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Zahlreiche Events bei den Religiösen Naturschutztagen vom 12.-19. September 2021

Foto: prostoleh, Freepik.com

Religionen feiern dieses Jahr ein kleines Jubiläum. Bereits zum fünften Mal finden dieses Jahr die Religiösen Naturschutztage statt. Und das bereits in zehn Städten. Was 2017 mit einer Stadt begonnen hat, ist in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender einiger Städte geworden. Religionsgemeinden organisieren in dieser Zeit zusammen mit Naturschutzverbänden Veranstaltungen für die Natur und Umwelt.

Das Interesse an den Religiösen Naturschutztagen ist groß. So groß, dass die Kernwoche vom 12.-19. September nicht mehr ausreicht. Einige Veranstaltungen finden bereits vor dem 12. September statt und andere ziehen sich bis in den Oktober hinein. Der Fokus liegt bei den Veranstaltungen dieses Jahr auf dem eigenen spirituellen Umgang mit der Natur und Nahrung und Nahrungsgewinnung. Das Abrahamische Forum koordiniert die Veranstaltungen und gibt Hilfestellungen bei der Organisation und Planung.

Die Auftaktveranstaltung findet am Sonntag, 12.09.2021 in Marl zum Thema „Utopisches in Krisenzeiten – gemeinsam unterwegs“ statt. Wissenschaftler*innen und Theolog*innen widmen sich in einem Symposium der Frage wie man der Verschmutzung der Weltmeere vorbeugen und der Klimakrise entgegenwirken kann. Das Thema Plastik und Plastikfasten spielt dabei eine zentrale Rolle.

In Darmstadt (14.09. und 18.09.), München (17.09.), Hofheim (19.09.), Radolfzell (24.09.) und Münster (30.09.) wird die Verbundenheit des Menschen mit der Natur durch Waldspaziergänge, einer Andacht oder einer interreligiösen Radtour zum Artenschutz herausgestellt. Zum Mitmachen lädt die Bahai Gemeinde Hofheim am 18.09. ein. Bei einem gemeinsamen Gartendienst kann man beim Unkrautjäten und Heckeschneiden Menschen anderer Religion kennenlernen und so neue Freundschaften knüpfen.

Schon bereits vor dem Kernzeitraum der Religiösen Naturschutztage fand am 09.09 in der Emir Sultan Moschee in Darmstadt eine Veranstaltung zum Thema „Ist Essen Privatsache?“ statt. Vertretungen aus Christentum und Islam haben dabei Einblicke in ihre religiösen Speisevorschriften gegeben. Buddhisten, Muslime und Christen laden am 19.09 in München zu einem Besuch in der Kartoffelkombinatsgärtnerei in Oberschweinbach ein. Für wen München zu weit weg ist, der kann sich auch am 20.09. online zur Veranstaltung „Koscher, halal, vegan – Vom Etikett zum Label“ dazu schalten.

Mehr Informationen und den Veranstaltungskalender finden Sie auf der Homepage des Abrahamischen Forums unter:

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