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Palästinenser warnen vor Verschärfung der Lage in Jerusalem

Foto: Lila Torlin, Shutterstock

Ramallah (KNA). Der palästinensische Oberste Präsidialausschuss für kirchliche Angelegenheiten hat vor einer Verschlechterung der Situation in Jerusalem durch von Israel betriebene Einschränkungen der Religionsfreiheit palästinensischer Muslime und Christen gewarnt.

Die täglichen Angriffe auf die Al-Aksa-Moschee sowie die Zugangsbeschränkungen zur Grabeskirche hätten schwerwiegende Auswirkungen, zitierte die palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa am 20. April aus einem Brief des Ausschussvorsitzenden Ranzi Khoury an Kirchenführer weltweit.

In dem Schreiben fordert der Ausschuss die Kirchenführer auf, ihren Teil dazu beizutragen, Druck auf die israelischen Behörden auszuüben, damit diese die gegen alle internationalen Menschenrechtskonventionen verstoßenden Praktiken einstellen. Ferner forderte das Gremium freien Zugang der Gläubigen zu ihren Gotteshäusern.

In einer zuvor veröffentlichten Erklärung hatte das Präsidialkomitee dem Bericht zufolge muslimische und christliche Palästinenser dazu aufgerufen, nach Jerusalem zu reisen und aktiv an religiösen Ritualen teilzunehmen und die geltenden Zugangsbeschränkungen zu durchbrechen.