2022 war ein Jahr der Herausforderungen
Ende 2021 hofften viele Menschen, dass mit dem sich abzeichnenden Pandemie-Ende eine Rückkehr zur Normalität kommen werde. Trotz dieser Hoffnungen haben Krieg gegen die Ukraine, folgende Fluchtbewegungen und drastischer Anstieg von Energiepreisen sowie grassierende Inflation das letzte Jahr zu einem der multiplen Krisen gemacht. (iz). Die seit zwei Jahrzehnten virulenten Islamdebatten traten ins zweite Glied […]
2.01.2023 Sulaiman Wilms 8 Min. Lesezeit
Pressefoto: © Henning Schacht / Bundesinnenministerium
Ende 2021 hofften viele Menschen, dass mit dem sich abzeichnenden Pandemie-Ende eine Rückkehr zur Normalität kommen werde. Trotz dieser Hoffnungen haben Krieg gegen die Ukraine, folgende Fluchtbewegungen und drastischer Anstieg von Energiepreisen sowie grassierende Inflation das letzte Jahr zu einem der multiplen Krisen gemacht.
(iz). Die seit zwei Jahrzehnten virulenten Islamdebatten traten ins zweite Glied der öffentlichen Debatte(n). Schon alleine deshalb, weil Deutschland dank des hybriden Krieges Russlands, Chinas wachsender Macht und der steigenden Gefahr ressentimentsgeladener Milieus wie der Reichsbürger seinen Blick schärfen musste. Trotzdem blieben sie bestehen und die muslimische(n) Community(s) standen vor alten wie neuen Chancen und Herausforderungen.
Januar: Nach der Schändung von muslimischen Gräbern in Iserlohn will die NRW-Landesregierung anti-islamische Straftaten besser erfassen. Jules El-Khatib, zum Zeitpunkt nordrhein-westfälischer Landessprecher der LINKEN, hielt den Beschluss für nicht ausreichend. Am 23. Januar schloss der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) mit der Deutschen Muslimischen Gemeinschaft (DMG) eines seiner Gründungsmitglieder aus. Ebenfalls am 23. trafen Luftgewehrkugeln die Fassaden eines islamischen Kulturzentrums in Halle. Verletzt wurde niemand, doch es war nicht der erste Fall dieser Art.
Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)
Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ (Monatsabo), Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.
Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.
Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.
* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.