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Ruhani spricht vor UN-Vollversammlung

Foto: commons.wikimedia.org, Jannis Raabe | Lizenz: CC BY 4.0

New York (dpa). Inmitten einer anhaltenden diplomatischen Krise und Spannungen mit den USA wird der iranische Präsident Hassan Ruhani am Mittwoch (ab 15 Uhr) bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York sprechen. Am Dienstag hatte bereits US-Präsident Donald Trump seine Rede vor den Vereinten Nationen gehalten und dabei seinen Kurs der Härte gegen den Iran bekräftigt. Er verzichtete aber explizit auf eine Drohung mit militärischer Vergeltung.
Zudem ist für den Mittwoch (14:30 Uhr MESZ) ein Treffen der Staaten des internationalen Atomabkommens mit dem Iran von 2015 geplant – allerdings ohne die USA. Teilnehmen sollen die Außenminister von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China zusammen mit dem Iran. Am Montag hatten sich Deutschland, Frankreich und Großbritannien der US-Position angeschlossen, dass der Iran direkt verantwortlich für Angriffe auf wichtige Ölanlagen in Saudi-Arabien sei. Der Iran hat das wiederholt zurückgewiesen.
Irans Präsident Ruhani hatte vor seiner Abreise nach New York angekündigt, er wolle bei der UN-Vollversammlung für einen „langfristigen Frieden“ im Nahen Osten werben. Trump hatte mehrfach betont, er setze in dem Konflikt mit Teheran auf eine diplomatische Lösung. Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hatte am Wochenende im US-Sender CBS dennoch bezweifelt, ob sich ein Krieg noch verhindern lasse.

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