Kein „gelobtes Land“ – Kann das Matriarchat eine Lösung sein?

Das „Matriarchat“ ist keine verheißungsvolle Vision, sondern für viele Frauen traurige Realität. Das zeigt unser Beispiel in den USA.

23.05.2023 Nuriddeen Knight 4 Min. Lesezeit
Matriarchat Frauen

Foto: Sponza, Adobe Stock

Obwohl ich in einer anständigen schwarzen Nachbarschaft aufgewachsen bin, lebten viele meiner Altersgenossen in weiblich geführten Haushalten. Dieser Fakt war nicht darauf zurückzuführen, dass eine Frau die Führung übernehmen wollte, sondern auf eine Reihe unglücklicher Umstände, die sie in diese missliche Lage gebracht haben.

Bei meinen Recherchen über Hausfrauen war ich traurig, aber nicht schockiert, dass nur acht Prozent der schwarzen Frauen in den USA daheim sind.

Foto: Khalil Mitchell

Matriarchat ist keine Verheißung

Das „Matriarchat“ ist keine verheißungsvolle Vision, sondern für viele Frauen traurige Realität. Das zeigt unser Beispiel in den Vereinigten Staaten: Armut, Drogensucht, Kriminalität, staatlich sanktionierte Gewalt, Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und eine Vielzahl anderer Faktoren machen es Männern schwer, eine Führungsrolle zu übernehmen.

Das Problem mit dem feministischen Argument besteht darin, dass Frauen im Laufe der Geschichte schon immer vom Patriarchat unterdrückt seien, ist, dass sie nie erklärt wird, warum sie das zulassen. Menschen werden nicht ohne Grund unterdrückt. Vielleicht hat eine Gruppe mehr Soldaten, Waffen oder eine bessere Technologie, aber Ungerechtigkeit ist kein Zufall.

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