Das IZH verlässt die Schura Hamburg. Andere schiitische Vereine ziehen nach

(iz/KNA). Am 20. November kam die Mitgliederversammlung der Schura Hamburg zu einer Sitzung zusammen. Neben der Behandlung von regulären Fragen, die für Muslime der Hansestadt von Bedeutung sind, wie Religionsunterricht, ein einheitlicher Gebetskalender oder Lehramtsstudiengänge stand ein Thema auf der Agenda, das über die Grenzen der Stadt hinaus für Gesprächsstoff gesorgt hat. Dabei handelt es […]

09.12.2022 Ali Kocaman 3 Min. Lesezeit
Hamburg

Foto: trabantos, Shutterstock

(iz/KNA). Am 20. November kam die Mitgliederversammlung der Schura Hamburg zu einer Sitzung zusammen. Neben der Behandlung von regulären Fragen, die für Muslime der Hansestadt von Bedeutung sind, wie Religionsunterricht, ein einheitlicher Gebetskalender oder Lehramtsstudiengänge stand ein Thema auf der Agenda, das über die Grenzen der Stadt hinaus für Gesprächsstoff gesorgt hat. Dabei handelt es sich um den Verbleib des in den Fokus der Kritik geratenen Islamischen Zentrums Hamburg (IZH) in dem muslimischen Landesgremium.

Seit Längerem schon war dessen Mitgliedschaft Anlass für Diskussionen. Wie die Schura danach mitteilte, hat das Zentrum am gleichen Tag in der Vollversammlung seinen Austritt bekannt gegeben. „Wir beobachten seit längerer Zeit die starke Fokussierung auf das IZH und seine Mitgliedschaft innerhalb der Schura. Die Weiterentwicklung als Gemeinschaft bedarf der konstruktiven Auseinandersetzung innerislamisch sowie gesamtgesellschaftlich relevanter Themen für das muslimische Leben in Hamburg. Wir haben es uns nicht einfach gemacht und zahlreiche Gespräche geführt, die zu dem Resultat geführt haben, dass das IZH kein Mitglied mehr bei der Schura ist“, erklärte Schura-Vorsitzender Fatih Yildiz die Hintergründe.

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