Lage im Sahel: Über die Folgen von Hunger und Gewalt

Hilfsorganisationen schlagen Alarm für den Sahel: In den kommenden Monaten könnten dort 40 Millionen Menschen Hunger leiden. Aufgrund der Gewalt und sinkender Finanzierung lassen sich diese aber immer schwerer erreichen. (KNA/iz). Die schwere Krise in den Sahelstaaten verschärft sich weiter und wird dennoch viel zu wenig beachtet. So lautet das Fazit des Anfang Juni veröffentlichten […]

10.07.2022 Katrin Gänsler 3 Min. Lesezeit
Tschad Ernährung Sicherheit

Foto: UN Photos

Hilfsorganisationen schlagen Alarm für den Sahel: In den kommenden Monaten könnten dort 40 Millionen Menschen Hunger leiden. Aufgrund der Gewalt und sinkender Finanzierung lassen sich diese aber immer schwerer erreichen.

(KNA/iz). Die schwere Krise in den Sahelstaaten verschärft sich weiter und wird dennoch viel zu wenig beachtet. So lautet das Fazit des Anfang Juni veröffentlichten Rankings zu den am meisten vernachlässigten Flüchtlingskrisen der Welt, das der Norwegische Flüchtlingsrat (NRC) jährlich erstellt. Burkina Faso, wo mehr als 1,8 Millionen Menschen im eigenen Land auf der Flucht sind, liegt mittlerweile auf Platz zwei, Tschad auf Platz fünf und Mali auf Platz sechs. Während in den ersten drei Monaten des Ukraine-Kriegs täglich rund 85.000 Artikel auf Englisch veröffentlicht wurden, waren es im ganzen Jahr 2021 nur 27.000 zur Flüchtlingskrise in Burkina Faso.

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