Lebenspraxis: Was behinderte Muslime von Moscheen brauchen

Behindert und muslimisch: Wie sehen Islam und Lebenspraxis in Moscheen aus, wenn Barrieren den Zugang erschweren? Betroffene erzählen, was sich ändern muss

26.10.2026 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
behindert muslime moschee

Foto: Sophie James/Adobe Stock

(Amaliah.com). Es gibt nur wenige Orte, die für das Leben der Muslime so zentral sind wie die Moschee. Dort versammeln wir uns zum Freitagsgebet, brechen während des Ramadan das Fasten, besuchen Kurse, feiern Meilensteine und suchen Trost in schwierigen Zeiten. Für viele von uns ist ihr Betreten etwas, worüber wir selten nachdenken. Von Malaika Aleem

Für den 44-jährigen Rollstuhlfahrer Mohammed Khan haben diese Türen jedoch eine andere Bedeutung. Seit mehr als zwanzig Jahren kämpft er mit Hindernissen, die etwas so Einfaches wie den Moscheebesuch weitaus komplizierter machen, als es sein sollte.

Doch anstatt einzelne Gemeinden zu kritisieren, hofft er, dass seine Erfahrungen muslimische Gemeinschaften dazu anregen, tiefer darüber nachzudenken, was Barrierefreiheit wirklich bedeutet: „Manchmal haben die Organisatoren noch nie mit Mobilitätseinschränkungen und der Nutzung von Rollstühlen zu tun gehabt; sie wissen einfach nicht, was wir Rollstuhlfahrer brauchen“, sagte er.

IZ+

Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)

Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.

Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.

Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.

* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.