Gegen Muslimfeindlichkeit. Der Europarat macht mobil

Noch immer bestimmen Klischees, wer als Muslim gilt. Solche Zerrbilder diskriminieren die Betroffenen und spalten die Gesellschaft. Deshalb dringen Experten auf ein Umdenken. Von Burkhard Jürgens (KNA/iz). Äußerlichkeiten können schon reichen: Wer Bart, Kopftuch oder einen merkwürdigen Namen trägt, Asyl sucht oder etwas dunklere Haut hat – das müssen doch wohl Muslime sein. Verbunden mit […]

10.07.2022 Sulaiman Wilms 4 Min. Lesezeit

Foto: A. Kaziliunas | Shutterstock

Noch immer bestimmen Klischees, wer als Muslim gilt. Solche Zerrbilder diskriminieren die Betroffenen und spalten die Gesellschaft. Deshalb dringen Experten auf ein Umdenken. Von Burkhard Jürgens

(KNA/iz). Äußerlichkeiten können schon reichen: Wer Bart, Kopftuch oder einen merkwürdigen Namen trägt, Asyl sucht oder etwas dunklere Haut hat – das müssen doch wohl Muslime sein. Verbunden mit dieser Einschätzung sind nicht selten Emotionen wie Geringachtung, Angst oder Abwehr, sogar Gewalt. Das ist Grund genug für die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI), ein Gremium des Europarats, Regierungen der Mitgliedsstaaten gegen anti-muslimischen Rassismus zu mobilisieren und Allianzen zu suchen.

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