Was tun, wenn’s brennt? Muslime im Superwahljahr

2024 ist das Jahr von weltweit einflussreichen Wahlen – von den USA bis Indien. Auch die muslimischen Minderheiten hierzulande können es sich nicht leisten, sie zu ignorieren.

5.08.2024 Sulaiman Wilms 6 Min. Lesezeit
wahl

Foto: Victor Joly, Shutterstock

(iz). Wenn dieses Jahr zu Ende geht, werden in vielen Staaten weltweit wichtige politische Wahlen stattgefunden haben. Kürzlich stimmte bspw. Indien, das bevölkerungsreichste Land der Welt, für eine weitere Amtszeit des Hindu-Nationalisten Narendra Modi (BJP), der damit seinen antimuslimischen Kurs im Rahmen einer Koalition fortsetzen kann. Gemeinsam ist vielen Entscheidungen, dass Rechte oder Populisten punkten konnten.

Auch in Mexiko, Südafrika oder zum Europaparlament wurde gewählt. Im November steht der Welt ein letzter wichtiger Urnengang bevor: Die US-Bürger sind aufgerufen, über den Präsidenten und den Kongress abzustimmen. Angesichts eines alternden Biden und der irrationalen Popularität Trumps blicken Politiker nicht nur in Europa mit Sorge auf diese Wahlen und ihre internationalen Folgen. Gemeinsam ist vielen Wahlen wie in Deutschland oder der Europawahl, dass Rechte oder Populisten punkten konnten.

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