9/11 in der Schule – Appell einer muslimischen Mutter an Pädagog*innen
Als eine Fünftklässlerin in der Schule erstmals mit den Anschlägen vom 9/11 konfrontiert wird, gerät ihr Bild vom Islam ins Wanken. Ihre Mutter erzählt von Schuld, Angst und der Frage, wie Unterricht über Terror sprechen kann, ohne muslimische Kinder zu stigmatisieren – ein eindringlicher Appell an Pädagog*innen.
27.09.2026 Dr. Zeyneb Sayılgan 7 Min. Lesezeit
Foto: Stock Footage, Inc./Adobe Stock
(iz). Am 11. September vergangenen Jahres kam meine damals in der fünften Klasse befindliche Tochter sichtlich aufgewühlt aus der Schule nach Hause. Ich machte mir Sorgen. Von Zeyneb Sayilgan
„Was ist passiert?“, fragte ich sie. Sie bat mich, mich zu ihr zu setzen und gemeinsam mit ihr ein Video anzusehen. Ihr Sozialkundelehrer hatte der Klasse einen kurzen Ausschnitt über die schrecklichen Anschläge auf das World Trade Center gezeigt, die zu diesem Zeitpunkt bereits fünfundzwanzig Jahre zurücklagen.
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