Neue jüdisch-muslimische Denkfabrik nimmt ihre Arbeit auf
„Religion und Politik müssen zusammen gedacht werden“, sagt Dmitrij Belkin, der Leiter einer neuen jüdisch-muslimischen Denkfabrik in Berlin. Sie will das Verbindende unterstreichen – und Themen neu anpacken. Von Letitia Witte (KNA). Das Verhältnis von Juden und Muslimen in Deutschland ist mitunter nicht ganz einfach: Wenn zum Beispiel der Nahostkonflikt hochkocht wie im Mai 2021, […]
9.12.2022 Leticia Witte 4 Min. Lesezeit
Foto: Gregor Zielke
„Religion und Politik müssen zusammen gedacht werden“, sagt Dmitrij Belkin, der Leiter einer neuen jüdisch-muslimischen Denkfabrik in Berlin. Sie will das Verbindende unterstreichen – und Themen neu anpacken. Von Letitia Witte
(KNA). Das Verhältnis von Juden und Muslimen in Deutschland ist mitunter nicht ganz einfach: Wenn zum Beispiel der Nahostkonflikt hochkocht wie im Mai 2021, kann das auch hierzulande zu Spannungen und offener Aggression führen. Konkret wurden seinerzeit in mehreren Städten Synagogen angegriffen. Und nicht zuletzt fühlen sich Juden von Antisemitismus auch von muslimischer Seite bedroht. Einerseits. Andererseits gibt es längst feste Freundschaften, gut funktionierende Arbeitszusammenhänge und Netzwerke.
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