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(iz). Zwei extreme Gegensätze haben jüngst die Aufmerksamkeit auf die Präsenz US-amerikanischer Muslime geworfen: der Mehrfachmord an drei jungen Muslimen in Chapel Hill sowie der 50. Todestag von Malcolm X. mehr ...
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16.05.2007 IZ-Spezial "Wie ... ?"

19 Fragen zum Islam in Deutschland auf 82 Seiten beantwortet

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Anfang nächster Woche ist die neue IZ bei Ihren Lesern. Khalil Breuer erinnert daran, dass es natürlich vor allem auch um das Lob des Schöpfers geht. Nach Chapel werfen wir in vier Texten einen genaueren Blick auf Muslime in den USA und stellen dabei auch das beeindruckende Ta’Leef Collective vor. Abu Bakr Rieger untersucht das Verhältnis von Staat, Technik und Wissenschaft und wir machen uns auf die Suche danach, was Muslime über „Identität“ denken.
Außerdem: 60 Jahre Deutsche Muslim-Liga sind Grund für Stolz, Nachholbedarf bei Medien, Tarek Bärliner über Malcolm X, Interview mit den Machern des Narrabila Verlags sowie viele andere spannende Themen.
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
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Staatsministerin Aydan Özoğuz zu Gast beim “Speisen für Waisen”-Essen muslimischer Poetry-Slammer
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