Humanitäre Einsätze: Besserer Schutz für Helfer gefordert
Humanitäre Einsätze werden gefährlicher. Islamic Relief Deutschland fordert besseren Schutz besonders für lokale Helfer.
31.08.2026 .Redaktion 2 Min. Lesezeit
Menschen im Sudan kochen in jahrhundertealter Tradition solidarisch für ihre Mitmenschen, in sogenannten Takaaya, Gemeinschaftsküchen. (Foto: Islamic Relief Deutschland)
(iz). Verschwinden Krisen aus den Nachrichten, endet die Not vor Ort nicht. Mitarbeiter von Hilfsorganisationen arbeiten oft weiter, wenn die globale Aufmerksamkeit, Spenden und sichere Zugangswege nachlassen.
Zum Welttag der karitativen Hilfe forderte Islamic Relief Deutschland deshalb mehr Schutz für lokale HelferInnen.
Nach Angaben der Organisation wurden 2026 weltweit schon 82 humanitäre Helfer getötet, 97 verletzt und 39 entführt. Zu den gefährlichsten Einsatzgebieten gehören der Gazastreifen, der Sudan, der Südsudan und die Demokratische Republik Kongo.
In Gaza allein starben 2025 insgesamt 186. Im Sudan erreichte die Zahl der Todesopfer mit 71 einen Höchststand. Sie stieg dort zum fünften Mal in Folge.
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