Zur Lage der Uiguren: „Nicht die Hoffnung verlieren“
(iz). Seit Jahrzehnten verschlechtert sich die Lage der uigurischen und anderen türkisch-muslimischen Muslimen in China. Im Windschatten der Weltereignisse hat die Pekinger Führung dort ein repressives Überwachungsregime etabliert, das die Welt seit dem Tode Stalins kaum gesehen hat. Insbesondere seit der Machtübernahme 2014 durch Staats- und Parteichef Xi Jinping wurden sämtliche Maßnahmen der Repression, Überwachung […]
2.06.2022 Sulaiman Wilms 11 Min. Lesezeit
Foto: XinjiangPoliceFiles, Adrian Zenz
(iz). Seit Jahrzehnten verschlechtert sich die Lage der uigurischen und anderen türkisch-muslimischen Muslimen in China. Im Windschatten der Weltereignisse hat die Pekinger Führung dort ein repressives Überwachungsregime etabliert, das die Welt seit dem Tode Stalins kaum gesehen hat. Insbesondere seit der Machtübernahme 2014 durch Staats- und Parteichef Xi Jinping wurden sämtliche Maßnahmen der Repression, Überwachung und kulturellen Vernichtung radikalisiert.
Hierzu sprachen wir mit Haiyuer Kuerban. Er ist Vertreter des Weltkongresses der Uiguren, einer Vereinigung von Exiluiguren mit Sitz in München. Mit ihm sprachen wir über aktuelle Lage seines Volkes, über die Nutzung des Terrornarrativs durch die Pekinger Außenpolitik und über das Verhalten muslimischer Regierungen. Unser Interview wurde vor dem Datenleak der #XinjiangPoliceFiles geführt, erhält so aber noch erhöhte Relevanz.
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