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15.000 Postkarten an Innenministerium für Sicherheit von Geflüchteten

Die symbolische Postkartenübergabe in Berlin. Rechts im Bild: Kindernothilfe-Vorstand Carsten Montag. (Quelle: Kindernothilfe)

Duisburg (ots). In einer Performance-Aktion am Mittwoch, 08. September, überreichte die Kindernothilfe 15.000 Postkarten symbolisch an das Bundesministerium des Innern (BMI) in Berlin. Auf diesen fordert die Kindernothilfe die Schließung der griechischen Flüchtlingslager sowie die Aufnahme weiterer Menschen in Deutschland.

Mit einer riesigen, orangefarbigen Postkarte machte die Kindernothilfe vor dem BMI in Berlin auf die Situation der Menschen in den griechischen Flüchtlingslagern aufmerksam: Viele leben dort unter menschenunwürdigen Bedingungen und leiden unter täglicher Gewalt, fehlendem Essen und unerträglichen hygienischen Zuständen. Darunter sind auch viele Kinder und Jugendliche.

„Mit den Postkarten haben wir das BMI dazu aufgerufen, sich ebenso im Rahmen der Europäischen Union entschieden gegen menschenunwürdige Lager in Griechenland einzusetzen, als auch illegale Push-backs der griechischen Küstenwache unter den Augen der Europäischen Grenzschutzagentur Frontex zu verhindern“hinder, so Vorstandsmitglied Carsten Montag. “Deutschland muss mehr schutzbedürftige Geflüchtete vor allem aus den Camps aufnehmen.”

Vor der Aktion konnten die Kindernothilfe und eine griechische Partnerorganisation ihre Forderungen führenden Vertreterinnen des BMI in einem sehr konstruktiven und vertrauensvollen Gespräch darlegen und mit ihnen diskutieren.

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe seit mehr als 60 Jahren benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Aktuell ist die Kinderrechtsorganisation in 33 Ländern aktiv und fördert fast 2 Millionen Kinder und Jugendliche. In Griechenland unterstützt sie rund 900 geflüchtete Kinder und ihre Familien.

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