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Eine Moschee in England

Ausgabe 305

Fotos: Khalil Mitchell

Die Ihsan-Moschee in Norwich ist der Knotenpunkt der dortigen muslimischen Gemeinschaft. Viele in der Stadt wissen nicht, dass wir die am längsten bestehende Community „neuer Muslime“ in Großbritannien sind und andere, bekanntere indigene muslimische Gemeinschaften im Land übertreffen.

Foto: Khalil Mitchell

Die Fundament der Community wurden von einer kleinen Gruppe Frauen und Männer geschaffen. Angetrieben von experimentellen Lebensentwürfen der 1960er und 1970er reisten sie nach Marokko, entdeckten Islam und wurden Muslime. Zuerst gingen sie nach London, dem damaligen Zentrum der Gegenkultur. Auf der Suche nach einem natürlicheren Lebensweg gingen sie in die eher ländliche Region, in der Norwich liegt.

Zwanzig Jahre später, in den frühen 1990ern, schlossen sich der Gemeinschaft verschiedene kleinere Gruppen britisch-karibischer Familien aus Südlondon an. Wie die in der Stadt lebenden Muslime hatten sie im Islam Antworten auf grundlegende Sinnfragen gestellt. Sie setzten ihre Reise fort, indem sie nach Norwich zogen, um die Gemeinschaft zu erweitern und zu entwickeln.

Fotos: Khalil Mitchell

Jetzt, im Herbst 2020, folgten den Gründerfamilien drei Generationen Muslime. Ihnen schlossen sich weitere Menschen aus vielen anderen Lebensbereichen an. Die Gemeinschaft, die sich um die Ihsan-Moschee ­sammelt, beläuft sich auf mehrere hundert Menschen.

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