Geteiltes Echo zur Einbürgerung für berufstätige Migranten

Einürgerung: Migranten, die eine Arbeit haben und gut integriert sind, sollen nach dem Willen der Bundesregierung künftig leichter in Deutschland eingebürgert werden können. Ein Gesetzentwurf dazu stößt auf geteilte Reaktionen.

14.06.2023 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
Einbürgerung Extremisten kurzmeldungen

Foto: mpix-foto, Adobe Stock

(KNA). Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat einen Gesetzentwurf für ein neues Einbürgerungsrecht vorgelegt. Berufstätige und gut integrierte Migranten sollen demnach künftig schneller an einen deutschen Pass kommen. Bis zum Sommer will das Kabinett den Gesetzentwurf verabschieden. Von Michael Kinnen

Foto: r.classen, Shutterstock

Einbürgerung bereits nach fünf Jahren

Er sieht vor, dass Migranten bereits nach fünf statt bisher acht Jahren eingebürgert werden können. Auch eine doppelte Staatsbürgerschaft ist möglich. Besonders gut integrierte Menschen könnten bereits nach drei Jahren einen deutschen Pass erhalten. Hier komme es auf Sprachkenntnisse, besondere Leistungen im Job und soziales Engagement an. Mit dem Gesetz solle die dringend benötigte Fachkräftegewinnung erleichtert werden, erklärte Faeser.

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