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Hass im Netz: Wenn der Glaube zum Feindbild wird

Hass im Netz: Eine aktuelle forsa-Befragung dokumentiert die Wahrnehmung der Ablehnung von Andersgläubigen.

27.10.2026 Malik Özkan 4 Min. Lesezeit Ausgabe 377
Hass im Netz forsa befragung ablehnung

Foto: U. J. Alexander/Adobe Stock

(iz). Ein Kopftuch auf einem Profilbild sagt wenig über einen Menschen. In einer feindseligen Kommentarspalte kann es zur Anklageschrift werden: gegen die Trägerin, gegen ihre Religion, gegen Menschen, die der Schreibende nie getroffen hat.

Der Mensch verschwindet hinter einer Zuschreibung. Wer so angesprochen wird, soll sich erklären, rechtfertigen oder zurückziehen. Sein Beitrag spielt kaum eine Rolle.

Die am 13. Oktober veröffentlichte forsa-Befragung der Landesanstalt für Medien NRW gibt diesem Klima Zahlen. 79 % der Befragten haben Hasskommentare im Internet gesehen, 45 % häufig oder sehr häufig. 

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