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Kommentar: Die Lage in Palästina und Israel ist nicht zu befrieden

Foto: Mohammed Asad/Middle East Monitor

(iz). In den sozialen Medien ist die Empörung groß. Die Erstürmung der Al-Aqsa Moschee – mitten im Ramadan –, die Vertreibung von muslimischen Hausbewohnern und die brutal geführten Straßenkämpfe erregen in der Community die Gemüter. Die Vergeltungsangriffe der israelischen Armee auf die palästinensischen Gebiete kosten zivile Opfer, darunter unschuldige Kinder. Immer wieder hört man Klagen über die einseitige Berichterstattung in den deutschen Medien.

Fakt ist: Die Situation in Israel und Palästina bleibt explosiv, die Lage der Zivilbevölkerung ist auf beiden Seiten verheerend.

Bei aller Empörung aus muslimischer Sicht, muss man immer wieder die Strategie der vom Iran geförderten Hamas kritisch hinterfragen. Die Taktik, Israel mit Raketen anzugreifen und Selbstmoderattentate als legitime Form der Verteidigung anzusehen, lehnen viele Muslime zu Recht ab. Der Verdacht ist klar: Die militärische Eskalation und die Befeuerung des Konflikts werden auf dem Rücken der palästinensischen Zivilbevölkerung ausgetragen und dienen allein der eigenen Machtabsicherung. Mit Heroismus hat die Politik der Hamas nichts zu tun.

Das Existenzrecht Israels wird inzwischen von muslimischen Staaten in der Region verteidigt. Eigentlich wäre dies eine gute Grundlage für neue Friedensinitiativen, die aber durch die israelische Siedlungspolitik immer wieder ad absurdum geführt wird. Ein unlösbares Dilemma.

Bleibt nur die Hoffnung auf eine besonnene Reaktion auf allen Seiten und die Gewissheit, dass dieser Konflikt in keinem Fall militärisch gelöst werden kann.

Ein Kommentar zu “Kommentar: Die Lage in Palästina und Israel ist nicht zu befrieden

  1. Der Jihad zwischen den Palästinensern und den Juden, wird fälschlicherweise als (Nah-Ost) Konflikt bezeichnet. Es handelt sich aber um einen Krieg, einen Jihad, der nun schon seit 1948 andauert. Es ist deshalb unverständlich, dass der Westen nach mehr als 70 Jahren Jihad immer noch versucht mit einer Appeasement-Politik den Jihad zu beenden.

    Der Koran und seine Bedeutung für den Jihad gegen die Juden, wird im Diskurs so gut wie nie angesprochen, dabei ist der Koran Ursache und Lösung zugleich. Nehmt den Muslimen den Koran weg und tausende Probleme lösen sich in Luft auf.

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