gesetzt, sobald sich etwas im Warenkorb befindet. Der Cookie enthält eine Prüfsumme des Warenkorbinhalts, damit zwischengespeicherte Seiten den richtigen Warenkorbstand anzeigen. Er enthält keine Angaben zu Ihrer Person und ist für den Betrieb des Warenkorbs erforderlich. |
| woocommerce_items_in_cart | session | Wird von WooCommerce gesetzt, sobald sich etwas im Warenkorb befindet. Der Cookie enthält nur den Wert 1 und teilt der Website mit, dass der Warenkorb nicht leer ist. Er enthält keine Angaben zu Ihrer Person und ist für den Betrieb des Warenkorbs erforderlich. |
| wp_woocommerce_session_* | 2 Tage | Wird von WooCommerce gesetzt und verbindet Ihren Browser mit der zugehörigen Warenkorb- und Bestellsitzung auf dem Server. Der Cookie enthält eine Kennung und eine Prüfsumme, keine Bestell- oder Zahlungsdaten. Er ist für Warenkorb und Kasse erforderlich. Laufzeit 2 Tage, bei angemeldeten Kunden 7 Tage. |
| Cookie | Dauer | Beschreibung |
|---|---|---|
| CONSENT | 2 years | YouTube sets this cookie via embedded youtube-videos and registers anonymous statistical data. |
| Cookie | Dauer | Beschreibung |
|---|---|---|
| NID | 6 months | NID cookie, set by Google, is used for advertising purposes; to limit the number of times the user sees an ad, to mute unwanted ads, and to measure the effectiveness of ads. |
| yt-remote-connected-devices | never | YouTube sets this cookie to store the video preferences of the user using embedded YouTube video. |
| yt-remote-device-id | never | YouTube sets this cookie to store the video preferences of the user using embedded YouTube video. |